Harriet
  • Int. Wochen gegen Rassismus

Harriet

Kasi Lemmons, USA 2019; 126′ OmU (DCP, Farbe, Scope)
Cynthia Erivo, Janelle Monaé, Leslie Odom Jr.

In opulenten Bildern erzählt Kasi Lemmons in „Harriet – Der Weg in die Freiheit“ die (wahre) Geschichte von Harriet Tubman, die als bekannteste Fluchthelferin in die Geschichtsbücher der USA eingegangen ist. Die ca. 1820 unter dem Namen Araminto Ross Geborene entfloh 1849 der Sklaverei und kehrte danach mehrere Male in die Südstaaten zurück, um bei der Befreiung anderer Sklav*innen zu helfen, die mittels der geheimen Fluchthilfeorganisation Underground Railroad in den Norden gebracht wurden. Nach einer Zeit, in der Tubman bei der Nachwelt in Vergessenheit geraten war, geriet sie ab den 1960er Jahren auch im Zuge der Bürgerrechtsbewegung erneut in den Fokus des öffentlichen Interesses in den USA, heute ist sie eine Ikone des Kampfes um Gleichberechtigung. Dass ihr Porträt nicht den 20-Dollar-Schein ziert, geht übrigens auf Donald Trump und dessen Finanzminister zurück, die diesen Entschluss revidierten.