Spike Jonze, USA 2013; 126′ OmU
Trailer

Vortrag vor dem Film
Vermenschlichung von Künstlicher Intelligenz: Chancen und Risiko 
Künstliche Intelligenz wird zunehmend mit menschlichen Eigenschaften versehen – durch Sprache, Verhalten oder verkörperte Darstellung. Diese Vermenschlichung beeinflusst maßgeblich, wie Menschen KI wahrnehmen, ihr vertrauen und mit ihr interagieren. Der Impulsvortrag beleuchtet psychologische und gestalterische Ursachen des Anthropomorphismus in der Mensch-Computer-Interaktion und diskutiert, wann vermenschlichte KI Interaktion und Akzeptanz fördern kann – und wann sie zu Übervertrauen, Fehlannahmen oder ethischen Risiken führt. 
Dr. Martin Feick ist Forschungsteamleiter für adaptive Immersion und verkörperte KI am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er promovierte an der Universität des Saarlandes und war Wissenschaftler am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Forschungsaufenthalte führten ihn u. a. an das Massachusetts Institute of Technology (MIT), das University College London (UCL) und die University of Calgary. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Mensch-Computer-Interaktion. Dabei entwirft und entwickelt er neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen, die sich nahtlos in den Alltag von Menschen integrieren. Hierbei liegt der Schwerpunkt seiner Forschung auf der Kombination immersiver Technologien mit verkörperter KI, um adaptive Systeme zu schaffen, die sich an individuelle Nutzerbedürfnisse anpassen.

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Termine:

Di.

17.03.

19:00
Eintritt Frei
Her

Los Angeles in naher Zukunft: Der introvertierte Ghostwriter Theodore (Joaquin Phoenix) verdient sein Geld damit, persönliche Briefe für andere zu verfassen – während sein eigenes Gefühlsleben ins Leere läuft. Als er ein neues Betriebssystem installiert, das sich selbstständig weiterentwickelt, beginnt eine unerwartet intime Beziehung zur Stimme „Samantha“. Was zunächst wie eine technische Spielerei wirkt, wird zu einer tiefen, zärtlichen und zugleich irritierenden Liebesgeschichte.

Spike Jonze entwirft in Her eine leise, melancholische Science-Fiction über Einsamkeit, Projektion und die Frage, wie wir Nähe in einer digitalisierten Welt herstellen. Visuell reduziert, getragen von einem warmen Score und feinem Humor, entfaltet sich ein ungewöhnlich berührendes Zukunftsmärchen über die Sehnsucht nach Verbindung.

Her kinoplakat

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