Achteinhalb

Otto e mezzo

Federico Fellini, Italien / Frankreich 1963, Mit Marcello Mastroianni, Claudia Cardinale, Anouk Aimée, Sandra Milo Digital, 138 Min., Italienisch deutsche Untertitel

 

Der Titel ist autobiografisch: Bis dahin hatte Fellini acht Langfilme und eine Episode zu Boccaccio 70 gedreht – also achteinhalb Werke. Im Mittelpunkt steht der Filmregisseur Guido Anselmi, der in einer beruflichen und privaten Krise steckt. Weder neue Filmprojekte noch die Frauen in seinem Leben können ihn daraus befreien. Unter dem Druck seines Produzenten plant er halbherzig seinen nächsten Film. Schließlich zieht er sich zu einer Kur in ein abgelegenes Thermalbad zurück. Viele Personen erscheinen ihm nun wie Geister aus der Vergangenheit. Seine Erinnerungen, Träume, Ansichten und Gedanken über Kunst, Film, Frauen usw. verbinden sich zu einem vielschichtigen, amüsanten und absurden Porträt. Fellini ist hier eine sehr intelligente Reflexion des eigenen Metiers gelungen, die zu den ganz großen Werken in seinem an Höhepunkten reichen Oeuvre zählt.

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentare sind geschlossen.