
Termine:
An 21.2. gibt es zum letzten Mal die Möglichkeit nochmal ins Gespräch zu kommen und/oder die Bilder zu erwerben.
Kimlotte Stöber, geboren 1990 in Lippstadt. Studierte von 2012 bis 2021 Kunst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und an der UB Facultat de Belles Arts in Barcelona. Seit 2019 arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und erhielt 2021 ihr Diplom. Zwischen 2020 und 2024 erhielt sie verschiedene Stipendien und Preise. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit dem direkten Kontakt zum Publikum, sowie feministischen und ökologischen Themen. Seit knapp vier Jahren lebt und arbeitet Kimlotte in Karlsruhe, wo sie in der Kinemathek arbeitet und sich nebenbei dem Medium der analogen Fotografie widmet und sich dabei mit einem malerischen Anspruch auf eine Ästhetik der Bilder konzentriert. Mit der analogen Fotoserie „und der Himmel, der ist blau“ stellt sich Kimlotte thematisch ihrer Diagnose „Spektrum Schizophrenie“. Ihre Bilder zeigen eine Welt zwischen Realität und verzerrter Wahrnehmung, sie sind weich, verschmolzen und unscharf, erinnern an Gefühle. Mit Betrachtung der Bilder scheint man Zeitdimensionen zu verlassen und Geheimnisvolles zu betreten. Kimlotte versucht mit den Fotografien die schönen Seiten zu zeigen, welche ihr mit der Krankheit begegnet sind, während die Titel auf persönliche und beängstigende Details verweisen. Mit „und der Himmel, der ist blau“ möchte sie generell über Schizophrenie aufklären, Reflektieren und Entstigmatisieren.
