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  • Jean-Luc Godard

Une femme mariée

Jean-Luc Godard, Frankreich 1964 | 96 Min. | OmU
Philippe Leroy, Macha Meril, Bernard Noel, Roger Leenhardt

Charlotte irrt ziellos zwischen morgendlichen Affären mit dem Künstler Robert und mondänen Abenden mit ihrem paternalistischen Ehemann Pierre umher. Da sie nicht weiß, ob sie beide Männer liebt, entdeckt Charlotte, dass sie schwanger ist, und muss sich daraufhin mit ihrer emotionalen Untreue auseinandersetzen.

Nüchtern fasst Jean-Luc Godard die Handlung von Une femme mariée zusammen: „Dies ist die Geschichte einer Frau, ihre ganz besondere Geschichte, in einer sehr kurzen Zeit, genau 24 Stunden lang.“ Und ähnlich unaufgeregt inszeniert Godard dieses „Fragment eines 1964 gedrehten Films“ (so der Untertitel). Die Frau ist isoliert, unglücklich in ihrer Ehe, lebt in der Vorstadt, aber auch ihr Liebhaber bleibt ihr fremd. Beethovens Musik spendet hier keinen Trost, sondern flackert in raschen Momenten auf wie der Wunsch nach einem intensiven Leben jenseits der Kompromisse im Alltag. Die Aufnahmen der Schallplattenindustrie wirken dagegen wie ein Betrug.

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1994 9457 Ph 06 Fr 1665001580
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1994 9457 Ph 01 Fr 1665001495
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