Mania. Die Geschichte einer Zigarettenarbeiterin

Musikalische Begleitung: Stephen Horne, Klavier
Deutschland 1918, Eugen Illés, Digital 87 Min.
Mit Pola Negri, Arthur Schröde, Ernst Wendt, Werner Hollmann

 

»In den Kammerlichtspielen erlebt einen außergewöhnlichen Erfolg eine Tragödie Mania (Unionfilm, Pola-Negri-Serie), ein Film, der in allen seinen Einzelheiten, wie auch als Ganzes, Geschmack und Können jedes einzelnen Mitarbeiters verrät. Die Geschichte einer Zigarettenarbeiterin, wie sie sich in ihrer ganzen Entwickelung, bis in die stärksten dramatischen Momente, sehr wohl im Leben hätte abspielen können: Mania, Zigarettenarbeiterin und, was den Stein ins Rollen bringt, eine alles überragende Schönheit, soll als Modell für ein Reklameplakat dienen. Dabei lernt sie den Komponisten van den Hop kennen und lieben. Auch der Kunstmäzen Morelli wird auf sie aufmerksam und läßt nichts ausser acht, was ihr Freude machen könnte. Er wirbt aber vergebens um sie. Denn ihr Herz gehört van den Hop. Mania hat van den Hop zu einer Oper inspiriert, die an der Großen Oper aufgeführt werden soll.

 

Der Film ist, wie alle Werke dieser Serie, mit den großzügigsten Mitteln und in glänzendster Aufmachung in Szene gesetzt. Hierfür wurden hervorragende Innenräume von origineller Raumwirkung und sicherem Stilgefühl geschaffen. Weit über den übrigen Darstellern steht Pola Negri, die ihre Rolle mit einer Kraft und Innigkeit beseelt, die restloses Gelingen gewährleisteten.« (Der Film Nr. 45, 1918)

 

 

Spielzeiten

Do, 06. Februar
19:00