Ekmek Parasi – Geld für’s Brot
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Ekmek Parasi – Geld für’s Brot

Serap Berrakkarasu, D 1994; 100′ OF (DCP, Farbe, 16/9)

Eine bemerkenswerte Wiederentdeckung ist der 1994 von Serap Berrakkarasu gedrehter Dokumentarfilm EKMEK PARASI – GELD FÜR’S BROT (BRD, 100 min). Die Kamera führte Gisela Tuchtenhagen. Im Zentrum des Films steht die Akkordarbeit türkischer „Gastarbeiterinnen“ in einer Fischfabrik in Lübeck, die gemeinsam mit mecklenburgischen Frauen, die nach der Wende keine andere Arbeit finden und nach Lübeck pendeln, am Fließband stehen. Ein wichtiges Zeitdokument über soziopolitische Realität unprivilegierter Frauen, denn „würde diese Arbeit von Männern gemacht, wäre sie längst schon automatisiert“, schrieb Linde Fröhlich im Katalog der Nordischen Filmtage Lübeck 1994, wo der Film seine Prämiere feierte.
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