MY DAYS OF MERCY

Preise: Guadalajara International Film Festival 2018: MAGUEY-PREIS Best Performance (Ellen Page)
GB, USA 2017, TALI SHALOM-EZER, 108 Min.
ENGLISCH MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN. PRÄSENTIERT VON L-MAG

 

 

Lucy, Martha und Ben sind Geschwister. Ihr Vater Simon sitzt im Todestrakt eines US-Gefängnisses, weil er angeblich seine Frau umgebracht haben soll. Simon bestreitet die Tat. Auch die drei Geschwister sind sich seiner Unschuld sicher. Um gegen die Todesstrafe zu protestieren, reisen die Drei im Van seit langem quer durch die USA. Bei einer Demonstration in Kentucky trifft die überzeugte Todesstrafen-Gegnerin Lucy auf die genauso überzeugte Todesstrafen-Befürworterin Mercy. Zwischen Lucy und der attraktiven Anwältin und Polizistentochter funkt es auf den ersten Blick. Aber ihre zarten Gefühle werden durch ihre persönlichen Geschichten und die konträre Haltung zum Thema Todesstrafe auf eine harte Probe gestellt. Trotz aller Gegensätze kommt es zur Annäherung. Die beiden jungen Frauen wollen sich ernsthaft kennen und verstehen lernen, denn jede hat ihre eigenen, ganz persönlichen Gründe für ihre Sicht der Dinge. Unterstrichen wird die Aussage des Filmes von den erotisch-romantischen Bildern und Momenten zwischen den beiden Frauen, die einen spannenden Kontrast zur kargen Darstellung des Protestlagers bilden. 


Der israelischen Regisseurin Tali Shalom-Ezer ist mit „My Days of Mercy“ eine großartige Melange aus Familiendrama, Krimi und Liebesgeschichte gelungen. Ganz behutsam, aber nachdrücklich nähert sie sich den diskussionswürdigen Themen Todesstrafe und Homosexualität. Nicht zuletzt lebt der Film von dem nuancierten Schauspiel seiner Protagonistinnen Kate Mara und Ellen Page.

 

 

Spielzeiten

So, 20. Oktober
20:00