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EIN EINFACHER UNFALL, Gewinner der Goldenen Palme von Cannes, ist eine furchtlose Meisterleistung des Filmemachers Jafar Panahi – zugleich hochpolitisch und zutiefst menschlich. Mit unerbittlicher Klarheit stellt der Film moralische Fragen nach Wahrheit und Ungewissheit, Rache und Gnade.
Als der Automechaniker Vahid zufällig auf den Mann trifft, der ihn mutmaßlich im Gefängnis gefoltert hat, entführt er ihn, um Vergeltung zu üben. Doch der einzige Hinweis auf Eghbals Identität ist das unverkennbare Quietschen seiner Beinprothese. Auf der Suche nach Gewissheit wendet sich Vahid an einen zerstreuten Kreis anderer, inzwischen freigelassener Opfer. Doch je tiefer sie in ihre Vergangenheit eintauchen und je mehr ihre unterschiedlichen Weltanschauungen aufeinanderprallen, desto größer werden die Zweifel: Ist er es wirklich? Und was hieße Vergeltung überhaupt?
Als der Automechaniker Vahid zufällig auf den Mann trifft, der ihn mutmaßlich im Gefängnis gefoltert hat, entführt er ihn in der Hoffnung auf Vergeltung. Doch da er sich seiner Identität nicht sicher ist, zieht er weitere frühere Opfer hinzu. Während sie sich ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen und unterschiedliche Weltanschauungen aufeinanderprallen, verdichtet sich die zentrale Frage: Ist er es wirklich – ohne jeden Zweifel?
Während unterschiedliche Erinnerungen und Weltanschauungen aufeinandertreffen, verdichtet sich eine quälende Frage: Was bedeutet Gerechtigkeit, wenn Gewissheit fehlt? (Verleihtext)

