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In einem verschneiten Vorort von Stockholm wächst der zwölfjährige Oskar in stiller Einsamkeit auf. Er wird gemobbt, lebt bei seiner Mutter und träumt von Rache. Als eines Abends das rätselhafte Mädchen Eli nebenan einzieht, entsteht eine vorsichtige Freundschaft. Doch Eli ist kein gewöhnliches Kind. Mit ihrer Nähe kehrt etwas Dunkles in die Nachbarschaft zurück.
So finster die Nacht ist ein ungewöhnlicher Vampirfilm: ruhig, präzise und zutiefst menschlich. Tomas Alfredson erzählt eine Geschichte über Außenseitertum, erste Nähe und moralische Grauzonen, eingebettet in eine kalte, fast lautlose Winterwelt. Horror entsteht hier nicht durch Effekte, sondern durch Atmosphäre und Konsequenz.
Ein moderner Klassiker des europäischen Genrekinos, der Zärtlichkeit und Grausamkeit untrennbar miteinander verbindet.

