Gemeinsam gewollte Gesamtkonzeption: Rechtsradikale Realitäten in Deutschland

Acht Jahre nach der Selbstenttarnung des so genannten NSU hat sich vieles verändert –

allerdings nicht dahingehend, dass die mörderische Gefahr von Rechts ernst genommen würde.

 

Stattdessen sitzt in allen Parlamenten eine in Teilen rechtspopulistische, in Teilen rechtsextreme Partei, die auch personelle und ideologische Berührungspunkte mit der gewaltbereiten rechtsradikalen Szene hat. Über Koalitionen mit dieser Partei wird offen nachgedacht. Stattdessen kursieren in rechten Kreisen Listen mit den Namen politischer Gegner*innen, die, wie im Fall des mutmaßlich von Rechtsterroristen ermordeten Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, auch abgearbeitet werden.

 

Stattdessen gibt es im Schnitt täglich mehrere gewalttätige Übergriffe auf Geflüchtete und Wohnungslose, rassistische, homophobe, transphobe sowie antisemitische Angriffe auf deutschen Straßen, in deutschen Städten.

 

Deshalb wird sich die Kinemathek Karlsruhe gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg in einem großen Kino-, Ausstellungs-und Diskursprogramm der Geschichte und Gegenwart der rechtsradikalen Gewalt in Deutschland widmen.

Eine Veranstaltungsreihe der Kinemathek Karlsruhe in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg

22.11.2019 – 9.2.2020

 

 

 

Filme & Spielzeiten

So, 08. Dezember
19:00
So, 12. Januar
17:00
Mi, 27. November
19:00
So, 01. Dezember
17:00
Fr, 22. November
19:00
So, 24. November
17:00
Mi, 15. Januar
19:00
So, 19. Januar
19:00
Mi, 22. Januar
19:00
So, 26. Januar
17:00
Mi, 18. Dezember
19:00
So, 22. Dezember
17:00
Mi, 04. Dezember
19:00
So, 08. Dezember
19:00
Mi, 11. Dezember
19:00
So, 15. Dezember
17:00