THE COMING BACK OUT BALL MOVIE

Melbourne International Film Festival 2018 3. Platz in der Kategorie “Publikumspreis - Dokumentation”
AUSTRALIEN 2018, Sue Thompson, 86 Min.
ENGLISCH MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

 

 

 

THE COMING BACK OUT BALL MOVIE zeigt die Planung eines grandiosen Balles zu Ehren der LGBTIQ+-Community. Der Film erzählt seine Entstehungsgeschichte, begleitet einige Protagonisten in ihren Vorbereitungen für die Teilnahme sowie die Ballnacht selbst.

 

Der Künstler Tristam Meecham will die älteren Mitglieder der Melbourner LGBTIQ+-Bevölkerung ehren: Menschen, die zu einer Zeit, als Homosexualität noch strafbar war, für die Gleichstellung kämpften. In der Sorge, dass einige der queeren Senioren in Pflegeheimen ungeoutet leben oder sich unsicher fühlen, hält Meecham eine öffentliche Veranstaltung für notwendig, um ihr Leben und ihre Geschichten zu feiern. Er entschließt sich, den Ball in der Melbourne Town Hall abzuhalten. Der „Coming Back Out”-Ball ist seine Art, sich bei den Menschen zu bedanken, die es jungen Schwulen wie ihm und anderen aus der LGBTIQ+-Community ermöglicht haben, heute out und stolz zu sein.

 

Der Film führt uns in Melbournes Senior Queers ein, die ihre Geschichten erzählen, über ihr Leben nachdenken und darüber, was noch vor ihnen liegt. Das Timing von THE COMING BACK OUT BALL hätte nicht besser sein können: zur gleichen Zeit diskutieren die Australier über die Gleichstellung der Ehe. Der Film erinnert an die Homophobie der Vergangenheit und zeigt die aktuell existierende Problematik auf.

 

THE COMING BACK OUT BALL MOVIE ist ein sanfter und respektvoller Dokumentarfilm über jetzt ältere Menschen, die dafür gekämpft haben, rechtmäßig sie selbst zu sein und zu lieben, wen sie lieben. Der Film lädt den Zuschauer ein, nachzuvollziehen, wie sehr sich die Gesellschaft durch diese Menschen verändert hat und sollte zu einem Klassiker der queeren Dokumentation werden.

 

 

EMPFEHLUNG JUTTA:

„Der Film stellt wirklich beeindruckende Menschen vor. Die Protagonisten zeigen mit ihren sehr persönlichen Geschichten, warum es auch heute noch wichtig ist, sich für die Rechte der LGBTIQ+-Community zu engagieren.”