Futurale

Vernetzte Arbeitsplätze quer über die Welt, Automatisierung, Häuser und Lebens-mittel, die im 3D-Drucker entstehen – die Digitalisierung schreitet voran, und die Arbeitswelt steht damit vor einem radikalen Umbruch. Das Filmfestival Futurale ist Teil des Projekts Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Bei diesem Dialogprozess sind Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Fachleute eingeladen, ihre Ideen zur Gestaltung von Arbeit in der Zukunft einzubringen. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Und welche Spielregeln braucht es dafür? Die Ergebnisse sollen Ende 2016 in einem Weißbuch veröffentlicht werden.

Für das Filmprogramm wurden sieben Dokumentarfilme ausgewählt, die beispielhaft die Arbeitswelt der Zukunft erkunden. Sie werden bis Herbst 2016 bundesweit in 25 Städten gezeigt. Im Anschluss an jede Vorstellung finden Diskussionen mit Fachleuten aus der jeweiligen Region statt.

 

Wird der 3D-Druck den industriellen Produktionsprozess revolutionieren? Dieser und anderen Fragen geht die US-Dokumentation PRINT THE LEGEND nach, die mehrere Start-Up-Unternehmen vorstellt, die an dieser Technologie arbeiten. Ebenfalls aus den USA kommt PLEASE SUBCRIBE, der sich mit „YouTubern“, den neuen Stars des Internet-Zeitalters, und ihren Fans beschäftigt. Für DEINE ARBEIT, DEIN LEBEN! montierte die Regisseurin Lizia Schmid Videoclips, in denen Menschen aus NRW ihren Arbeitsplatz selbst mit der Kamera festgehalten haben. Wie die Hightech-Szene in Tel Aviv funktioniert, schildert der israelische Film SILICON WADI – A HIGHTECH SOAP OPERA. Mein wunderbarer Arbeitsplatz zeigt wie verschiedene Unternehmen mit innovativen Lösungen ihren Angestellten die Freude an der Arbeit erhalten wollen. Könnten soziale Roboter, sogenannte Socio-Bots, eines Tages in der Altenpflege eingesetzt werden? Der Dokumentarfilm IK BEN ALICE begleitet ein darauf ausgerichtetes Versuchsprogramm in Amsterdam, in dem drei skeptische Seniorinnen ein 60cm großes Automatenwesen testen, dessen Software auf emotionale Intelligenz ausgerichtet ist. „Digitale Nomaden“ nennt man Menschen, die ortsunabhängig arbeiten und mit digitalen Dienstleistungen ihren Lebensunterhalt verdienen. Der Film DIGITALE NOMADEN – DEUTSCHLAND ZIEHT AUS porträtiert fünf von ihnen und fragt auch nach den sozialen Konsequenzen dieser Arbeits- und Lebensweise.

 

Eröffnet wird das Festival am 26. November um 19.30 Uhr mit einem Sektempfang und einem Publikumsgespräch mit Bundesministerin Andrea Nahles (20 Uhr). Anschließend wird der Film PRINT THE LEGEND gezeigt.


Zu den Filmen der Futurale ist eine gesonderte Publikation im Kino erhältlich, die auch über die Zusammensetzung der jeweiligen Gesprächsrunden informiert.

Für das Zustandekommen dieses Programms danken wir dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und EYZmedia, Berlin.


Weitere Informationen unter www.arbeitenviernull.de