Lola
1981; 115′
Wirtschaftswunder-Deutschland in Neonfarben: Fassbinder schickt seine Heldin Lola – eine Sängerin und Prostituierte, gespielt mit hinreißender Präsenz von Barbara Sukowa – in ein Spiel aus Macht, Korruption und verführerischer Selbstbestimmung. Zwischen Puff, Bauspekulation und einem moralisch allzu aufrechten Baubeamten (Armin Mueller-Stahl) entfaltet sich eine grell-melancholische Farce über Aufstieg und Anpassung im Adenauer-Deutschland. Ironisch, bitter, brillant komponiert – ein Fassbinder auf der Höhe seiner Kunst.
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