Filmprogramm HfG Karlsruhe

Studierende der HfG Karlsruhe

Deutschland
2021
120
Minuten
Deutsch

Das Programm bietet die Möglichkeit, eine Brücke zwischen Filmemacherinnen und dem Karlsruher Publikum zu bauen. Filme, die in Karlsruhe gedreht wurden oder einen Bezug zur Stadt haben, werden an diesem Abend gezeigt. Studierende diskutieren in moderierten Gesprächen mit dem Karlsruher Publikum über ihre Arbeiten.
Moderation: Laura Morcillo und Carmen Beckenbach

Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Der Eintritt ist frei. In der Vorverkaufsphase verkaufte Tickets werden erstattet!

Filme:
1- Viertel nach Zwölf, Sophie Reißfelder
2- Der Standpunkt ist die Grenze, Olga Öhler
3- das gestern ist nur, Christina Vinke
4- kräfte, Christina Vinke
5- Turm, Rebekka Scheib

Christina Vinke das gestern ist nur (6:31 Minuten)
Synopsis: Der Tagebuchfilm “das gestern ist nur” thematisiert das Verhältnis der Filmemacherin zu ihrem Vater. Lyrik verschwimmt mit Archivaufnahmen, handschriflichen Erinnerungen und Dokumentaraufnahmen zu einem feinfühligen, immanenten Gebilde des Gewesenen.
kräfte (6:44 Minuten)
Synopsis: Nach einem Auszug aus dem gleichnamigen Theaterstück von August Stramm aus dem Jahr 1914 werden auf einem Spielplatz der Jetztzeit die Spielereien und Unmöglichkeiten der Liebe thematisiert. Über die Filmemacherin: Christina Vinke lebt und arbeitet in Karlsruhe. In ihren Filmen und medienkünstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich mit den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung.

Rebekka Scheib Turm (15:00 Minuten)
Synopsis: Ein Mann und eine Frau spionieren ihren Expartnern nach. Sie überwachen mit einer Drohne: Sie dringen in deren Zuhause ein, stellen ihnen nach, hinterlassen Spuren. Über die Autorin: “Im Rythmus der Musik schwingt ein Film daher.” Rebekka Scheib ist seit Kindesbeinen mit der Kunst verwurzelt. Sie studierte Musik, Journalismus und Bildhauerei; seit 2018 Medienkunst an der HfG Karlsruhe.

Olga Öhler Der Standpunkt ist die Grenze, (06:03 Minuten)
Synopsis: „Die Grenze ist? Der Ausdruck des Möglichen, der Wahl, des Willens oder Unwillens. Der Anfang ist die Grenze und das Ende?“ Ein Kurzfilm der auf dem ersten Teil eines lyrischen Textes basiert und sich mit dem Aufwachsen in einer anerkannten nationalen Minderheit auseinandersetzt. Über die Filmemacherin: Olga Öhler studiert Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Mit den Mitteln von Fotografie und Film beschäftigt sie sich in ihrer eigenen Arbeit hauptsächlich mit einem Fokus auf das Dokumentarische.

Sophie Reißfelder Viertel nach Zwölf, (06:27 Minuten)
Synopsis: Mankind is gone. All that is left are the animals, in a world that was designed by and for humans. No one is there anymore and it is unclear why and since when. Did humans leave the place only recently, was it a planned departure or did something cataclysmic happen? It doesn’t matter. Because the things they left behind and those, the animals and nature, that are re-claiming the lost places, show us their own fascinating beauty. This experimental short film concluded a seminar on image composition with focus on the “Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe”.
Über die Filmemacherin: Sophie Reißfelder (10. Januar 1996 in Heidelberg) ist eine deutsche Regisseurin, Kamerafrau und Medienkünstlerin. Die Themen, die sie in ihren Arbeiten behandelt, sind sehr unterschiedlich. Auch auf ein Genre möchte sie sich nicht festlegen, so kann es mal dokumentarisch, fiktional oder auch installativ sein. Seit 2015 arbeitet sie freischaffend im Film- und Videobereich und studiert seit Oktober 2016 Medienkunst mit dem Schwerpunkt Film an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Derzeit macht sie ihr Erasmus an der FAMU Prag, Tschechien. 10/2015 bis 08/2016Regie und Ideen der Sendereihe„Trier – Deine Künstler“ / Kurzportraits bei OK54 02/2017Regie, Kamera und Produktion | „Der Coach Potato“ (Kurzfilm) 02/2019Camera operator | „Du und ich“ (Musikvideo / 3‘) 09/2019DOP | „Hinter der Stille“ (Drama / 23‘) 2/2018 bis 10/2019Regie, Produktion, Schnitt | „Queens of Ksamil“ (Dokumentation / 41‘) 02/2020DOP | „PURPUR“ (Feature Drama / in Postproduktion)