Barrierearm, klimatisiert und stillfreundlich

Pride Pictures Queer Film Festival – Kinemathek Karlsruhe

im Kino

Originalfassung mit deutschen Untertiteln | (e) engl. UT

Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Saal Veranstaltung im Saal | Box Veranstaltung in der Box | Foyer Veranstaltung im Foyer | Unterwegs Open Air & andere Orte

Wir freuen uns, das Programm der 33. Ausgabe der Pride Pictures mit euch zu teilen!
Dieses Jahr könnt ihr euch auf 16 Spielfilme, 3 Dokumentationen, einen langen Animationsfilm sowie 22 Kurzfilme in drei Kurzfilmprogrammen freuen.

Oktober/ So 18.

1800 Pride Pictures Queer Film Festival Foyer

Konzert im Foyer | Eintritt Frei

So. 18. Oktober 1800 Foyer

Pride Pictures Queer Film Festival

Konzert Faravaz

Konzert im Foyer | Eintritt Frei

Konzert Faravaz

PRIDE PICTURES QUEER FILM FESTIVAL Schirmperson Faravaz eröffnet das Festival mit einem Knall und gibt ein kleines Konzert im Foyer der Kinemathek!
Faravaz verbindet in ihrer Musik ihre iranischen Wurzeln mit westlichem Stil. So ergibt sich ein bunter Mix aus Pop, Rock, Folk und fusion Genres.
Genießt das Konzert ganz ohne Ticket und kommt auf ein Glas Sekt vorbei.

Freier Eintritt In Kalender (.ics) Eventdetails Zur Reihe

1900 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Sophie Hyde, AU/NL/US/FI/BE 2026; 113′

Zeitplan: 17:00 Sektempfang 18:00 Konzert im Foyer 18:45 Einlass 19:00 Eröffnung 20:00 Filmbeginn 22:00 Filmende

So. 18. Oktober 1900 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Festivaleröffnung mit Jimpa

Sophie Hyde, AU/NL/US/FI/BE 2026; 113′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Zeitplan:
17:00 Sektempfang
18:00 Konzert im Foyer
18:45 Einlass
19:00 Eröffnung
20:00 Filmbeginn
22:00 Filmende

Festivaleröffnung mit Jimpa

Eine zärtlich-humorvolle Reise nach Amsterdam: Frances, nonbinär, besucht mit der Mutter Hannah (Olivia Coleman) den schwulen Großvater Jimpa, der sein früheres Leben hinter sich gelassen hat und nun in einer offenen, queeren Wahlfamilie lebt. Unausgesprochene Erwartungen, alte Verletzungen und neue Freiheiten prallen aufeinander. Während Hannah versucht, ihre Vergangenheit zu ordnen, ringt Frances mit der eigenen Identität und der Frage, welchen Platz Frances in dieser Familie einnehmen will. Jimpa, charmant, verletzlich und eigensinnig, wird zum Dreh- und Angelpunkt eines Wochenendes voll zarter Gesten, humorvoller Irritationen und schmerzhafter Offenbarungen. Der Film beobachtet mit warmer, präziser Kamera, lässt Widersprüche stehen und vertraut auf leise Töne, in denen Liebe, Generationskonflikte und queere Lebensrealitäten spürbar werden.

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Mo 19.

1815 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Lexie Bean, Logan Rozos, US 2026; 90′

Mo. 19. Oktober 1815 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

What will I become

Lexie Bean, Logan Rozos, US 2026; 90′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
What will I become

Ein berührender Dokumentarfilm von Lexie Bean und Logan Rozos über Blake Brockington und Kyler Prescott, zwei junge trans Männer, die 2015 durch Suizid starben. Der Film zeigt, wie Marginalisierung, politische Verfolgung und gesellschaftlicher Ausschluss ihr Leben zerstörten. Mit Archivmaterial, Social-Media-Ausschnitten und intimen Gesprächen unter einer schützenden Deckenburg verbinden die Regisseur*innen ihre eigenen Erfahrungen mit den Geschichten der Verstorbenen. Mit Tumblr-Einträgen, Gedichten und Animationen macht der visuell vielseitige Film auf die Verletzlichkeit trans Jugendlicher und die Dringlichkeit von Selbstbestimmung aufmerksam.

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2030 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

David Moragas, ES/MX 2026; 100′

Mo. 19. Oktober 2030 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Un Altre Home

David Moragas, ES/MX 2026; 100′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Un Altre Home

Zwei Männer in ihren Dreißigern suchen nach einer eigenen Beziehungsform, die in der heteronormativen Gesellschaft kaum Vorbilder hat. Marc und Eudald, ein scheinbar harmonisches Paar, erleben durch den unerwarteten Einzug eines neuen Nachbarn eine Phase des Umbruchs. Doch statt in Tragik zu versinken, strahlt der Film eine unglaubliche Leichtigkeit und positive Energie aus. Mit viel Humor und Wärme zeigt er, wie die beiden mit Unzufriedenheit, gesellschaftlichen Erwartungen, Liebe und Verlust ringen – und dabei ihre ganz eigene Normalität finden. Eine berührende, lebensbejahende Geschichte über Authentizität und die Freiheit, Liebe neu zu definieren.

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Di 20.

1815 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Arima León, ES 2026; 116′

Di. 20. Oktober 1815 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Tal Vez

Arima León, ES 2026; 116′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Tal Vez

Tal vez heißt vielleicht. Vielleicht ist es so gewesen? Regisseurin Arima León hat über Literatur, Sex und weibliche Subversion promoviert und ist dabei auf Liebesbriefe gestoßen, die die kanarische Dichterin Natalia Sosa Ayala in den 1960er Jahren an ihre Geliebte geschrieben hat. Diese Geliebte ist die legendäre Trapezkünstlerin Pinito del Oro, in ganz Spanien berühmt für ihre unglaubliche Konzentration, Körperbeherrschung und den Mut, ihre Akrobatik ganz ohne Netz zu zeigen. Der Zirkus und die beiden Frauen verkörpern jene individuelle Freiheit, die es braucht, um abseits gesellschaftlicher Normen den eigenen Weg zu gehen – und dadurch andere zu inspirieren.
Der Film, den die Regisseurin mit Hilfe der Briefe entwickelt, lässt uns die Begegnung dieser besonderen Persönlichkeiten vorstellen. Ein Weg, der Kraft verlangt und Einsamkeit bedeutet, zugleich aber auch schön und stimmig sein kann.

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2045 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Julian Lautenbacher, UA/DE 2026; 90′

Di. 20. Oktober 2045 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

To Dance is to Resist

Julian Lautenbacher, UA/DE 2026; 90′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
To Dance is to Resist

Gleichgeschlechtliche Ehen sind in der Ukraine nicht möglich. Das Land gehört europaweit zu den Ländern mit der geringsten Akzeptanz für queere und trans* Personen. Was zum Beispiel bedeutet, dass Schwule und Lesben, die ihre Liebsten im Krieg verlieren, keinerlei Unterstützung durch den Staat erhalten.
To Dance Is To Resist zeigt den Alltag eines queeren Paars und ihres Tanzkollektivs im aktuellen Kiew. Manchmal erstaunlich lässig, und trotzdem ist die Kriegswirklichkeit allgegenwärtig. Sichtbar in Stromausfällen, Zerstörungen, Symbolen und Parolen, und in einer gewissen Vehemenz des Tanzes. Raves und Szenelokale sind die Orte, an denen sich das Paar am wohlsten fühlt. In der gemeinsamen Bewegung entsteht ein Gefühl der Verbundenheit und der Freiheit.
Unmöglich, aus diesem Film rauszugehen ohne Lust, mal (wieder) auf einen Rave zu gehen!

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2130 Pride Pictures Queer Film Festival Box

Zarah Schrade, Lena Fakler, DE 2026; 96′

Di. 20. Oktober 2130 Box

Pride Pictures Queer Film Festival

Hygge

Zarah Schrade, Lena Fakler, DE 2026; 96′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Hygge

In einer nahen Zukunft ähnelt das Leben des lesbischen Paares Levi und Minu einer Dystopie. Ihr einziger Weg, sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, scheint die Reality-TV-Show Hygge, in der auf einer paradiesischen Nordseeinsel ein fast perfektes Dorf inszeniert wird.
In diversen Challenges können sich die beiden Privilegien erarbeiten und kommen so ihrem Ziel immer näher.
Doch während Minu sich gut einlebt, hat Levi immer mehr Probleme und stellt fest, dass noch mehr hinter der scheinbar perfekten Fassade steckt.
Auf der Jagd nach den besten Ratings steht nicht immer das Wohlergehen der Kandidat*innen im Vordergrund. Durch diese Manipulation und das bewusst geschaffene Drama steht Levi bald vor einer schweren Entscheidung.
Die Regisseurinnen haben sich für diesen Film stark von heutigen Reality-TV-Formaten inspirieren lassen und interpretieren bekannte Pop-Culture-References mit viel Humor in einem neuen Kontext.

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Do 22.

1815 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Agustina Macri, AR/ES 2025; 94′

Do. 22. Oktober 1815 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Miss Carbón

Agustina Macri, AR/ES 2025; 94′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Miss Carbón

Carlita träumte davon, in einer Mine zu arbeiten, bevor sie davon träumte, eine Frau zu sein.
Carlita wächst ihr ganzes Leben in einer Bergbaugegend auf. Durch dieses Umfeld geprägt kann sie sich nichts Schöneres vorstellen, als die Arbeit als Minenarbeiterin aufzunehmen. Als sie volljährig wird, bekommt sie direkt eine Stelle in ihrem Traumjob und beweist sich schnell in dem harten, herausfordernden Umfeld.
Als sie allerdings ihre Transition öffentlich macht, setzt sich ein alter Aberglaube durch, der es allen Frauen verbietet, die Mine zu betreten. Sofort wird sie zur Sekretärin degradiert.
Carlita steht vor dem Kampf, ihren Traumjob zurückzugewinnen und sich in der Männerdomäne durchzusetzen.
Miss Carbón basiert auf einer wahren Geschichte und ermöglicht auch durch das hervorragende Casting einen authentischen Einblick in diesen Teil der Geschichte.

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2030 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Jota Mun, KR/US 2024; 96′

Do. 22. Oktober 2030 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Between Goodbyes

Jota Mun, KR/US 2024; 96′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Between Goodbyes

„Between Goodbyes“ begleitet Mieke, eine queere Koreanerin, die als Kind in den Niederlanden adoptiert wurde und nun, nach Jahrzehnten der Trennung, mit ihrer Frau nach Südkorea reist, um ihrer leiblichen Familie erneut zu begegnen. Zwischen Nähe und Distanz, Schweigen und vorsichtigen Annäherungen verhandeln Mutter und Tochter, was Familie bedeuten kann, wenn gemeinsame Zeit fehlt. Der Film zeigt eindrücklich die emotionalen und kulturellen Spannungen, die durch Sprache, geografische Entfernung und Miekes Queerness entstehen, und gibt zugleich den koreanischen Eltern Raum. In ruhigen, sensiblen Bildern verbindet Jota Mun persönliche Erfahrungen mit den politischen Dimensionen internationaler Adoption und macht sichtbar, wie gesellschaftliche Zwänge und fehlende Unterstützungssysteme lebenslange Spuren hinterlassen. Kann es dafür Heilung geben?

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2130 Pride Pictures Queer Film Festival Box

(e)

LÄNGE 90 Min. SPRACHE Deutsch UNTERTITEL Englisch

Do. 22. Oktober 2130 Box

Pride Pictures Queer Film Festival

Out of the Box

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

LÄNGE 90 Min.
SPRACHE Deutsch
UNTERTITEL Englisch

Out of the Box

Fünf deutschsprachige extended shorts brechen mit dem Gewohnten und kicken uns mitten ins ungefilterte, pralle Leben. Zwischen Tod und Trauer, Abschiebung und existenziellen Brüchen sowie einem rasanten Junggesellinnenabschied entfaltet sich ein Programm voller Kontraste. Die Filmemachenden arbeiten mit Irritation und Intensität und eröffnen neue – teilweise untersichtige – Blickwinkel auf gesellschaftliche und persönliche Realitäten.
In der BOX der Kinemathek bietet das Festival diesmal einen zusätzlichen Raum für eigenwillige, junge Positionen – vielschichtig, fordernd und mit Nachhall.

Hier findet Ihr Details zu den Kurzfilmen

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Fr 23.

1815 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Léa Pool, CA/LU/MA 2025; 101′

Fr. 23. Oktober 1815 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

On sera heureux

Léa Pool, CA/LU/MA 2025; 101′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
On sera heureux

Ein junger Geflüchteter in Montréal tut alles, um seinen iranischen Geliebten vor der Abschiebung zu retten – in dessen Heimatland droht ihm wegen seiner Homosexualität der Tod. Was als Solidarität unter Migrant*innen beginnt, wird in Kanada zu einer tiefen Liebesgeschichte. Als Reza von den Behörden bedrängt wird, geht Saad ein riskantes Spiel ein: Er verführt einen einflussreichen Beamten, in der Hoffnung, Reza so vor der Abschiebung bewahren zu können. Der Film zeigt dabei nicht nur die politische Brisanz, sondern vor allem auch die zarten Momente zwischen den Figuren – Blicke, Stille, Erotik und unausgesprochene Emotionen. Ein Drama, das Ungerechtigkeiten anprangert, indem es die Menschlichkeit seiner Charaktere in den Mittelpunkt stellt. Und deshalb kann irgendwie alles auch gut werden. In unserer Bewertung ganz weit oben.

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2030 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

(e)

LÄNGE 100 Min. SPRACHE Englisch, Deutsch, Norwegisch, Französisch UNTERTITEL Deutsch, Englisch

Fr. 23. Oktober 2030 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Generation Silent bis Alpha

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

LÄNGE 100 Min.
SPRACHE Englisch, Deutsch, Norwegisch, Französisch
UNTERTITEL Deutsch, Englisch

Generation Silent bis Alpha

Von Alpha wird viel geredet, aber weißt du, was Generation Silent ist? Dann schau dir dieses Programm an. Zwischen Schulflur und Seniorenausflug liegen Welten – und doch ähneln sich die Fragen: Wer bin ich, und darf ich das sein und zeigen? Wie spreche ich etwas an, für das ich selbst keine Worte habe? Oder meine ich genau das Gegenteil von dem, was ich behaupte? Dieses Kurzfilmprogramm erzählt von queeren Teenagern und späten Selbstfindungen, von Unsicherheiten, Mut und dem kleinen Chaos dazwischen sowie von überraschende Parallelen in den verschiedenen Altersgruppen. Und es zeigt, warum es wichtig ist, einander zuzuhören – damit Erfahrungen nicht verloren gehen und neue Wege nicht allein gegangen werden. Wir sehen, Kinder können erwachsenen Menschen einiges beibringen. Reich deinem jüngeren Ich versöhnlich die Hand! Und doch werden viele erste Schritte allein gemacht und erfordern Mut. Da kann es auch helfen, sie vorher zu proben.

## Hier findet Ihr Details zu den Filmen

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2130 Pride Pictures Queer Film Festival Box

Victoria Linares Villegas, DO 2026; 105′

Fr. 23. Oktober 2130 Box

Pride Pictures Queer Film Festival

No Salgas

Victoria Linares Villegas, DO 2026; 105′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
No Salgas

Die ungeoutete Studentin Liz ist nach der grausamen Ermordung ihrer Freundin Wendy in großer Angst. Hat Wendy tatsächlich ein Bannfluch nach ihrem Outing ergriffen? Auf einem sommerlichen Wochenendausflug mit Freund*innen sucht Liz Abstand von ihrer Trauer. Als sie dort auf die fremde Jessie trifft, werden unterdrückte Sehnsüchte geweckt. Die tödliche Kraft ergreift erneut Besitz von der Gruppe und droht alles zu zerstören.
Der queere Splatter-Horrorfilm unterhält mit humorvollen und trashigen Schock-Momenten und hinterfragt dabei auf subtile Weise die politische Situation queerer Menschen in der Dominikanischen Republik: Bedeutet ein Outing eine innerliche Befreiung oder beginnt danach erst der wahre Horror? Wie gefährlich ist queere Sichtbarkeit in dieser Gesellschaft? Behalte ich meine Gefühle lieber für mich und lebe eine falsche Identität?

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Sa 24.

1200 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Kai Stänicke, DE 2026; 122′

Sa. 24. Oktober 1200 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Der Heimatlose

Kai Stänicke, DE 2026; 122′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Der Heimatlose

In diesem Film sind nur die Grenzen zwischen Innen und Außen markiert. Rein äußerlich können wir beides kaum unterscheiden, außer an den Requisiten.
Fremd oder fremd geworden, und immer ist da dieser Argwohn der In-Group. Was kann einer tun, um anerkannt zu werden?
Der Zusammenhalt oder das Aufeinanderangewiesensein der Dörfler
innen wirkt als Korsett für alle Einzelnen und zugleich wie eine unbezwingbare Burg für die vermeintlich Fremden. Die Gastfreundschaft hängt am Beweis der Zugehörigkeit. Aber wie lässt sich der führen?
Es findet ein Gerichtsprozess statt. Aber bedeutet die Tatsache, dass zwei Leute eine Begebenheit unterschiedlich erinnern, wirklich dass eine der beiden Personen lügt? Welche Rolle spielen Gruppenzugehörigkeiten bei der Konstruktion von „Wahrheit“? Und was ist der Preis der Akzeptanz?
Ein Film für Menschen, die das Meer lieben und die bereit sind, übers Rechthaben nachzudenken.

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1500 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Aitor Arregi, Jose Mari Goenaga, ES 2025; 109′

Sa. 24. Oktober 1500 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Maspalomas

Aitor Arregi, Jose Mari Goenaga, ES 2025; 109′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Maspalomas

Nach der Trennung von seinem Partner lebt der über 70-jährige Vincente in Maspalomas so, wie es ihm gefällt: mit Sonne, Partys und sexuellem Vergnügen in den Dünen. Doch ein medizinischer Notfall verändert plötzlich alles. Seine Tochter holt ihn nach San Sebastián zurück.
Ist ein Neuanfang mit 76 Jahren möglich, wenn man sich kein schöneres Leben vorstellen kann als das alte? Mit ihrem melancholisch-warmherzigen Comedy-Drama „Maspalomas“ liefern die baskischen Regisseure Jose Mari Goenaga und Aitor Arregi ein Plädoyer, auch in Momenten größter Verzweiflung nicht die Hoffnung zu verlieren.
Herz und Seele dieses tief menschlichen Filmes ist José Ramón Soroiz in der Rolle des Vincente, wofür er beim Filmfestival in San Sebastián sowie bei den Goyas als Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Beim Filmfest München wurde „Maspalomas“ mit dem QSM-Award für den besten queeren Film ausgezeichnet.

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1600 Pride Pictures Queer Film Festival Box

(e)

LÄNGE 90 Min. SPRACHE Deutsch UNTERTITEL Englisch

Sa. 24. Oktober 1600 Box

Pride Pictures Queer Film Festival

Out of the Box

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

LÄNGE 90 Min.
SPRACHE Deutsch
UNTERTITEL Englisch

Out of the Box

Fünf deutschsprachige extended shorts brechen mit dem Gewohnten und kicken uns mitten ins ungefilterte, pralle Leben. Zwischen Tod und Trauer, Abschiebung und existenziellen Brüchen sowie einem rasanten Junggesellinnenabschied entfaltet sich ein Programm voller Kontraste. Die Filmemachenden arbeiten mit Irritation und Intensität und eröffnen neue – teilweise untersichtige – Blickwinkel auf gesellschaftliche und persönliche Realitäten.
In der BOX der Kinemathek bietet das Festival diesmal einen zusätzlichen Raum für eigenwillige, junge Positionen – vielschichtig, fordernd und mit Nachhall.

Hier findet Ihr Details zu den Kurzfilmen

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1715 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Sandulela Asanda, ZA 2026; 96′

Sa. 24. Oktober 1715 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Black Burns Fast

Sandulela Asanda, ZA 2026; 96′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Black Burns Fast

Das Post-Apartheids-Südafrika aus der Perspektive einer queeren Schwarzen Teenagerin namens Luthando. Als Stipendiatin an einem elitären, ehemals weißen Mädcheninternat muss sie einen Weg finden zwischen den Zuschreibungen und Erwartungen anderer und dem, was ihr selbst wichtig ist. Erzählt wird dies mit Selbstbewusstsein und Witz, Liebesgeschichte inklusive. Ein Film, der mit vielen Formen der Diskriminierung konfrontiert und dennoch unterhaltsam ist.
Black Burns Fast ist das Langfilmdebüt der südafrikanischen Filmemacherin Sandulela Asanda, die bereits 2023 mit „Mirror, Mirror“ den Preis für den besten südafrikanischen Kurzfilm in der Sektion Generation beim Durban International Film Festival (DIFF) gewonnen hat. In „Mirror Mirror“ versucht dieselbe Luthando in einem Video Call mit ihrer besten Freundin das Rätsel der eigenen Lust zu ergründen. Wir können nur hoffen, dass wir von dieser Regisseurin künftig noch mehr sehen!

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1930 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

(e)

Zeitplan: 19:30 Filmprogramm 21:30 Preisverleihung 22:30 Ende (vrsl.)

Sa. 24. Oktober 1930 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

Beyond Words & Prism Awards

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Zeitplan:
19:30 Filmprogramm
21:30 Preisverleihung
22:30 Ende (vrsl.)

Beyond Words & Prism Awards

Manchmal reichen Worte einfach nicht aus, manchmal braucht es gar keine Worte. Und oft entstehen die intensivsten Momente des Lebens erst durch Sprache ohne Worte: die Berührung zum Abschied, die langsame Annäherung im Rhythmus der Musik, die totale Hingabe als berauschende Choreografie. Sprachbarrieren werden überwunden, Freiheit wird ertanzt und Heilung – durch Worte erfolglos erzwungen – kommt in einem stillen, unerwarteten Moment der Nähe.
Die Kurzfilme in diesem Programm geben diesen wortlosen Räumen Zeit, sich zu entfalten, ohne sie jedoch gänzlich von Worten und Stimmen zu befreien. Vielmehr lenken sie unsere Aufmerksamkeit auf das, was Menschen in der Stille, im Lärm, trotz vieler Worte, eben jenseits der Worte, von sich preisgeben.
Im Anschluss an das Kurzfilmprogramm Beyond Words verleihen wir bereits zum dritten Mal unseren Filmpreis, das PRIDE PICTURES PRISM – The City of Media Arts Queer Short Film Award.

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2130 Pride Pictures Queer Film Festival Box

Ulrike Ottinger, AT/LU/DE 2026; 119′

Sa. 24. Oktober 2130 Box

Pride Pictures Queer Film Festival

Die Blutgräfin

Ulrike Ottinger, AT/LU/DE 2026; 119′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Die Blutgräfin

Die Vampirin Gräfin Báthory (Isabelle Huppert) reist nach Wien, um nicht nur ein dubioses Buch zu suchen, das alles Böse auf der Welt tilgen soll – und damit naturgemäß auch Vampire –, sondern auch um sich endlich einmal wieder an dem Blut junger, attraktiver Damen zu ergötzen. Männerhälse lässt die lüsterne Vampirdame links liegen. Gar nicht begeistert von ihrem Erscheinen ist ihr zartbesaiteter Neffe Rudi Bubi, der dem Vampirsein abgeschworen und Blut gegen Buchteln getauscht hat. Flankiert wird dieser von seinem Psychoanalytiker Theobald Tandem (Lars Eidinger), der übrigens gar nicht an Vampire glaubt. Es beginnt eine wilde Fahrt durch die österreichische Hauptstadt mit all ihren Attraktionen, bei der kein Auge trocken bleibt. Und spätestens wenn Conchita Wurst unvermittelt in einer Gruft auftaucht und ausufernd zu trällern beginnt, schwelgt man schon in höchstem Glück ob dieses knallverrückten Klamauks mit Kultchancen.

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So 25.

1200 Pride Pictures Queer Film Festival Saal

Sophie Heldman, GB/DE/CH 2026; 114′

So. 25. Oktober 1200 Saal

Pride Pictures Queer Film Festival

The Education of Jane Cumming

Sophie Heldman, GB/DE/CH 2026; 114′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
The Education of Jane Cumming

1810 gründen die Lehrerinnen Jane Pirie und Marianne Woods ein privates Mädcheninternat im ländlichen Edinburgh. Zu den ersten Schülerinnen zählt die 15-jährige Jane Cumming, uneheliche Enkeltochter der wohlhabenden Lady Cumming Gordon, in Indien geboren. Während sie von den Mitschülerinnen zunehmend ausgegrenzt wird, entwickelt Jane während der Sommerpause eine tiefe Zuneigung zu den beiden Lehrerinnen. Mit Beginn des neuen Schuljahres schlägt diese Nähe in Spannung und Verzweiflung um. Schließlich mündet der Konflikt in einen Rechtsstreit, der nicht nur das Internat, sondern auch die Beziehung der beiden Frauen bedroht, deren queeres Begehren im frühen 19. Jahrhundert stark stigmatisiert ist. Das packende Historiendrama beruht auf einem wahren Fall aus dem schottischen Edinburgh.

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Seit über 30 Jahren zeigt das PRIDE PICTURES Queer Film Festival Karlsruhe queere Geschichten auf der Kinoleinwand und macht vielfältige Perspektiven auf queere Liebe und queeres Leben sichtbar.
Das Festival entwickelte sich aus den 1994 gegründeten Lesbisch-Schwulen Filmtagen. Seit 2015 wird das Filmfestival vom gemeinnützigen Verein PRIDE PICTURES e.V. getragen und ist inzwischen eines der großen queeren Filmfestivals in Deutschland. Das Festivalprogramm umfasst aktuelle, von der Festival-Jury ausgewählte, internationale Spielfilme, dokumentarische Filme und inzwischen legendäre Kurzfilmprogramme, die vom Team kuratiert werden. Das Festivalbegleitprogramm besteht aus Filmgesprächen mit Filmschaffenden, der Festivalparty und einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion.
Die Filme kommen auf unterschiedlichsten Wegen zu uns, teils werden sie von Filmschaffenden oder Filmverleiherinnen eingereicht, teils finden Festivalmitglieder die Filme auf anderen Festivals wie zum Beispiel der Berlinale.
Das Festival bietet ein Forum für eine gesellschaftlich engagierte, diskussionswürdige und anspruchsvolle Filmkultur. Veranstaltungsorte sind die Kinos Kinemathek und Schauburg in Karlsruhe, deren Mitarbeiter
innen uns logistisch, technisch und ideell unterstützen. Der Verein organisiert zudem Sonderspieltermine in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Kulturschaffenden.