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Zwei Männer spazieren fabulierend durch den Wald, ein Handy in der Hand, um ein Abbild der Natur festzuhalten. Auf ihrer filmischen Reise vom Wiener Naturkundemuseum über eine bolivianische Salzwüste in die virtuelle Welt von »Red Dead Redemption« treffen der aus Karlsruhe stammende Filmemacher Philipp Hartmann und der argentinische Filmkritiker Roger Koza auf Freund*innen, Filmemacher*innen und Expert*innen aus verschiedenen Ländern. Sie philosophieren über den Versuch, Natur darzustellen und verbinden sich über ihre Liebe zum Kino. Spielerisch verwebt Hartmann dabei Kunstgeschichte und Kolonialismuskritik, Ersponnenes und Faktisches. In seiner offenen, kollaborativen Form lässt der Film sich von seinen Protagonistinnen leiten, und so wird die vor Ideen sprudelnde, mosaikhafte Erzählung ganz nebenbei zur Manifestation von Freundschaft und Cinephilie. (Eva Kirsch, dokfilmwoche hamburg)

