Europäische Kulturtage: Moving Bodies

Moving Bodies – Gender und Feminismus im Film


Eine Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex weibliche Identität, Gender, Körperlichkeit und soziale Konstruktion in Form einer dreiteiligen Ausstellung bestehend aus Filmprogramm, Videoinstallation und Podiumsdiskussion.

 

Das Verständnis von weiblicher Identität, Gender und Körperlichkeit hat seit den 1960er Jahren bis hin zu aktuellen Strömungen wie Xenofeminismus und neuem Materialismus wechselnde Bedeutungen erfahren. In dieser Reflektion haben Film und Videokunst eine entscheidende Rolle gespielt und sind noch immer eine Plattform besonderer Fragestellungen.

Die ausgewählten Filme und Videos stammen von Filmemacherinnen unterschiedlicher Generationen, angefangen in den 1960er und 1980er Jahren bis hin zu zeitgenössischen Positionen. In den Werken werden tradierte Vorstellungen und Rollen der Frau immer wieder neu hinterfragt und ein sich wandelnder Umgang mit Körperlichkeit als gesellschaftlich konstituiert entlarvt. Die stets radikalen Positionen sind mal provokativ, mal distanziert, mal märchenhaft oder auch witzig und fordern die Zuschauer*innen zu einer eigenen Stellungnahme heraus.

 

Ein ausführliches Programmheft ist im Kino erhältlich oder auf:

http://web3.karlsruhe.de/Kultur/EKT/EKT2018/de