Fitzcarraldo

BRD 1982, Werner Herzog
Mit Klaus Kinski, Claudia Cardinale, José Lewgoy. Digital, 155 Min.

 

 

„Nur Träumer können Berge versetzen“, sagt die Hauptfigur des Films, Brian Sweeney Fitzgerald. Mitten im südamerikanischen Urwald will er ein Opernhaus errichten. Wir schreiben das Jahr 1900. Da er pleite ist, kauft er mit Hilfe seiner Freundin, der Bordellbesitzerin Molly, ein scheinbar wertloses Stück Land. Das Gelände ist nämlich völlig unzugänglich – jedoch stehen dort 14 Millionen Kautschukbäume. Um das lukrative Zielgebiet zu erreichen, fasst Fitzgerald einen kühnen Plan: er will ein altes Dampfschiff von Einheimischen per Muskelkraft und Seilwinden über einen Berg schleppen lassen! Genauso verrückt wie dieses Vorhaben war Werner Herzogs Idee, diesen Film im Urwald unter schwierigsten Bedingungen zu drehen. Fitzcarraldo kann zudem als das zentrale Werk der von Hassliebe gekennzeichneten Kooperation zwischen Herzog und Klaus Kinski angesehen werden und ist zu einem preisgekrönten Klassiker der Filmgeschichte avanciert. Aktuell knüpft der Reiseregisseur Herzog mit einem neuen Projekt an den Film von damals an.