Love, Simon

USA 2018, GREG BERLANTI, 110 Min.
DEUTSCHE SYNCHRONFASSUNG

 

 

Simon (Nick Robinson) ist 17 Jahre alt und schwul. Er hat damit grundsätzlich kein Problem, allerdings hat er dies bisher immer geheim gehalten – vor seiner Familie, die ihm sehr viel bedeutet, seinen Freunden und seinen Mitschülern. Da Simon Veränderungen nicht besonders liebt und sich im Kreise seiner Freunde sehr wohlfühlt, hat er auch in diesem Schuljahr nicht vor, seine Homosexualität öffentlich zu machen.

Trotz allem nimmt er über das Internet Kontakt zu einem Schulkameraden auf, der über seine Homosexualität berichtet. Simon verliebt sich in Blue, den Unbekannten, den er in seiner Highschool vermutet. Durch einen unglücklichen Zufall werden seine E-Mails von einem Mitschüler entdeckt, der ihn damit erpresst. Schnell entfesselt sich ein Wechselspiel aus Verstrickungen und Gefühlen in seinem Umfeld. Simon klammert sich vorerst an sein vertrautes Leben. Jedoch zeigt sich schnell, dass dieses Leben, das Blue wie ein Riesenrad beschreibt, nur mit Zuversicht und Entschlossenheit funktioniert. Simon lädt den Unbekannten zu einer Fahrt auf dem Riesenrad ein und führt damit selbst die entscheidende Wendung herbei.

Dieser Film basiert auf dem Jugendbuch „Nur drei Worte – Love, Simon“ (Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017) der Amerikanerin Becky Albertalli. Er beschreibt Simons Coming-Out auf sensible und vielschichtige Weise. In diesem schwierigen Selbstfindungsprozess des Teenagers, begleitet von vielen Widerständen, ist das mutige Bekennen vielleicht doch die einfachste Lösung.