Shot In The Dark

Deutschland 2016, Frank Amann
Digital, 79 Min., Englisch/dt. Untertitel, empfohlen ab 14 Jahren

 

 

Der Kameramann Frank Amann begleitet in seinem Debütfilm drei amerikanische Fotokünstler*innen, die im Laufe ihres Lebens erblindet oder mit einer Sehbehinderung geboren sind. Die Faszination für ihre Werke, in denen der Abbild-Gedanke in den Hintergrund tritt, weckte seine Neugier auf ihre Arbeitsweisen.

Sonia Soberats, 82 Jahre alt, begann sich mit dem Verlust des Augenlichts vor mehr als zwei Jahrzehnten für die visuelle Kunst zu interessieren und machte die Lichtmalerei zu ihrem Ausdrucksmittel. Pete Eckert sieht sich eher als Konzeptkünstler denn als Fotograf und nutzt für seine Bilder Geräusche, Berührungen und sein Gedächtnis. Bruce Hall, seit seiner Geburt stark sehbehindert, kann nur erkennen, was sich unmittelbar vor seinen Augen befindet. Er hat sich auf Nahaufnahmen spezialisiert, häufiges Motiv sind das Element Wasser und seine autistischen Zwillingssöhne.

In kleinen skizzenhaften Porträts nähert sich Frank Amann seinen Protagonist*innen und ermöglicht den Zuschauer*innen drei außergewöhnliche Persönlichkeiten kennenzulernen, die ihre künstlerischen Strategien aus ihren jeweiligen Lebensumständen entwickelt haben.

 

Audiodeskription für Ihr Smartphone unter www.gretaundstarks.de

 

Zur Vorführung ist Regisseur Frank Amann zu Gast und steht anschließend für ein Gespräch zur Verfügung.