K. Ford, S. Keshari, E. Schlosser, USA 2016; 61‘ OmU
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In Kooperation mit

DFG VK Karlsruhe

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The Bomb

The Bomb ist eine von Kritikern hochgelobte immersive Film-, Musik- und Kunstinstallation, die das Publikum in den Mittelpunkt der Geschichte der Atomwaffen rückt. Sie untersucht deren immense Kraft, ihre verführerische Anziehungskraft und den existenziellen Todestrieb, der ihnen innewohnt. Durch die Verschmelzung von Archivmaterial, Animation, Musik und Text schafft The Bomb ein viszerales, nicht-lineares Erlebnis, das über die konventionelle Dokumentarfilmform hinausgeht und die Zuschauer dazu einlädt, sich mit den psychologischen und kulturellen Dimensionen des Atomzeitalters auseinanderzusetzen.

Mehr als acht Jahrzehnte ist es her, dass Hiroshima und Nagasaki durch Atombomben zerstört wurden. Doch die Gefahr bleibt. Wir sind heute mit einer Welt konfrontiert, in der neun Staaten ca. 15.000 nukleare Waffen besitzen und viele dieser Waffen sind bis zu 20 Mal stärker als die Bombe, die von den USA in Hiroshima gezündet wurde.
Vor fünf Jahren trat der Atomwaffenverbotsvertrag am 22. Januar 2021 in Kraft und seither sind Atomwaffen völkerrechtlich verboten. Wir feierten dies damals mitten in der Pandemie mit einer Streaming Veranstaltung aus der Kinemathek:
https://www.youtube.com/watch?v=lejpKSH8Eqo
Der Dokumentarfilm „The bomb“ versetzt die Zuschauerinnen mitten in die Geschichte der Atomwaffe und zeigt die ungeheure Macht von Atomwaffen, ihre ausgeklügelte Technologie, die Raketen und Bomber, die für sie gebaut werden, und die tiefe Todessehnsucht im Herzen dieser Waffen.Die Zuschauerinnen erleben Atomtests und Unfälle ebenso wie den technologischen und kulturellen Einfluss von Nuklearwaffen. Der Film enthält Archivmaterial, Animationen, Text und Musik. Die Bilder und Geschichten sind nicht linear, dafür groß, einprägsam und unentrinnbar. (Stefan Lau)

Nach dem Film informiert Stefan Lau von der DFG-VK Karlsruhe über den Atomwaffenverbotsvertrag heute.

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