Söhne des Volkes

Folkets ven; Musikalische Begleitung: Günter Buchwald
Dänemark 1918, Holger-Madsen, Digital ~105 Min.
Mit Gunnar Tolnaes, Lilly Jacobsson, Frederik Jacobsen, Svend Kornbeck, Holger-Madsen, Clara Schönfeldt, Carl Laurizen, Adolf Jensen

 

 

»Ein politisches Drama über drei Brüder namens Kamper (›Kämpfer‹): Der gut aussehende Ernst (Gunnar Toln Tols) ist Drucker und strebt mit demokratischen Mitteln nach sozialer Gerechtigkeit; der breitschultrige, ungestüme Stahlarbeiter Waldo (Svend Kornbech) will die etablierte Gesellschaftsordnung zerschlagen; und der bucklige Uhrmacher Kurt (Holger-Madsen selbst) ist ein Verschwörungstheoretiker. Ernst beginnt eine Karriere in der Politik und distanziert sich von Waldos revolutionärer Agitation. Der unausgeglichene Kurt versucht, den reaktionären Premierminister zu ermorden. Waldo ist empört, als Ernst ihn der Polizei übergibt. Noch wütender wird er, als Ernst sich in die Tochter des Premierministers Irene (Lilly Jacobsson) verliebt und sie trotz der Einwände ihres Vaters heiratet. Während Ernst leidenschaftlich für eine schrittweise Reform und soziale Verbesserung plädiert, wenden sich die Revolutionäre der Gewalt zu; aber am Ende erkennen sie seine Sinnlosigkeit.«

(Katalog Giornate del Cinema Muto, Pordenone 1999)

Die Uraufführung fand in Deutschland nur wenige Tage nach der Revolution vom 9. November 1918 statt. In Karlsruhe zeigte das Residenz-Theater den Film im Februar 1919.

 

Vorfilm: Anna Müller-Lincke kandidiert

Werner Sinn, Deutschland 1919 (Fragment: ca. 6 Min.)

 

 

 

Spielzeiten

Fr, 07. Februar
19:00