Barrierearm, klimatisiert und stillfreundlich

Spielplan – Kinemathek Karlsruhe

im Kino

Originalfassung mit deutschen Untertiteln | (e) engl. UT

Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Saal Veranstaltung im Saal | Box Veranstaltung in der Box | Foyer Veranstaltung im Foyer | Unterwegs Open Air & andere Orte

Oktober/ Fr 9.

1930 Premiere Box

Sebastian Brameshuber, AT 2026; 122′

Fr. 9. Oktober 1930 Box

Premiere

London

Sebastian Brameshuber, AT 2026; 122′

London (Szenenbild)

Ein Roadmovie über die Schönheit und den Zauber alltäglicher Begegnungen: Bobby fährt immer wieder dieselbe Strecke zwischen Wien und Salzburg. Er nimmt Menschen mit, eigentlich um Benzinkosten zu sparen. Gemeinsam teilen sie ein Stück Weg und für einen kurzen Moment auch ihr Leben. Im Auto kommen sie ins Gespräch über Liebe und Krieg, Familie und Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Ein junger Soldat, ein Supermarktlehrling, ein Wissenschaftler, eine queere Frau kurz vor ihrer Hochzeit – flüchtige Augenblicke, aus denen ein Mosaik der Gegenwart entsteht. Auch Bobby erzählt: von seinem Leben, vom Älterwerden und von einem Freund, der in Salzburg im Koma liegt – der Grund für seine Fahrten. Während draußen Berge, Wälder und Brücken vorbeiziehen, verändert sich mit den Jahreszeiten das Licht. Bobby fährt weiter, aber in eine andere Richtung…

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Do 8.

1900 Triangel Saal

Adam McKay, USA 2021; 145′

Do. 8. Oktober 1900 Saal

Triangel

Don't Look Up

Adam McKay, USA 2021; 145′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Don’t Look Up (Poster)

Satirische Komödie über zwei Astronomen, die entdecken, dass ein riesiger Komet die Erde treffen wird und somit eine globale Katastrophe bevorsteht. Die Hauptfiguren Kate Dibiasky (Jennifer Lawrence) und Dr. Randall Mindy (Leonardo DiCaprio) versuchen verzweifelt, Regierung und Öffentlichkeit zu warnen, doch ihre Warnungen werden ignoriert, verhöhnt oder politisch manipuliert.

„Don’t Look Up“ kann als Metapher für die Klimakrise verstanden werden und kritisiert den mangelnden Ernst, mit dem gesellschaftliche und politische Akteure auf die Bedrohung eines Klimawandels reagieren.

Eintritt Frei!

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1930 Premiere Box

Sebastian Brameshuber, AT 2026; 122′

Do. 8. Oktober 1930 Box

Premiere

London

Sebastian Brameshuber, AT 2026; 122′

London (Szenenbild)

Ein Roadmovie über die Schönheit und den Zauber alltäglicher Begegnungen: Bobby fährt immer wieder dieselbe Strecke zwischen Wien und Salzburg. Er nimmt Menschen mit, eigentlich um Benzinkosten zu sparen. Gemeinsam teilen sie ein Stück Weg und für einen kurzen Moment auch ihr Leben. Im Auto kommen sie ins Gespräch über Liebe und Krieg, Familie und Erinnerung, Herkunft und Zukunft. Ein junger Soldat, ein Supermarktlehrling, ein Wissenschaftler, eine queere Frau kurz vor ihrer Hochzeit – flüchtige Augenblicke, aus denen ein Mosaik der Gegenwart entsteht. Auch Bobby erzählt: von seinem Leben, vom Älterwerden und von einem Freund, der in Salzburg im Koma liegt – der Grund für seine Fahrten. Während draußen Berge, Wälder und Brücken vorbeiziehen, verändert sich mit den Jahreszeiten das Licht. Bobby fährt weiter, aber in eine andere Richtung…

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Mi 7.

1900 KoopKino Box

DF

Im Rahmen der Fairen Wochen in Karlsruhe wollen wir folgende Veranstaltung ankündigen: 2 Kurzfilme, Vortrag und Diskussion

Mi. 7. Oktober 1900 Box

KoopKino

Energiekolonialismus oder Energiewende?

  • Deutsche Fassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Im Rahmen der Fairen Wochen in Karlsruhe wollen wir folgende Veranstaltung ankündigen:
2 Kurzfilme, Vortrag und Diskussion

Energiekolonialismus oder Energiewende?

Energiekolonialismus oder Energiewende?

Lithiumabbau am Beispiel Simbabwe

Für die „grüne“ Energie- und Mobilitätswende braucht es Lithium – für Elektroautos, Batterien, Batteriespeicher. Simbabwe besitzt das größte Lithiumvorkommen Afrikas. Mit kolonialen Rohstoffökonomien soll in Simbabwe jetzt aber Schluss sein.
Während die Wertschöpfung bisher im Ausland stattfand, Gewinne an politische und ausländische Investoren flossen, trugen die Gemeinden die sozialen und ökologischen Kosten des Bergbaus.
Statt in China werden Vorprodukte moderner Batterien seit 2026 in Simbabwe gefertigt. Der Lithiumboom aber ist ambivalent. Der wachsende Wettbewerb um Afrikas Rohstoffe prägen die wirtschaftlichen und politischen Handlungsspielräume des Landes.
Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer bei dieser Entwicklung?
Der renommierte Philosoph, Theologe und Literaturwissenschaftler Dr. Boniface Mabanza Bambu wird uns als Referent der Kirchlichen Stelle Südliches Afrika, Chancen und Fallstricke dieser Entwicklung aufzeigen.

Als Auftakt zeigen wir den Kurzfilm:

"Mit offenen Karten -China in Afrika" von ARTE

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam aktuelle Entwicklungen der Energiewende am Beispiel Lithium einzuordnen und darüber zu diskutieren, welche Perspektiven sich daraus für eine gerechte Entwicklung in Simbabwe, für Afrika und für die Beziehungen zu Europa ergeben.
Am 7.10.2026 um 19 Uhr laden wir ein in die Kinemathek Karlsruhe, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe zu einer Veranstaltung im Rahmen der Fairen Woche 2026.

„Energiekolonialismus oder Energiewende? Lithiumabbau am Beispiel Simbabwe“

ATTAC Karlsruhe präsentiert:
ARTE-Film: "Operation Afrika - die Jagd nach den Rohstoffen der Zukunft".
Referat und Gespräch mit Dr. Mabanza Bambu der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA), Heidelberg.
Veranstalter: Attac Karlsruhe AK „EnergiewendeJETZT!“, Kinemathek, Weltladen Karlsruhe
Ort: Kinemathek Karlsruhe, Kaiserpassage 6, 76133 Karlsruhe
Datum: 7.10.2026 um 19 Uhr
Eintritt: frei, um Spenden wird gebeten

Eventdetails

1930 Film Noir Saal

John Huston, US 1941; 101′

Mi. 7. Oktober 1930 Saal

Film Noir

The Maltese Falcon

John Huston, US 1941; 101′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The Maltese Falcon (Szenenbild)

Im Auftrag einer Frau beschattet Privatdetektiv Miles Archer einen Mann. Doch schnell entwickelt sich der anfängliche Routineauftrag für Archers Partner, den hartgesottenen, zynischen Sam Spade zu einer heimtückischen Falle: Als sowohl Archer als auch der zu beschattende Mann ermordet werden, gerät Spade selber unter Mordverdacht. Bei seinen Recherchen stößt er auf eine Gruppe zwielichtiger Gestalten, die alle einer wertvollen Statue hinterherjagen: dem geheimnisvollen Malteser Falken.

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Di 6.

1400 Filmbildung Saal

14 bis 17 Uhr (kostenfrei) Anmeldung bis zum 3.10. an info@kinemathek-karlsruhe.de

Di. 6. Oktober 1400 Saal

Filmbildung

Kunst.Schaffen.Schule – Bildungsallianzen für die Zukunft

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

14 bis 17 Uhr (kostenfrei)
Anmeldung bis zum 3.10. an info@kinemathek-karlsruhe.de

Kunst.Schaffen.Schule – Bildungsallianzen für die Zukunft

Wie können Schulen und Kulturorte dauerhaft zusammenarbeiten?

Welche politischen und institutionellen Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Die Veranstaltung lädt alle ein, die Schule und kulturelle Bildung gemeinsam weiterdenken möchten: Menschen aus Politik, Schule, Kunst und Kultur – und alle Interessierten, die Kooperationen mit Zukunft gestalten wollen.

EXPECT_Art ist ein von der EU gefördertes Projekt, das Kunst und Kultur stärker in den Schulalltag bringen möchte – lebendig, inspirierend und nah an den Lebenswelten junger Menschen. Im Zentrum stehen echte Begegnungen: Künstlerinnen und Kulturschaffende kommen in Schulen, Schülerinnen entdecken Kulturorte außerhalb des Klassenzimmers. So entstehen Räume für neue Perspektiven, Kreativität und gemeinsames Lernen. Denn kulturelle Lernorte können viel bewegen: Sie machen Vielfalt erlebbar, stärken Selbstvertrauen, fördern Ausdruck und eröffnen neue Zugänge zur Welt – und zu sich selbst.

Termin: 6.10.2026

14 bis 17 Uhr (kostenfrei)
Anmeldung bis zum 3.10. an info@kinemathek-karlsruhe.de

18 Uhr “Filmstunde_23”, DE 2024, 87 Min. von und mit Edgar Reitz & Jörg Adolph
Ein Dokumentarfilm über das Experiment, Filmästhetik 1968 als Schulfach zu unterrichten, und darüber, wie die damaligen Schülerinnen diesen Versuch heute sehen.
Eintritt für den Film:
regulär 9 €, ermäßigt 8 €, Mitglied 7 €, Schüler*in 6 €, Karlsruher Pass 4 €

Eventdetails

1900 Special Saal

Edgar Reitz, Jörg Adolph, DE 2024; 83′

Di. 6. Oktober 1900 Saal

Special

Filmstunde_23

Edgar Reitz, Jörg Adolph, DE 2024; 83′

Filmstunde_23 (Szenenbild)

Im Jahr 1968 verwandelt sich das Klassenzimmer eines Münchner Mädchen-Gymnasiums unter der Leitung des Jung-Regisseurs Edgar Reitz in ein Filmstudio. Die "Filmstunde" beginnt: der in der Filmgeschichte erste dokumentierte Versuch, Filmästhetik als eigenständiges Fach zu unterrichten. 2023: Edgar Reitz, der weltberühmte Regisseur der Heimat-Trilogie, wird von einer älteren Dame angesprochen. Sie gibt sich als eine seiner damaligen Schülerinnen zu erkennen. Sie verabreden ein Klassentreffen.

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1900 Seelische Gesundheit Box

Daryl Wein, Zoe Lister-Jones, US 2021; 83′

Di. 6. Oktober 1900 Box

Seelische Gesundheit

How it ends

Daryl Wein, Zoe Lister-Jones, US 2021; 83′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
How it ends (Szenenbild)

Vor dem Ende der Welt erhält die freiheitsliebende Liza eine Einladung zu einer letzten wilden Party. Die anstehende Apokalypse ist allerdings nicht ihr einziges Problem, denn ihr Auto wurde gestohlen. Ein chaotischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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Mo 5.

1930 KinoBar Saal

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch.

Mo. 5. Oktober 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch.

Speakeasy Cinema

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So 4.

1100 Junge Kinemathek Saal

Bereits zum vierten Mal lädt die Stiftung CCFA Karlsruhe junges Publikum zu einer graphischen und literarischen Entdeckungsreise.

So. 4. Oktober 1100 Saal

Junge Kinemathek

Le fabuleux festival

Bereits zum vierten Mal lädt die Stiftung CCFA Karlsruhe junges Publikum zu einer graphischen und literarischen Entdeckungsreise.

Le fabuleux festival

Bereits zum vierten Mal lädt die Stiftung CCFA Karlsruhe junges Publikum zu einer graphischen und literarischen Entdeckungsreise. In diesem Jahr lernen die Bilder laufen, das Festival wird dadurch zum Filmfestival und wechselt auch den Ort: In der Kinemathek Karlsruhe finden zwei Tage lang Filmvorführungen, Workshops und Begegnungen mit frankophonen Illustratorinnen und Illustratoren statt. Vom Buch zum Film, vom Zeichenpapier zur Animation, von Text zu Ton, gemeinsam mit kreativen Profis erforschen wir das Potential von Bildern, sprachübergreifend, und für alle ab drei Jahren!
(image: file://aab6sbkwbk73haqn)

Le fabuleux festival : Kino für junges Publikum
Datum: 3. & 4. Oktober 2026
Eintritt frei
Anmeldung: info@ccfa-ka.de

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1400 Junge Kinemathek Saal

Antoine Lanciaux, BE/FR 2025; 77′

Auf französisch mit deutschen Untertiteln

So. 4. Oktober 1400 Saal

Junge Kinemathek

Die Schatzsuche im Blaumeisental

Antoine Lanciaux, BE/FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Auf französisch mit deutschen Untertiteln

Die Schatzsuche im Blaumeisental (Szenenbild)

Die 9-jährige Lucie verbringt den Sommer auf dem Land – bei ihrer Mutter, einer leidenschaftlichen Archäologin. Als Lucie eines Tages mit zu den Ausgrabungen kommt, führt ein Blaumeisenpaar sie zu einem geheimnisvollen Schlüssel. Gemeinsam mit einem neu gewonnenen Freund macht Lucie sich auf die Suche nach Antworten: Denn es scheint ein Familiengeheimnis zu geben, das eng verwoben mit dem Dorf ist. In diesem zauberhaften Sommerabenteuer warten wundersame Überraschungen und fabelhafte Entdeckungen.

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1400 Junge Kinemathek Box

Antoine Lanciaux, BE/FR 2025; 77′ DF

Auf Deutsch

So. 4. Oktober 1400 Box

Junge Kinemathek

Die Schatzsuche im Blaumeisental

Antoine Lanciaux, BE/FR 2025; 77′

  • Deutsche Fassung

Auf Deutsch

Die Schatzsuche im Blaumeisental (Szenenbild)

Die 9-jährige Lucie verbringt den Sommer auf dem Land – bei ihrer Mutter, einer leidenschaftlichen Archäologin. Als Lucie eines Tages mit zu den Ausgrabungen kommt, führt ein Blaumeisenpaar sie zu einem geheimnisvollen Schlüssel. Gemeinsam mit einem neu gewonnenen Freund macht Lucie sich auf die Suche nach Antworten: Denn es scheint ein Familiengeheimnis zu geben, das eng verwoben mit dem Dorf ist. In diesem zauberhaften Sommerabenteuer warten wundersame Überraschungen und fabelhafte Entdeckungen.

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1930 Koop-Kino Saal

Marvin Menné, DE 2025; 79′

Gast: Marvin Menné In Kooperation mit der Seebrücke.

So. 4. Oktober 1930 Saal

Koop-Kino

Wohin mit mir ?

Marvin Menné, DE 2025; 79′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Gast: Marvin Menné

In Kooperation mit der Seebrücke.

Wohin mit mir ? (Poster)

Zwei jugendliche Geflüchtete suchen in Deutschland ihren Platz in einer Gesellschaft, die sie nicht mitdenkt – zwischen Asylverfahren, Identitätssuche und dem Wunsch nach Normalität.

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Sa 3.

1400 Junge Kinemathek Saal

Bereits zum vierten Mal lädt die Stiftung CCFA Karlsruhe junges Publikum zu einer graphischen und literarischen Entdeckungsreise.

Sa. 3. Oktober 1400 Saal

Junge Kinemathek

Le fabuleux festival

Bereits zum vierten Mal lädt die Stiftung CCFA Karlsruhe junges Publikum zu einer graphischen und literarischen Entdeckungsreise.

Le fabuleux festival

Bereits zum vierten Mal lädt die Stiftung CCFA Karlsruhe junges Publikum zu einer graphischen und literarischen Entdeckungsreise. In diesem Jahr lernen die Bilder laufen, das Festival wird dadurch zum Filmfestival und wechselt auch den Ort: In der Kinemathek Karlsruhe finden zwei Tage lang Filmvorführungen, Workshops und Begegnungen mit frankophonen Illustratorinnen und Illustratoren statt. Vom Buch zum Film, vom Zeichenpapier zur Animation, von Text zu Ton, gemeinsam mit kreativen Profis erforschen wir das Potential von Bildern, sprachübergreifend, und für alle ab drei Jahren!
(image: file://gpootxb6qyoohyzh)

Le fabuleux festival : Kino für junges Publikum
Datum: 3. & 4. Oktober 2026
Eintritt frei
Anmeldung: info@ccfa-ka.de

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1900 Premiere Saal

Visar Morina, XK/DE/SI/MK/AL/BE 2026; 129′

Sa. 3. Oktober 1900 Saal

Premiere

Von Scham und Geld

Visar Morina, XK/DE/SI/MK/AL/BE 2026; 129′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Von Scham und Geld (Szenenbild)

Nachdem ein Verrat sie um ihre Existenzgrundlage bringt, zieht ein Ehepaar aus dem ländlichen Kosovo in die Hauptstadt Pristina — und kämpft um das Einzige, was ihnen noch bleibt: ihre Würde.

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Fr 2.

1800 Seelische Gesundheit Saal

Saša Vajda, DE 2026; 87′

Fr. 2. Oktober 1800 Saal

Seelische Gesundheit

The Lights, They Fall

Saša Vajda, DE 2026; 87′

The Lights, They Fall (Szenenbild)

In der Hitze des Berliner Sommers liegt Maria im Sterben. Ihr 16-jähriger Sohn Ilay driftet mit seinen Freunden durch die Peripherie der Stadt, während zu Hause die mexikanische Palliativ-Pflegerin Ana die Schwerkranke umsorgt. Zunehmend gerät Ilay in einen Zustand von Schlaflosigkeit und Tagtraum, flieht vor dem nahenden Tod seiner Mutter und droht, die Verbindung zur Realiät zu verlieren. Ana hat zugleich mit ihrem fordernden Berufsalltag und mit einer Bürde aus ihrer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen… In stillen, intensiven Bildern zeigt Saša Vajdas erster Langspielfilm den Alltag von Ilay und Ana. Zart sind die Bande zwischen den Figuren und sanft verwebt sich Alltägliches mit Traumhaftem. Der Film feierte seine Premiere in der Sektion Generation im Rahmen der 76. Berlinale 2026.

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1900 Premiere Box

Visar Morina, XK/DE/SI/MK/AL/BE 2026; 129′

Fr. 2. Oktober 1900 Box

Premiere

Von Scham und Geld

Visar Morina, XK/DE/SI/MK/AL/BE 2026; 129′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Von Scham und Geld (Szenenbild)

Nachdem ein Verrat sie um ihre Existenzgrundlage bringt, zieht ein Ehepaar aus dem ländlichen Kosovo in die Hauptstadt Pristina — und kämpft um das Einzige, was ihnen noch bleibt: ihre Würde.

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2000 Dokumente Saal

Sze-Wei Chan, PH/SG/DE 2026; 99′

Fr. 2. Oktober 2000 Saal

Dokumente

The Beauty of Ballroom

Sze-Wei Chan, PH/SG/DE 2026; 99′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The Beauty of the Ballroom (Szenenbild)

Bunt, lebendig und spektakulär: Teddy, Sun und Xyza haben die Vogueing- und Ballroom-Kultur, die sich einst in New York entwickelte, nach Südostasien gebracht. Sie nennen ihre Tanzgruppen „Häuser”. Und diese sind mehr als nur sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transphobie, Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe und HIV-Stigmatisierung. Diese Häuser sind die Familien, nach denen sie sich immer gesehnt haben, nachdem sie unter schwierigen Umständen aufgewachsen sind. Diese Ballroom-Tänzer erwärmen unsere Herzen mit ihrer Hingabe für das, was sie lieben und brauchen: eine Familie, die sie unterstützt. Die warmherzige Feier der Vielfalt und Akzeptanz unter der Regie von Sze-Wei Chan aus Singapur feierte beim Busan International Film Festival mit überwältigendem Erfolg Premiere.

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Do 1.

1800 Seelische Gesundheit Saal

Saša Vajda, DE 2026; 87′

Do. 1. Oktober 1800 Saal

Seelische Gesundheit

The Lights, They Fall

Saša Vajda, DE 2026; 87′

The Lights, They Fall (Szenenbild)

In der Hitze des Berliner Sommers liegt Maria im Sterben. Ihr 16-jähriger Sohn Ilay driftet mit seinen Freunden durch die Peripherie der Stadt, während zu Hause die mexikanische Palliativ-Pflegerin Ana die Schwerkranke umsorgt. Zunehmend gerät Ilay in einen Zustand von Schlaflosigkeit und Tagtraum, flieht vor dem nahenden Tod seiner Mutter und droht, die Verbindung zur Realiät zu verlieren. Ana hat zugleich mit ihrem fordernden Berufsalltag und mit einer Bürde aus ihrer schwierigen Vergangenheit zu kämpfen… In stillen, intensiven Bildern zeigt Saša Vajdas erster Langspielfilm den Alltag von Ilay und Ana. Zart sind die Bande zwischen den Figuren und sanft verwebt sich Alltägliches mit Traumhaftem. Der Film feierte seine Premiere in der Sektion Generation im Rahmen der 76. Berlinale 2026.

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2000 Filmclub RedaiYü Saal

Lan Hongchun, CN 2026; 119′ (e)

Originalversion mit englischen und chinesischen Untertiteln

Do. 1. Oktober 2000 Saal

Filmclub RedaiYü

Dear You

Lan Hongchun, CN 2026; 119′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln

Originalversion mit englischen und chinesischen Untertiteln

Dear You (Szenenbild)

Xiaowei reist nach Thailand, um seinen vermeintlich reichen Großvater zu finden und muss überrascht feststellen, dass die Person, die jahrelang seiner Großmutter Briefe schrieb, nicht ihr Mann ist.

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September/ Mi 30.

1900 Klima | Krisen | Utopien Saal

Lukas Reiter, DE 2026; 110′

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Fridays For Future Karlsruhe Regisseur ist zu Gast und steht für ein anschließendes Gespräch zur Verfügung

Mi. 30. September 1900 Saal

Klima | Krisen | Utopien

Wolken über Lützerath

Lukas Reiter, DE 2026; 110′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Fridays For Future Karlsruhe
Regisseur ist zu Gast und steht für ein anschließendes Gespräch zur Verfügung

Wolken über Lützerath (Szenenbild)

In Lützerath verläuft für Blinker, Ronni und die grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger die 1,5 Grad-Grenze. Auf unterschiedliche Art kämpfen sie für den Erhalt des Dorfes im rheinischen Braunkohlerevier. Während Blinker auf Barrikaden setzt und Ronni sich auf die Medienstrategie der Besetzung konzentriert, versucht Henneberger auf ihre Parteispitze einzuwirken. Doch die hält Lützerath für das „falsche Symbol“. Nach der Räumung bleiben Bilder der Zerstörung, Erinnerungen und erst langsam heilende Wunden.

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Mo 28.

1930 KinoBar Saal

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch.

Mo. 28. September 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch.

Speakeasy Cinema

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So 27.

1430 Filmclub RedaiYü Saal

Lan Hongchun, CN 2026; 119′ (e)

Originalversion mit englischen und chinesischen Untertiteln

So. 27. September 1430 Saal

Filmclub RedaiYü

Dear You

Lan Hongchun, CN 2026; 119′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln

Originalversion mit englischen und chinesischen Untertiteln

Dear You (Szenenbild)

Xiaowei reist nach Thailand, um seinen vermeintlich reichen Großvater zu finden und muss überrascht feststellen, dass die Person, die jahrelang seiner Großmutter Briefe schrieb, nicht ihr Mann ist.

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1500 Junge Kinemathek Box

Stummfilmprogramm für Familien: vom Duo saiLento live auf der Bühne begleitet. Reiko Emura am Klavier & Shinichi Minami am Schlagzeug. Empfohlen ab 6 Jahren

So. 27. September 1500 Box

Junge Kinemathek

Tatatam!

Stummfilmprogramm für Familien: vom Duo saiLento live auf der Bühne begleitet. Reiko Emura am Klavier & Shinichi Minami am Schlagzeug. Empfohlen ab 6 Jahren

Tatatam!

Tatatam! Stummfilm mit Musik

Das Stummfilmprogramm Tatatam! für Familien mit Kindern möchte die frühe Filmkunst mit live gespielter Musik verbinden und Kino als ganzheitliches Erlebnis erfahrbar machen. Das Karlsruher Duo Sailento begleitet die Filme musikalisch und lässt mit Klavier und Percussion die Bilder lebendig werden. Die eigens abgestimmte Musik unterstützt Handlung, Emotionen und Humor und eröffnet jungen Zuschauer*innen einen spielerischen Zugang zu Stummfilm, Musik und kulturellem Erbe.

Wir danken der FFA Filmförderungsanstalt

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1630 Premiere Box

Alexandre Koberidze, DE/GE 2026; 186′

So. 27. September 1630 Box

Premiere

Dry Leaf

Alexandre Koberidze, DE/GE 2026; 186′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Dry Leaf (Szenenbild)

Als die junge Sportfotografin Lisa verschwindet, beschließt ihr Vater sie zu suchen und macht sich mit ihrem besten Freund, dem mysteriösen Levani, auf eine Reise durch Georgien. Lisa hatte zuletzt Fußballstadien im ganzen Land fotografiert. Mit der vorbeiziehenden Landschaft und von einem Spielfeld zum nächsten ändern sich die Menschen sowie ihre Geschichten. Doch mit jedem Fußballplatz und jedem Dorf scheinen die Chancen, Lisa zu finden, zu schwinden… Mit seinem neuen Roadmovie setzt Alexandre Koberidze nach WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? die poetische Erkundung seines Heimatlandes Georgien fort.

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1700 CinemaVisione Saal

Pif, IT 2013; 90′

Nach dem Film Food & Drinks: Süditalienische Spezialitäten

So. 27. September 1700 Saal

CinemaVisione

Die Mafia mordet nur im Sommer

Pif, IT 2013; 90′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Nach dem Film Food & Drinks: Süditalienische Spezialitäten

DIE MAFIA MORDET NUR IM SOMMER (Szenenbild)

„Vielleicht darf man nicht über die Mafia lachen, aber GEGEN sie schon.“ „Die Mafia tötet nur im Sommer“ erinnert zusammen mit Toni an die Komödie „Zwanzig Jahre Blut“ in einem Sizilien, das von den Corlionesi überrannt wird. Unbeschwert, melancholisch und niemals zerstreut vereint diese Spieluhr der Erinnerung Massaker, Helden, Bosse der Bosse und fiktive Figuren, um uns am Ende der Vorstellung aufrichtig bewegt und verträumt zurückzulassen. Ein Meisterwerk

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1930 Film Noir Saal

Robert Aldrich, US 1955; 105′

So. 27. September 1930 Saal

Film Noir

Rattennest

Robert Aldrich, US 1955; 105′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Rattennest (Szenenbild)

Eine Verbrecherbande jagt einer Kiste mit radioaktivem Material nach. Ein Privatdetektiv findet den Schlüssel des begehrten Behälters bei der Leiche eines Mädchens und klärt unter Zurücklassung vieler weiterer Leichen den Fall.

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Sa 26.

1700 Premiere Saal

Visar Morina, XK/DE/SI/MK/AL/BE 2026; 129′

Sa. 26. September 1700 Saal

Premiere

Von Scham und Geld

Visar Morina, XK/DE/SI/MK/AL/BE 2026; 129′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Von Scham und Geld (Szenenbild)

Nachdem ein Verrat sie um ihre Existenzgrundlage bringt, zieht ein Ehepaar aus dem ländlichen Kosovo in die Hauptstadt Pristina — und kämpft um das Einzige, was ihnen noch bleibt: ihre Würde.

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1730 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1977; 50′

Sa. 26. September 1730 Saal

Die Filme von Jean Eustache

Une sale histoire

Jean Eustache, FR 1977; 50′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Une sale histoire (Szenenbild)

UNE SALE HISTOIRE ist die Geschichte eines Mannes, der von der Existenz eines Lochs in der Tür der Damentoilette eines von ihm frequentierten Cafés erfährt. Anfangs aus Neugierde, später aus einer zwanghaften Faszination heraus, verbringt er seine freie Zeit vor dem Loch. Der Film besteht aus zwei Versionen derselben Geschichte. Für die dokumentarische Fassung hat Eustache seinen Freund Jean-Noël Picq dabei gefilmt, wie er die in der ersten Person Singular gehaltene Geschichte vier eingeladenen Freundinnen vorträgt. In der zweiten Fassung verkörpert der Schauspieler Michael Lonsdale den Ich-Erzähler. Der Film hat drei Hauptmotive: Er ist ein Diskurs über das (männliche) Begehren und über das Geschlechterverhältnis. Er ist zweitens eine Reflexion über das Verhältnis Dokument – Fiktion, und drittens eine exemplarische Veranschaulichung der Macht des Wortes im Film. Die Geschichte erzählt sich ausschließlich kraft Sprache und wird nicht durch Bilder illustriert. Das Publikum bekommt außer dem Erzähler und den Zuhörenden nichts zu sehen – kein Café, keine Toilette und keine Geschlechtsteile. (hjf)

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1930 Dokumente Saal

Sze-Wei Chan, PH/SG/DE 2026; 99′

Sa. 26. September 1930 Saal

Dokumente

The Beauty of the Ballroom

Sze-Wei Chan, PH/SG/DE 2026; 99′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The Beauty of the Ballroom (Szenenbild)

Bunt, lebendig und spektakulär: Teddy, Sun und Xyza haben die Vogueing- und Ballroom-Kultur, die sich einst in New York entwickelte, nach Südostasien gebracht. Sie nennen ihre Tanzgruppen „Häuser”. Und diese sind mehr als nur sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transphobie, Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe und HIV-Stigmatisierung. Diese Häuser sind die Familien, nach denen sie sich immer gesehnt haben, nachdem sie unter schwierigen Umständen aufgewachsen sind. Diese Ballroom-Tänzer erwärmen unsere Herzen mit ihrer Hingabe für das, was sie lieben und brauchen: eine Familie, die sie unterstützt. Die warmherzige Feier der Vielfalt und Akzeptanz unter der Regie von Sze-Wei Chan aus Singapur feierte beim Busan International Film Festival mit überwältigendem Erfolg Premiere.

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Fr 25.

1830 CineClub Saal

Antonin Fourlon, Frédéric Forestier, BE/FR 2023; 96′ OF

Cineclub - Auf französisch mit französischen Untertiteln

Fr. 25. September 1830 Saal

CineClub

Chasse gardée

Antonin Fourlon, Frédéric Forestier, BE/FR 2023; 96′

  • Originalfassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Cineclub - Auf französisch mit französischen Untertiteln

Chasse gardée (Szenenbild)

Gemeinsam mit ihren beiden Kindern beschließen Simon und Adélaïde, wie viele Pariser heutzutage, ihre Zweizimmerwohnung zu verlassen, um ein ruhigeres und komfortableres Leben auf dem Land zu führen. Ein Haus mitten in der Natur hat es ihnen angetan: viel Platz, ein Gemüsegarten, ein an ihren Garten angrenzender Wald und vor allem Dorfbewohner, die sie mit offenen Armen empfangen. Ein wahr gewordener Traum! Doch schon bald sollte das junge Paar desillusioniert werden: Der Wald war in Wirklichkeit ein Jagdrevier für Großwild! Die Jäger sind zwar freundlich, aber nicht bereit, ihr Revier aufzugeben, was Simons und Adélaïdes Traum vom Landleben zur Hölle macht. Doch getreu ihrem Ruf lassen sich unsere Pariser das nicht gefallen.

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2030 Dokumente Saal

Sze-Wei Chan, PH/SG/DE 2026; 99′

Fr. 25. September 2030 Saal

Dokumente

The Beauty of Ballroom

Sze-Wei Chan, PH/SG/DE 2026; 99′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The Beauty of the Ballroom (Szenenbild)

Bunt, lebendig und spektakulär: Teddy, Sun und Xyza haben die Vogueing- und Ballroom-Kultur, die sich einst in New York entwickelte, nach Südostasien gebracht. Sie nennen ihre Tanzgruppen „Häuser”. Und diese sind mehr als nur sichere Zufluchtsorte vor Homophobie, Transphobie, Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe und HIV-Stigmatisierung. Diese Häuser sind die Familien, nach denen sie sich immer gesehnt haben, nachdem sie unter schwierigen Umständen aufgewachsen sind. Diese Ballroom-Tänzer erwärmen unsere Herzen mit ihrer Hingabe für das, was sie lieben und brauchen: eine Familie, die sie unterstützt. Die warmherzige Feier der Vielfalt und Akzeptanz unter der Regie von Sze-Wei Chan aus Singapur feierte beim Busan International Film Festival mit überwältigendem Erfolg Premiere.

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2100 Special Foyer

Ob aktueller Chart-Hit oder zeitloser Klassiker – bei unserer Karaoke-Nacht in der KinoBar steht das gemeinsame Musikerlebnis im Mittelpunkt.

Fr. 25. September 2100 Foyer

Special

Karaoke-Nacht im Kino

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ob aktueller Chart-Hit oder zeitloser Klassiker – bei unserer Karaoke-Nacht in der KinoBar steht das gemeinsame Musikerlebnis im Mittelpunkt.

Karaoke-Nacht im Kino

Ob allein, mit Freund oder der Familie: Freu dich auf einen unterhaltsamen Abend in entspannter Atmosphäre. Dazu erwartet dich eine Auswahl an leckeren Snacks, Cocktails und weiteren Getränken in der KinoBar.
Komm vorbei, sing mit und genieße einen musikalischen Abend in geselliger Runde. Wir freuen uns auf dich! Mit Ursula und Gerhard als Icebreaker

Eventdetails

Do 24.

1830 Saal

Gespräch auf Spanisch

Do. 24. September 1830 Saal

Cine & Conversación

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Gespräch auf Spanisch

Eventdetails Zur Filmseite

1900 Koop-Kino Box

Matteo Garrone, BE/FR/IT 2023; 122′

Koop mit der Seebrücke

Do. 24. September 1900 Box

Koop-Kino

Ich Capitano

Matteo Garrone, BE/FR/IT 2023; 122′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Koop mit der Seebrücke

Ich Capitano (Szenenbild)

Seydou und Moussa leben im Senegal und teilen einen Traum: Die beiden Teenager wollen in Europa leben und als Musiker berühmt werden. Ihr Wunsch samt Aussicht auf ein besseres Leben ist so groß, dass sie eines Tages alle Warnungen in den Wind schlagen und sich voller Abenteuerlust auf den Weg nach Italien machen. Doch ihre Reise wird nicht der Roadtrip, den sie sich vorgestellt haben. Der Weg durch die Wüste, die libyschen Gefängnisse und auch die Überquerung des Meeres stellen sich als lebensgefährlich heraus. Die beiden Freunde müssen nicht nur für ihren Traum kämpfen, sondern auch um ihr Überleben...

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1930 Cine & Conversación Saal

Alejandro G. Iñárritu, MX 2000; 155′

Um 18:30 Cine & Conversación: Gespräch vor dem Film auf Spanisch

Do. 24. September 1930 Saal

Cine & Conversación

Amores Perros

Alejandro G. Iñárritu, MX 2000; 155′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Um 18:30 Cine & Conversación: Gespräch vor dem Film auf Spanisch

Amores Perros (Szenenbild)

Ein Teenager setzt alles aufs Spiel, um mit der Frau seines Bruders durchzubrennen. Ein Model verliert den Halt, nachdem sie mit ihrem Geliebten zusammenzieht. Ein Obdachloser stellt sich den Geistern seiner Vergangenheit. Während ihre Geschichten sich entfalten, treten menschliche Wirrungen, Grausamkeit und Zärtlichkeit ans Licht – und zeigen, dass sie mehr verbindet, als es zunächst den Anschein hat. Nach 25 Jahren kehrt Alejandro González Iñárritus legendärer Debütfilm in einer atemberaubenden Restauration auf die Kinoleinwand zurück.

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2130 Secret Cinema Box

OF

Geheimes Filmprogramm mit europäischem Genrekino in der Originalfassung

Do. 24. September 2130 Box

Secret Cinema

Grimmige Gesellschaft

  • Originalfassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Geheimes Filmprogramm mit europäischem Genrekino in der Originalfassung

Grimmige Gesellschaft

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion Sex, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Mitgliedern der Grimmigen Gesellschaft öffnet sich monatlich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern.Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust.Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf. Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben. Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

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Mi 23.

1800 Welt-Alzheimertag Saal

Jonathan de Jong, 2023; 80′ DF

Ein Angebot des Netzwerks Demenz zum Welt-Alzheimertag

Mi. 23. September 1800 Saal

Welt-Alzheimertag

Human Forever

Jonathan de Jong, 2023; 80′

  • Deutsche Fassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ein Angebot des Netzwerks Demenz zum Welt-Alzheimertag

Human Forever

Ein Angebot des Netzwerks Demenz zum Welt-Alzheimertag

Anlässlich des Welt-Alzheimertags lädt das Netzwerk Demenz Karlsruhe am 23. September um 18 Uhr in die Kinemathek, Kaiserpassage 6, ein. Der Dokumentarfilm „Human Forever“ begleitet den jungen Pflegeaktivisten Teun Toebes auf einer dreijährigen Reise über vier Kontinente. Teun, der selbst freiwillig auf einer geschlossenen Demenzstation lebte, untersucht darin weltweite Ansätze im Umgang mit Menschen mit Demenz und mit der Erkrankung. Der niederländische Film aus dem Jahr 2023 zeigt eindrucksvoll, dass Lebensqualität für Menschen mit Demenz nicht nur von medizinischer Versorgung abhängt, sondern vor allem durch Respekt, soziale Teilhabe und zwischenmenschliche Nähe geprägt wird. Indem die Dokumentation den Menschen und nicht die Diagnose in den Fokus rückt, hinterfragt sie bestehende Pflegesysteme und eröffnet neue Perspektiven auf Menschlichkeit, Würde und ein gutes Leben mit Demenz.
Der Eintritt zum Filmevent ist frei.

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1930 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1977; 50′

Mi. 23. September 1930 Saal

Die Filme von Jean Eustache

Une sale histoire

Jean Eustache, FR 1977; 50′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Une sale histoire (Szenenbild)

UNE SALE HISTOIRE ist die Geschichte eines Mannes, der von der Existenz eines Lochs in der Tür der Damentoilette eines von ihm frequentierten Cafés erfährt. Anfangs aus Neugierde, später aus einer zwanghaften Faszination heraus, verbringt er seine freie Zeit vor dem Loch. Der Film besteht aus zwei Versionen derselben Geschichte. Für die dokumentarische Fassung hat Eustache seinen Freund Jean-Noël Picq dabei gefilmt, wie er die in der ersten Person Singular gehaltene Geschichte vier eingeladenen Freundinnen vorträgt. In der zweiten Fassung verkörpert der Schauspieler Michael Lonsdale den Ich-Erzähler. Der Film hat drei Hauptmotive: Er ist ein Diskurs über das (männliche) Begehren und über das Geschlechterverhältnis. Er ist zweitens eine Reflexion über das Verhältnis Dokument – Fiktion, und drittens eine exemplarische Veranschaulichung der Macht des Wortes im Film. Die Geschichte erzählt sich ausschließlich kraft Sprache und wird nicht durch Bilder illustriert. Das Publikum bekommt außer dem Erzähler und den Zuhörenden nichts zu sehen – kein Café, keine Toilette und keine Geschlechtsteile. (hjf)

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Di 22.

1900 Kunstakademie Saal

Di. 22. September 1900 Saal

Kunstakademie

Roswa

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Roswa

Das Tagträumen spielt eine wichtige Rolle in meinem Leben. Als Kind war das Tagträumen mein Zufluchtsort, und es hat für mich bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren. Bis heute träume ich von Fantasien, die auf den ersten Blick vielleicht zu unrealistisch erscheinen oder sich wie bloßes Wunschdenken anfühlen mögen, doch es ist mir gelungen, viele dieser Fantasien in die Realität umzusetzen. Und so beschloss ich vor mehr als einem Jahr, einen weiteren meiner Träume wahr werden zu lassen. Der Traum, Regisseur zu werden und meinen ersten Langfilm zu drehen.

Als jemand, der das Filmemachen liebt, interessiert es mich oft, Stimmungen zu schaffen, die bestimmte Gefühle und Emotionen vermitteln. Fantastische Realitäten, die ausdrücken können, was ich einmal empfunden habe, und dies für mich selbst und für andere zu artikulieren, die vielleicht einmal dasselbe empfunden haben. Von allen Genres des Filmemachens hatte ich jedoch ein ganz besonderes Interesse: das Interesse am Horror, und genau darauf habe ich mich konzentriert.

Nun, nach mehr als einem Jahr Arbeit an einem der anspruchsvollsten Projekte meines Lebens, ist der Moment gekommen, die Früchte meiner Schöpfung zu genießen. Seid also gespannt auf das, was bald kommt.

Ein großes Dankeschön an alle, die an diesem großartigen Projekt mitgewirkt haben 🖤🎬
(Soheil Hornamand)

Genre: Sci-fi / Horror / Dark Fantasy
Runtime: 60 min

Director:
Soheil Honarmand

Director of Photography:
Soheil Honarmand

Sound Design:
Negin Mozafari
Soheil Honarmand

Performance:
Ferry Kummich
Lucia Giromella
Samira Liotta
Tom Scheuble
Malte Römer
Magdalena Huonker
Rosa Deutsch
Nils Kläser
Katharina Gwarys

Costume Designer:
Noah Ritter
Rosa Deutsch

Set Dresser & Prop Master:
Leonard Wille
Victoria Schwab

Lighting:
Tim Hahn

Boom Operator:
Tim Hahn

Colourist:
Quirin Thalhammer

Motion Graphic Designer:
Linus Hense

Behind the Scene Photographer:
Nathalie Volles

Support:
Carla Patricia
Katy Kraft

Poster:
Soheil Honarmand

Eventdetails

1930 Deutsches Kino Box

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Di. 22. September 1930 Box

Deutsches Kino

Everytime

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Every time (Szenenbild)

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

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Mo 21.

1800 Saal

David Borenstein, DK/CZ/DE/GB 2025; 90′

Koop mit Amnesty

Mo. 21. September 1800 Saal

Ein Nobody gegen Putin

David Borenstein, DK/CZ/DE/GB 2025; 90′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Koop mit Amnesty

Ein Nobody gegen Putin (Szenenbild)

Während Russland seine groß angelegte Invasion der Ukraine startet, werden Grundschulen im gesamten Hinterland Russlands zu Rekrutierungsstätten für den Krieg umfunktioniert. Angesichts des ethischen Dilemmas, in einem von Propaganda und Gewalt geprägten System zu arbeiten, begibt sich ein mutiger Lehrer undercover auf die Suche, um zu filmen, was in seiner eigenen Schule wirklich so vor sich geht.

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1930 Saal

Mo. 21. September 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

So 20.

1500 Farsi Film Festival Saal

Mohammad Shirvani, IR 2026; 93′ (e)

So. 20. September 1500 Saal

Farsi Film Festival

Cesarean Weekend

Mohammad Shirvani, IR 2026; 93′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Cesarean Weekend (Szenenbild)

In der Sommervilla im Norden des Iran, nahe dem Kaspischen Meer, herrscht ausgelassene Stimmung. Milad und Armin treffen sich mit Freunden zu einem Wochenende, das von ungezwungener Vertrautheit geprägt ist. Die Nachricht, dass Bita von Milad schwanger ist, macht ihre Beziehung noch zerbrechlicher. Am nächsten Morgen treffen die Väter der Gastgeber ein, jeder mit seinen eigenen Brüchen im Gepäck.

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1700 Farsi Film Festival Saal

Sara Khaki, Mohammad Reza Eyni, US 2025; 95′ (e)

So. 20. September 1700 Saal

Farsi Film Festival

Cutting Through Rocks

Sara Khaki, Mohammad Reza Eyni, US 2025; 95′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
cutting through rocks (Szenenbild)

Die Proteste mit dem Slogan „Frau, Leben, Freiheit“ in Teheran und anderen Großstädten scheinen weit weg von dem Ort, an dem Sara lebt. Doch die Protagonistin dieses Films setzt sich in ihrer ländlichen Gemeinde im Nordwesten des Iran ganz alltagspraktisch für die gleichen feministischen Werte ein. Immer wieder werden wir in Bildern darauf zurückgeführt, dass ihr Vater sie einst – zum Unmut des Dorfes – das Motorradfahren lehrte. Ein kleiner Gefallen mit großer Wirkung: Für Sara ebnete er einen Weg jenseits der patriarchalen Ehe. Mobil auf zwei Rädern arbeitete sie als Hebamme und brachte zahlreiche Mädchen zur Welt, für die sie sich jetzt erneut stark machen will: Zu Beginn des Films und in der Mitte ihres Lebens entschließt sich Sara, als erste Frau in der Geschichte ihrer Kommune für den Gemeinderat zu kandidieren. Ein Schritt, der ihr einerseits begeisterte Unterstützung einbringt; andererseits muss sie offene Feindseligkeiten und eine Anhörung bei den Sittenwächtern der Islamischen Republik über sich ergehen lassen. Sara Khaki und Mohammadreza Eyni fangen in „Cutting Through Rocks“ diese Machtstrukturen und ihre individuelle Wirkung ebenso präzise ein wie Gesten der Solidarität und Selbstbestimmung.
Jan-Philipp Kohlmann

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1800 Masel Talk Box

Sandi Simcha DuBowski, US 2024; 105′

So. 20. September 1800 Box

Masel Talk

Sabbath Queen

Sandi Simcha DuBowski, US 2024; 105′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Sabbath Queen

„Wer bist du denn, dass du irgendetwas ändern willst!?“ Yisrael Meir Lau, ehemaliger aschkenasischer Oberrabbiner Israels, wettert gegen nicht-orthodoxe Strömungen im Judentum. Sein Neffe, der Queer-Aktivist Amichai Lau-Lavie, hat eine Antwort parat, die es in sich hat: 1961 am israelischen Unabhängigkeitstag geboren, 38 Generationen von Rabbinern in seinem Stammbaum, Sohn eines Holocaust-Überlebenden, Dragqueen, heute zudem ordinierter Rabbiner und geistlicher Leiter einer interkonfessionellen jüdischen Gemeinde in New York. Amichai will ein „Virus im System“ sein, um patriarchalische Traditionen zu durchbrechen und das Judentum menschlicher und offener zu machen. Sein Drag-Alter-Ego mahnt: „Erlösung kommt nur durch Übertretung!“
Sandi DuBowski begleitete ihren Protagonisten über mehr als zwanzig Jahre hinweg. Die lange Produktionszeit ermöglichte es ihr, verschiedene Phasen in Amichais Leben zu dokumentieren und ihn beim Feiern, Weinen, Zweifeln und Triumphieren zu zeigen. Unterstützer und Kritiker kommentieren jede Entscheidung und jede Veränderung in seinem Leben. Das Ergebnis ist ein vielschichtiges Porträt, das nicht nur Amichai, sondern auch seine Familie und seine Gemeinde einfühlsam vorstellt. Eine inspirierende Geschichte, die uns Hoffnung schenkt.

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1900 Farsi Film Festival Saal

Mahnaz Mohammadi, DE/LU/CZ/IR 2026; 92′

So. 20. September 1900 Saal

Farsi Film Festival

Roya

Mahnaz Mohammadi, DE/LU/CZ/IR 2026; 92′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Roya (Szenenbild)

Roya, eine iranische Lehrerin, die wegen ihrer politischen Überzeugungen inhaftiert ist, steht vor einer Entscheidung: ein erzwungenes Geständnis im Fernsehen abzulegen oder weiterhin in ihrer 3 Quadratmeter großen Zelle auszuharren. Während Vergangenheit und Gegenwart aus ihrer Ordnung geraten und die Plätze tauschen, bewegt sie sich zwischen inneren Landschaften und gelebter Erfahrung und offenbart, wie Isolation die Wahrnehmung, Identität und die fragile Möglichkeit des Widerstands neu formen kann.

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Sa 19.

1700 Koop-Kino Box

Ingwar Perawanowitsch, DE 2025; 90′

Sa. 19. September 1700 Box

Koop-Kino

Cycling Cities

Ingwar Perawanowitsch, DE 2025; 90′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Cycling Cities (Poster)

Unabhängiger Dokumentarfilm des Journalisten und Filmemachers Ingwar Perowanowitsch. Im Sommer 2025 bricht er in Freiburg mit dem Fahrrad zu einer zweimonatigen Reise durch Europa auf und besucht dabei einige der schönsten und fortschrittlichsten Fahrradstädte des Kontinents: Paris, Gent, Amsterdam, Utrecht, Groningen, Hamburg und Kopenhagen.

Vor Ort dokumentiert er mit der Kamera, wie sich diese Städte in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten verändert haben. Er trifft Verkehrsplaner:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Aktivist:innen und spricht mit ihnen über die Maßnahmen und Strategien, die zum Erfolg geführt haben – von riesigen unterirdischen Fahrradparkhäusern in den Niederlanden über farbenfrohe Radbrücken in Kopenhagen bis zur rasanten Umwidmung ganzer Straßenzüge in Paris.

Der Film stellt dabei die Frage, was Städte in Deutschland und Österreich von diesen Fahrradstädten lernen können.

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1730 Farsi Film Festival Saal

IR 2026; 90′ (e)

Sa. 19. September 1730 Saal

Farsi Film Festival

Shorts Session

IR 2026; 90′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Drei kurze Blicke auf Iran und sein Exil. Echo of the Wind - an unfinished Love Letter (Janna Heiß, Videoinstallation 2026), My Orange Garden (Anna-Sophia Richard) begleitet die Musikerin Faravaz, die wegen ihrer Lieder fliehen musste. Karun – The Longest River of Iran (Sahand Sarhaddi) rekonstruiert den Mord an dem Dichter Hamid Haji-zadeh und seinem Sohn.

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1900 Farsi Film Festival Saal

Mehrdad Oskouei, IR/FR/GB/US/DK 2025; 76′ (e)

Sa. 19. September 1900 Saal

Farsi Film Festival

A Fox under a Pink Moon

Mehrdad Oskouei, IR/FR/GB/US/DK 2025; 76′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
a fox under a pink moon (Szenenbild)

Mit gerade einmal 16 Jahren schafft Soraya bereits atemberaubende Zeichnungen und Skulpturen, die ebenso schön wie düster sind. Die willensstarke afghanische Bildhauerin und Illustratorin versucht seit fünf Jahren, aus dem Iran zu fliehen und zu ihrer Mutter nach Österreich zu gelangen.
Dieses subtil strukturierte Selbstporträt verwebt erschreckende Szenen ihrer Fluchtversuche mit politischen Nachrichten aus Afghanistan und Videos, in denen sie singt und tanzt – oder ihre blauen Flecken zeigt. Soraya ist mit einem gewalttätigen Mann verheiratet und entschlossen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Mehrdad Oskouei führte bei diesem Film vollständig aus der Ferne Regie, wobei Soraya das gesamte Filmmaterial über einen Zeitraum von fünf Jahren selbst mit ihrem Handy aufnahm. Dieses Material wird mit Aufnahmen ihrer Zeichnungen und surrealen Animationen durchsetzt. Kunst zu schaffen ist für Soraya kein müßiger Zeitvertreib.
Sie lässt all ihre Sorgen, Freuden und Ängste in ihre Zeichnungen und Skulpturen einfließen, die sie aus durchnässten Eierkartons oder Ton fertigt, den sie entlang ihrer Fluchtrouten findet. In vielen ihrer Zeichnungen tauchen wiederkehrende Figuren auf: ein treuer Fuchs, der ihr Reisebegleiter ist, ein rosa Mond, der stets über sie wacht, und ein Clown, der immer lacht – eine Figur, mit der sich Soraya identifiziert.

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Fr 18.

1900 Saal

Ablauf des Eröffnungsabends 19.00 Begrüßung durch Kimlotte Stöber seitens der Kinemathek 19.10 Grußwort der Stadt Karlsruhe 19.20 Begrüßung und Einführung durch die Festivalleiterin und Kuratorin Mahsa Vafaie 19.30 Beginn des Films "No Good Men" Nach der Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Schauspieler & Journalist Anwar Hashimi statt.

Fr. 18. September 1900 Saal

Feierliche Eröffnung Farsi Film Festival

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ablauf des Eröffnungsabends
19.00 Begrüßung durch Kimlotte Stöber seitens der Kinemathek
19.10 Grußwort der Stadt Karlsruhe
19.20 Begrüßung und Einführung durch die Festivalleiterin und Kuratorin Mahsa Vafaie
19.30 Beginn des Films "No Good Men"
Nach der Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Schauspieler & Journalist Anwar Hashimi statt.

Feierliche Eröffnung Farsi Film Festival

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1930 Farsi Film Festival Saal

Shahrbanoo Sadat, DE/FR/NO/DK/AF 2026; 104′

Fr. 18. September 1930 Saal

Farsi Film Festival

No Good Men

Shahrbanoo Sadat, DE/FR/NO/DK/AF 2026; 104′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
No Good Men (Szenenbild)

Naru arbeitet als Kamerafrau beim Fernsehen und hat gelernt, sich auf niemanden zu verlassen außer sich selbst. Zwischen Redaktionstrubel und dem Sorgerechtstreit um ihren kleinen Sohn hält Naru alle auf Abstand – besonders Männer. Für die geschiedene Frau steht fest: Es gibt keine guten Männer. Doch als sie ausgerechnet mit einem Starreporter zusammenarbeiten muss, die beide auf der Suche nach der nächsten guten Story quer durch die Stadt jagen und sich Wortgefechte liefern, gerät Narus feste Überzeugung zusehend ins Wanken. Shahrbanoo Sadat wagt in ihrem dritten Spielfilm das Unmögliche: Sie inszeniert eine romantische Komödie in Afghanistan. Der umjubelte Berlinale-Eröffnungsfilm ist ein kraftvolles und gleichsam unterhaltsames Porträt über Frauen in einer durch und durch patriarchalen Gesellschaft. Shahrbanoo Sadat hat nicht nur die Hauptrolle übernommen, sondern lässt auch autobiografische Bezüge in den ebenso präzisen wie gewagten Genremix einfließen.

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Do 17.

1500 Junge Alte Saal

Simon Verhoeven, DE 2026; 135′

Do. 17. September 1500 Saal

Junge Alte

Junge Alte: Ach diese Lücke

Simon Verhoeven, DE 2026; 135′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Ach diese Lücke (Szenenbild)

Der zwanzigjährige Joachim wird unerwartet an der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Von da an versucht er, seine Identität als junger Mann zwischen der Welt des Theaters und dem Alltag seiner exzentrischen Großeltern zu finden.

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1900 Farsi Film Festival Saal

بهرام بیضایی, IR 1989; 120′

Do. 17. September 1900 Saal

Farsi Film Festival

Bashu, the little stranger

بهرام بیضایی, IR 1989; 120′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
bashu, the little stranger (Szenenbild)

Im Ersten Golfkrieg verliert der zehnjährige Bashu seine Familie und flieht in Richtung des Kaspischen Meeres. Dort begegnet er Nayi, einer starken Bäuerin, die ihn trotz Sprachbarrieren und Vorurteilen aufnimmt. Gemeinsam überstehen sie die Ablehnung der Gemeinschaft und finden in ihrer Beziehung Kraft.

Der zehnjährige Bashu wird zum Waisenkind, als sein Dorf am Persischen Golf bombardiert wird. Er versteckt sich auf der Ladefläche eines Lastwagens und gelangt in den Norden, wo er vom Fahrzeug springt. Auf dem Feld begegnet er Nayi, einer widerstandsfähigen Bäuerin, die allein für Land und Kinder sorgt, während ihr Mann seit Längerem abwesend ist. Bashu ist nicht nur verängstigt, er spricht auch kein Gilaki. Durch Gesten, geteilte Mahlzeiten und gemeinsame Arbeit entsteht eine feine Zuneigung, doch sein dunkler Teint weckt das Misstrauen und den Widerstand der Gemeinschaft. Nayi bleibt standhaft und verteidigt ihn gegen haltlose Vorurteile und Anschuldigungen. Bashus edler Charakter tritt immer deutlicher zutage und er wird langsam, aber sicher zum unverzichtbaren Familienmitglied.

Vor dem Hintergrund des Ersten Golfkriegs entwirft Bahram Beyzaie ein vielschichtiges Bild Irans als multiethnisches Land, in dem verschiedene Sprachen, Kulturen und Traditionen aufeinandertreffen. Mit exzellent komponierten Bildern und mythischen Elementen, die Bashus Vergangenheit evozieren, hat er ein zeitloses Meisterwerk des iranischen Kinos geschaffen, das 2025 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig mit dem «Venice Classics Award» für den besten restaurierten Film ausgezeichnet wurde.

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1930 Deutsches Kino Box

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Do. 17. September 1930 Box

Deutsches Kino

Everytime

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Every time (Szenenbild)

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

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Mo 14.

1930 Saal

Mo. 14. September 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

So 13.

1500 Junge Kinemathek Box

Eliana Niño Oviedo, CO/ES 2025; 101′ DF

So. 13. September 1500 Box

Junge Kinemathek

Semillas-Bis der Regen fällt

Eliana Niño Oviedo, CO/ES 2025; 101′

  • Deutsche Fassung
Semillas-Bis der Regen fällt (Szenenbild)

Im Osten Kolumbiens träumt Shaira davon, wie die Erwachsenen beim Coleo-Festival Rodeo reiten zu können. Aber das ist für Frauen tabu. Stattdessen wird die Zehnjährige von ihrem großen Bruder Andrey gehänselt und muss ihrem Großvater zur Hand gehen, fürs unbeschwerte Spielen bleibt keine Zeit. Dann stirbt Andrey bei einem Reitunfall und eine erbarmungslose Dürre zwingt die armen Bauern in die Knie. Shaira sammelt Samen für ihre Rassel, um ihren Bruder ins Jenseits zu geleiten und vielleicht endlich für den erlösenden Regen zu sorgen.

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1530 Premiere Saal

Alexandre Koberidze, DE/GE 2026; 186′

So. 13. September 1530 Saal

Premiere

Dry Leaf

Alexandre Koberidze, DE/GE 2026; 186′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Dry Leaf (Szenenbild)

Als die junge Sportfotografin Lisa verschwindet, beschließt ihr Vater sie zu suchen und macht sich mit ihrem besten Freund, dem mysteriösen Levani, auf eine Reise durch Georgien. Lisa hatte zuletzt Fußballstadien im ganzen Land fotografiert. Mit der vorbeiziehenden Landschaft und von einem Spielfeld zum nächsten ändern sich die Menschen sowie ihre Geschichten. Doch mit jedem Fußballplatz und jedem Dorf scheinen die Chancen, Lisa zu finden, zu schwinden… Mit seinem neuen Roadmovie setzt Alexandre Koberidze nach WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? die poetische Erkundung seines Heimatlandes Georgien fort.

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1900 Premiere Saal

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

So. 13. September 1900 Saal

Premiere

Diamanti

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Diamanti (Szenenbild)
  1. Die beiden ungleichen Schwestern Alberta und Gabriella führen eine angesehene Schneiderei in Rom und erhalten den Auftrag für einen großen Film, der im 18. Jahrhundert spielt. Da die Zeit knapp ist, machen sich die Angestellten sofort an die Arbeit. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer komplexen Aufgabe und dem Führungsstil ihrer Chefinnen klarkommen, sondern bringen auch ihre eigenen Probleme mit: häusliche Gewalt, Ärger mit den Kindern, finanzielle Sorgen. Doch die Frauen sind wie Diamanten: Sie lassen sich nicht zerbrechen.

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Sa 12.

1700 Maschenkino Saal

DF

MaschenKino – Stricken bei gedämmtem Licht

Sa. 12. September 1700 Saal

Maschenkino

MaschenKino | How it Ends

  • Deutsche Fassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

MaschenKino – Stricken bei gedämmtem Licht

MaschenKino | How it Ends

Beim MaschenKino kannst Du nach Herzenslust stricken oder häkeln, während im Hintergrund ein Film läuft. Das Licht im Kino ist gedimmt, sodass die Maschen noch gut zu sehen sind. Schnapp dir deine Nadeln, dein Garn und deine Freundinnen und Freunde – hier treffen sich Handarbeitsfans für gemütliche Stunden mit Kino-Flair in der Kinemathek.

Filminhalt:

Vor dem Ende der Welt erhält die freiheitsliebende Liza eine Einladung zu einer letzten wilden Party. Die anstehende Apokalypse ist allerdings nicht ihr einziges Problem, denn ihr Auto wurde gestohlen. Ein chaotischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Eventdetails Zur Filmseite Zur Reihe

1930 Premiere Saal

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

Sa. 12. September 1930 Saal

Premiere

Diamanti

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Diamanti (Szenenbild)
  1. Die beiden ungleichen Schwestern Alberta und Gabriella führen eine angesehene Schneiderei in Rom und erhalten den Auftrag für einen großen Film, der im 18. Jahrhundert spielt. Da die Zeit knapp ist, machen sich die Angestellten sofort an die Arbeit. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer komplexen Aufgabe und dem Führungsstil ihrer Chefinnen klarkommen, sondern bringen auch ihre eigenen Probleme mit: häusliche Gewalt, Ärger mit den Kindern, finanzielle Sorgen. Doch die Frauen sind wie Diamanten: Sie lassen sich nicht zerbrechen.

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Fr 11.

1900 Gemeinwohlökonomie Saal

Justin Pemberton, FR/NZ 2019; 103′

Kooperation mit der Gemeinwohlökonomie. Zu Gast ist Marielle Rüppel Im Rahmen der Fairen Wochen Karlsruhe

Fr. 11. September 1900 Saal

Gemeinwohlökonomie

Das Kapital im 21. Jahrhundert

Justin Pemberton, FR/NZ 2019; 103′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Kooperation mit der Gemeinwohlökonomie. Zu Gast ist Marielle Rüppel
Im Rahmen der Fairen Wochen Karlsruhe

Das Kapital des 21. Jahrhunderts (Szenenbild)

Regisseur Justin Pemberton adaptiert den gleichnamigen Bestseller des französischen Ökonomen Thomas Piketty. Dieser führt durch die Geschichte ausgewählter kapitalistischer Gesellschaften, die für ihn eine Geschichte der Ungleichheiten darstellt. Flankiert von Interviews mit Wirtschafts- und Finanzexperten sowie Historikern zieht er die scharfen Trennlinien im Verhältnis zwischen Arm und Reich nach, vom Feudalismus über französische Revolution, Kolonialismus und Weltwirtschaftskrise bis ins Heute – und darüber hinaus. Der Film stellt jedoch nicht nur Fakten nebeneinander, sondern verknüpft sie mit zahlreichen popkulturellen Referenzen – von Wall Street bis zu den Simpsons.

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1930 Re-Edition Box

John Woo, HK 1992; 126′

Fr. 11. September 1930 Box

Re-Edition

Hard Boiled

John Woo, HK 1992; 126′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Hard Boiled (Szenenbild)

Der Polizist Yuen gerät in ein undurchsichtiges Drogen- und Waffenhandels-Komplott. Ein Kampf Gut gegen Böse beginnt.

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Do 10.

1830 KoopKino Box

Anke Hentschel, DE/IL 2010; 96′

Kooperation mit der vhs Karlsruhe und mit freundlicher Unterstützung des Grundbildungszentrums

Do. 10. September 1830 Box

KoopKino

Unbelehrbar

Anke Hentschel, DE/IL 2010; 96′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Kooperation mit der vhs Karlsruhe und mit freundlicher Unterstützung des Grundbildungszentrums

Unbelehrbar

Ellen beschließt im Alter von 40 Jahren, endlich lesen und schreiben zu lernen. Da in der Volkshochschule ihres Heimatortes kein Kurs dazu angeboten wird, zieht sie gegen den Willen ihrer Familie ins nahe Berlin. Dort ist sie das erste Mal völlig auf sich alleine gestellt. Doch Ellen steckt voller Optimismus und hat den Mut zur Konsequenz.
Ein Film mit einem überaus sehenswerten empathischen Blick auf die Protagonistin.

Anke Hentschel:
„Bei meiner Recherche stieß ich auf eine Frau, die ganz normal die Schule durchlaufen hatte und als Analphabetin wieder herauskam... Die Geschichten, die sie mir aus ihrem Alltag erzählte, ihre unzähligen Überforderungen, die Art und Weise, wie sie die Welt verändert wahrnahm, die ständige Bedrohung, sich zu entlarven, ihr strahlender Charakter, den sie entwickelt hatte, weil sie andauernd auf die Hilfe anderer angewiesen war, ihre Fähigkeit, naiv über Dinge zu staunen – diese schillernde Person inspirierte mich, einen Film zu machen, der nicht aufklären soll, uns aber auf sinnliche Weise dem eigenwilligen Charakter einer Frau näher bringt, die sich auf den Weg macht, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden.“

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1900 Re-Edition Saal

John Woo, HK 1992; 126′

Do. 10. September 1900 Saal

Re-Edition

Hard Boiled

John Woo, HK 1992; 126′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Hard Boiled (Szenenbild)

Der Polizist Yuen gerät in ein undurchsichtiges Drogen- und Waffenhandels-Komplott. Ein Kampf Gut gegen Böse beginnt.

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Di 8.

1900 Koop-Kino Saal

Jana Stallein, DE 2026; 82′

Di. 8. September 1900 Saal

Koop-Kino

Where the Waves Took Her

Jana Stallein, DE 2026; 82′

Where the Waves Took Her

Der Seeweg über das Mittelmeer nach Europa ist eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt und für viele Menschen oft die letzte Chance, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da immer mehr Frauen und ihre Kinder diese Reise antreten müssen, gehören zur Besatzung eines Seenotrettungsschiffes zunehmend auch Hebammen

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Mo 7.

1930 Saal

Mo. 7. September 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

So 6.

1500 Junge Kinemathek Box

Eliana Niño Oviedo, CO/ES 2025; 101′ DF

So. 6. September 1500 Box

Junge Kinemathek

Semillas-Bis der Regen fällt

Eliana Niño Oviedo, CO/ES 2025; 101′

  • Deutsche Fassung
Semillas-Bis der Regen fällt (Szenenbild)

Im Osten Kolumbiens träumt Shaira davon, wie die Erwachsenen beim Coleo-Festival Rodeo reiten zu können. Aber das ist für Frauen tabu. Stattdessen wird die Zehnjährige von ihrem großen Bruder Andrey gehänselt und muss ihrem Großvater zur Hand gehen, fürs unbeschwerte Spielen bleibt keine Zeit. Dann stirbt Andrey bei einem Reitunfall und eine erbarmungslose Dürre zwingt die armen Bauern in die Knie. Shaira sammelt Samen für ihre Rassel, um ihren Bruder ins Jenseits zu geleiten und vielleicht endlich für den erlösenden Regen zu sorgen.

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1600 Premiere Saal

Alexandre Koberidze, DE/GE 2026; 186′

So. 6. September 1600 Saal

Premiere

Dry Leaf

Alexandre Koberidze, DE/GE 2026; 186′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Dry Leaf (Szenenbild)

Als die junge Sportfotografin Lisa verschwindet, beschließt ihr Vater sie zu suchen und macht sich mit ihrem besten Freund, dem mysteriösen Levani, auf eine Reise durch Georgien. Lisa hatte zuletzt Fußballstadien im ganzen Land fotografiert. Mit der vorbeiziehenden Landschaft und von einem Spielfeld zum nächsten ändern sich die Menschen sowie ihre Geschichten. Doch mit jedem Fußballplatz und jedem Dorf scheinen die Chancen, Lisa zu finden, zu schwinden… Mit seinem neuen Roadmovie setzt Alexandre Koberidze nach WAS SEHEN WIR, WENN WIR ZUM HIMMEL SCHAUEN? die poetische Erkundung seines Heimatlandes Georgien fort.

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1700 Die Filme von Jean Eustache Box

Jean Eustache, FR 1966; 50′

So. 6. September 1700 Box

Die Filme von Jean Eustache

Du côté de Robinson / Le père Noël a les yeux bleus

Jean Eustache, FR 1966; 50′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
LE PÈRE NOEL A LES YEUX BLEUS (Szenenbild)

DU CÔTE DE ROBINSON: Zwei junge Männer sprechen eine junge Frau an, die auf dem Weg zur Verabredung mit einer Freundin in einem Tanzlokal ist. Die beiden begleiten sie, im Lokal stellt sich allerdings schnell heraus, dass sie nicht tanzen können oder zu genant sind, woraufhin die Frau mehrmals mit einem älteren Herrn tanzt, der sie unablässig auffordert. Enttäuscht und beleidigt beschließen die Freunde, sich zu rächen. Eustaches Debüt ist von den frühen Filmen der Nouvelle Vague inspiriert, bewegt sich jedoch in einem proletarischen Milieu. Der auf 16 mm und mit Laiendarsteller*innen in den Straßen von Paris gedrehte Film beeindruckt durch seine Direktheit und Frische. Die unterlegte Akkordeon-Musik, die Komik des Tanzlokal-Besuchs und der freche Ton machen ihn zum heitersten Film, den Eustache gedreht hat.

LE PÈRE NOEL A LES YEUX BLEUS: Der Mittelteil von Jean Eustaches autobiografischer Trilogie – gebildet zusammen mit LA MAMAN ET LA PUTAIN und MES PETITES AMOUREUSES – setzt sich in einer Mischung aus Komik und Melancholie aus einer Aneinanderreihung von Alltagsfragmenten in der französischen Provinz zusammen: Der arbeitslose Jugendliche Daniel (Jean-Pierre Léaud) möchte sich einen modischen Dufflecoat für den Winter kaufen, wofür ihm jedoch das Geld fehlt. Durch einen Job als Weihnachtsmann, mit dem sich Passant*innen vor dem Kaufhaus fotografieren lassen können, rücken nicht nur der Kauf des Mantels, sondern auch erstmals die Mädchen in greifbare Nähe. Für ein Foto lassen sich alle bereitwillig vom Weihnachtsmann umarmen. (hjf)

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1900 Filmclub Redaiyü Saal

(e)

Niu Lai (Niu = Kalb, Lai = kommen) Die Teilnahme ist kostenlos – BUT: Ein gewisser Niu-Faktor ist Pflicht. Wie hoch euer persönlicher Niu-Faktor ist, könnt ihr auf eine der folgenden Arten unter Beweis stellen – oder noch ordentlich steigern::

So. 6. September 1900 Saal

Filmclub Redaiyü

Party Niu Lai

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Niu Lai (Niu = Kalb, Lai = kommen)
Die Teilnahme ist kostenlos – BUT: Ein gewisser Niu-Faktor ist Pflicht. Wie hoch euer persönlicher Niu-Faktor ist, könnt ihr auf
eine der folgenden Arten unter Beweis stellen – oder noch ordentlich steigern::

Party Niu Lai

1⃣ 2D: selbstgemachte Poster, Zeichnungen, Collagen usw. – Größe egal;
2⃣ 3D: selbstgemachte Kostüme, Requisiten, Cosplay usw.;
3⃣ selbstproduzierte Kurzvideos, maximal 5 Minuten;
4⃣ Singen, Tanzen, Performen, mit ordentlich Niu-Faktor, – alles erlaubt.
5⃣ bestellt an diesem Abend einen unserer speziellen Niu-Cocktails an
der Bar: „Papa“ – mit Alkohol, „Mama“ – alkoholfrei;
6⃣ oder etwas ganz anderes.

Es gibt mehrere Auszeichnungen für besonders engagierte Teilnehmer:innen.
Preis: Chinesisches Beef Jerky.

Bemerkungen:
1⃣️Wir stellen DIN A1-Papier zur Verfügung, einseitig weiß. Abholungsorte:
am Passagehof: Kinemathek und Tealaxy,
am Kronenplatz: Asia Xiongdi Supermarkt.
2⃣️ Wer singen möchte, bringt bitte die eigene Begleitung mit. Audio- oder Videodateien sind beide möglich.
3⃣️ Poster, Zeichnungen, Collagen und andere gestaltete Arbeiten sowie Requisiten würden wir mit eurer Zustimmung gern noch eine Weile in der Kinemathek ausstellen. Nach Ende der Ausstellung könnt ihr sie wieder abholen.
4⃣️ Altersfreigabe der Veranstaltung: 0

19:00–19:30 Uhr: Ankunft im Foyer. Wer seinen Niu-Faktor unter Beweis gestellt hat, bekommt
einen Chip. Danach freies Kennenlernen und Diskutieren. Außerdem gibt es verschiedene
Gesprächsecken, unter anderem „Handgemacht vs. KI“, „Warum ist Niu Lai plötzlich so heiß?“ und
„Ist das Kino tot?“.

Ab 19:30 Uhr: Einlass in den Kinosaal mit Chip. Gesang, Performances, Videos, Verlosung usw.
Der genaue Ablauf wird je nach Teilnehmerzahl noch angepasst.

Eventdetails

Sa 5.

1500 Koop-Kino Saal

Jana Stallein, DE 2026; 82′

Sa. 5. September 1500 Saal

Koop-Kino

Where the Waves Took Her

Jana Stallein, DE 2026; 82′

Where the Waves Took Her

Der Seeweg über das Mittelmeer nach Europa ist eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt und für viele Menschen oft die letzte Chance, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da immer mehr Frauen und ihre Kinder diese Reise antreten müssen, gehören zur Besatzung eines Seenotrettungsschiffes zunehmend auch Hebammen

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1700 Deutsches Kino Box

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Sa. 5. September 1700 Box

Deutsches Kino

Everytime

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Every time (Szenenbild)

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

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1730 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1977; 50′

Sa. 5. September 1730 Saal

Die Filme von Jean Eustache

Une sale histoire

Jean Eustache, FR 1977; 50′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Une sale histoire (Szenenbild)

UNE SALE HISTOIRE ist die Geschichte eines Mannes, der von der Existenz eines Lochs in der Tür der Damentoilette eines von ihm frequentierten Cafés erfährt. Anfangs aus Neugierde, später aus einer zwanghaften Faszination heraus, verbringt er seine freie Zeit vor dem Loch. Der Film besteht aus zwei Versionen derselben Geschichte. Für die dokumentarische Fassung hat Eustache seinen Freund Jean-Noël Picq dabei gefilmt, wie er die in der ersten Person Singular gehaltene Geschichte vier eingeladenen Freundinnen vorträgt. In der zweiten Fassung verkörpert der Schauspieler Michael Lonsdale den Ich-Erzähler. Der Film hat drei Hauptmotive: Er ist ein Diskurs über das (männliche) Begehren und über das Geschlechterverhältnis. Er ist zweitens eine Reflexion über das Verhältnis Dokument – Fiktion, und drittens eine exemplarische Veranschaulichung der Macht des Wortes im Film. Die Geschichte erzählt sich ausschließlich kraft Sprache und wird nicht durch Bilder illustriert. Das Publikum bekommt außer dem Erzähler und den Zuhörenden nichts zu sehen – kein Café, keine Toilette und keine Geschlechtsteile. (hjf)

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1900 Premiere Saal

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

Sa. 5. September 1900 Saal

Premiere

Diamanti

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Diamanti (Szenenbild)
  1. Die beiden ungleichen Schwestern Alberta und Gabriella führen eine angesehene Schneiderei in Rom und erhalten den Auftrag für einen großen Film, der im 18. Jahrhundert spielt. Da die Zeit knapp ist, machen sich die Angestellten sofort an die Arbeit. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer komplexen Aufgabe und dem Führungsstil ihrer Chefinnen klarkommen, sondern bringen auch ihre eigenen Probleme mit: häusliche Gewalt, Ärger mit den Kindern, finanzielle Sorgen. Doch die Frauen sind wie Diamanten: Sie lassen sich nicht zerbrechen.

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1930 Phantastik Box

Genki Kawamura, JP 2025; 95′

Sa. 5. September 1930 Box

Phantastik

Exit 8

Genki Kawamura, JP 2025; 95′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Exit 8 (Szenenbild)

Ein Mann ist in einem seltsam sterilen U-Bahn-Gang gefangen, der sich in einer scheinbar endlosen Schleife ständig wiederholt. Um zu entkommen, muss er den „Exit 8“ finden. Die Regeln sind einfach: Entdeckst du eine Veränderung, kehr sofort um. Entdeckst du keine, geh weiter. Wenn du auch nur einen einzigen Hinweis übersiehst, musst du zurück zum Anfang. Wird er je den „Exit 8“ finden und diesem albtraumhaften Labyrinth entkommen? EXIT 8 fängt den unheimlichen Sog des BACKROOMS-Phänomens ein und macht aus einem scheinbar gewöhnlichen U-Bahn-Gang einen Ort ohne Entkommen. Was als kleines Indie-Game im Netz viral ging und sich zum Sensations-Hit mit Millionen Downloads entwickelte, hat Regisseur Genki Kawamura in einen unheimlichen Kino-Trip verwandelt, der von der ersten Minute an in seinen hypnotischen Bann zieht.

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Fr 4.

1830 Filmclub RedaiYü Saal

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

Fr. 4. September 1830 Saal

Filmclub RedaiYü

Resurrection

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Resurrection (Szenenbild)

In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren. Mit seinem dritten Film RESURRECTION hat Ausnahmeregisseur Bi Gan (LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT) ein bildgewaltiges Werk von rauschhafter Fantasie erschaffen, wie es das Kino nur selten wagt – eine Sinnesreise durch die tiefsten Sehnsüchte des Menschseins, deren Bilder noch lange nachhallen. Bi Gan ist ein vom Kino Besessener, so wie sein Protagonist ein vom Träumen Besessener ist, und wurde für RESURRECTION bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. In den Hauptrollen: Der chinesische Superstar Jackson Yee und die unvergleichliche Shu Qi (THE ASSASSIN).

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1900 Premiere Saal

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

Fr. 4. September 1900 Saal

Premiere

Diamanti

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Diamanti (Szenenbild)
  1. Die beiden ungleichen Schwestern Alberta und Gabriella führen eine angesehene Schneiderei in Rom und erhalten den Auftrag für einen großen Film, der im 18. Jahrhundert spielt. Da die Zeit knapp ist, machen sich die Angestellten sofort an die Arbeit. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer komplexen Aufgabe und dem Führungsstil ihrer Chefinnen klarkommen, sondern bringen auch ihre eigenen Probleme mit: häusliche Gewalt, Ärger mit den Kindern, finanzielle Sorgen. Doch die Frauen sind wie Diamanten: Sie lassen sich nicht zerbrechen.

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Do 3.

1900 Premiere Saal

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

Do. 3. September 1900 Saal

Premiere

Diamanti

Ferzan Özpetek, IT 2024; 135′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Diamanti (Szenenbild)
  1. Die beiden ungleichen Schwestern Alberta und Gabriella führen eine angesehene Schneiderei in Rom und erhalten den Auftrag für einen großen Film, der im 18. Jahrhundert spielt. Da die Zeit knapp ist, machen sich die Angestellten sofort an die Arbeit. Dabei müssen sie nicht nur mit ihrer komplexen Aufgabe und dem Führungsstil ihrer Chefinnen klarkommen, sondern bringen auch ihre eigenen Probleme mit: häusliche Gewalt, Ärger mit den Kindern, finanzielle Sorgen. Doch die Frauen sind wie Diamanten: Sie lassen sich nicht zerbrechen.

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2000 Die Filme von Jean Eustache Box

Jean Eustache, FR 1966; 50′

Do. 3. September 2000 Box

Die Filme von Jean Eustache

Du côté de Robinson / Le père Noël a les yeux bleus

Jean Eustache, FR 1966; 50′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
LE PÈRE NOEL A LES YEUX BLEUS (Szenenbild)

DU CÔTE DE ROBINSON: Zwei junge Männer sprechen eine junge Frau an, die auf dem Weg zur Verabredung mit einer Freundin in einem Tanzlokal ist. Die beiden begleiten sie, im Lokal stellt sich allerdings schnell heraus, dass sie nicht tanzen können oder zu genant sind, woraufhin die Frau mehrmals mit einem älteren Herrn tanzt, der sie unablässig auffordert. Enttäuscht und beleidigt beschließen die Freunde, sich zu rächen. Eustaches Debüt ist von den frühen Filmen der Nouvelle Vague inspiriert, bewegt sich jedoch in einem proletarischen Milieu. Der auf 16 mm und mit Laiendarsteller*innen in den Straßen von Paris gedrehte Film beeindruckt durch seine Direktheit und Frische. Die unterlegte Akkordeon-Musik, die Komik des Tanzlokal-Besuchs und der freche Ton machen ihn zum heitersten Film, den Eustache gedreht hat.

LE PÈRE NOEL A LES YEUX BLEUS: Der Mittelteil von Jean Eustaches autobiografischer Trilogie – gebildet zusammen mit LA MAMAN ET LA PUTAIN und MES PETITES AMOUREUSES – setzt sich in einer Mischung aus Komik und Melancholie aus einer Aneinanderreihung von Alltagsfragmenten in der französischen Provinz zusammen: Der arbeitslose Jugendliche Daniel (Jean-Pierre Léaud) möchte sich einen modischen Dufflecoat für den Winter kaufen, wofür ihm jedoch das Geld fehlt. Durch einen Job als Weihnachtsmann, mit dem sich Passant*innen vor dem Kaufhaus fotografieren lassen können, rücken nicht nur der Kauf des Mantels, sondern auch erstmals die Mädchen in greifbare Nähe. Für ein Foto lassen sich alle bereitwillig vom Weihnachtsmann umarmen. (hjf)

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2130 Film Noir Saal

Robert Aldrich, US 1955; 105′ OF

Do. 3. September 2130 Saal

Film Noir

Rattennest

Robert Aldrich, US 1955; 105′

  • Originalfassung
Rattennest (Szenenbild)

Eine Verbrecherbande jagt einer Kiste mit radioaktivem Material nach. Ein Privatdetektiv findet den Schlüssel des begehrten Behälters bei der Leiche eines Mädchens und klärt unter Zurücklassung vieler weiterer Leichen den Fall.

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Di 1.

1730 Koop-Kino Saal

Jana Stallein, DE 2026; 82′

Filmtour: Filmemacher:innen zu Gast

Di. 1. September 1730 Saal

Koop-Kino

Where the Waves Took Her

Jana Stallein, DE 2026; 82′

Filmtour: Filmemacher:innen zu Gast

Where the Waves Took Her

Der Seeweg über das Mittelmeer nach Europa ist eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt und für viele Menschen oft die letzte Chance, Krieg, Verfolgung und Hunger zu entkommen. Da immer mehr Frauen und ihre Kinder diese Reise antreten müssen, gehören zur Besatzung eines Seenotrettungsschiffes zunehmend auch Hebammen

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August/ Mo 31.

1930 KinoBar Saal

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Mo. 31. August 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

Eventdetails Zur Reihe

So 30.

1600 Dokumente Saal

Susanne Kim, DE/KR 2026; 89′

So. 30. August 1600 Saal

Dokumente

Becoming Kim

Susanne Kim, DE/KR 2026; 89′

Becoming Kim (Szenenbild)

Die deutsche Filmemacherin Susanne, verheiratet mit Jeong Rae Kim, einem Koreaner, richtet die Kamera mit Humor und Zärtlichkeit auf ihre eigene interkulturelle Ehe und Familie. Während sie mit den Rollen als Ehefrau, Mutter und Künstlerin jongliert, inszeniert sie humorvolle und poetische Performances – leise Akte der Rebellion, die ihren Gefühlen und ihrer inneren Welt Ausdruck verleihen. In einem Mix aus Beobachtungen und inszenierten Momenten taucht der Film in das Chaos von Liebe, Identität und kulturellem Aufeinanderprallen ein. ​Zugleich zutiefst persönlich und universell stellt Becoming Kim die Frage: Wie bleiben wir uns selbst treu – und lernen gleichzeitig, einen anderen Menschen zu lieben?

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1900 Dokumente Saal

Faek Falak, DE 2026; 96′

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Offenen Feministischen Treffen Karlsruhe, der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Kurdischen Gemeinde, in Anwesenheit der erzählenden Protagonistin des Films Sepan Hajo und der Musikerin des Films Helin Arslan.

So. 30. August 1900 Saal

Dokumente

To my Sisters

Faek Falak, DE 2026; 96′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Gemeinsame Veranstaltung mit dem Offenen Feministischen Treffen Karlsruhe, der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Kurdischen Gemeinde, in Anwesenheit der erzählenden Protagonistin des Films Sepan Hajo und der Musikerin des Films Helin Arslan.

to my sisters (Szenenbild)

Eine junge Kurdin in Syrien führt eine Fraueneinheit in den Kampf gegen den IS – für Freiheit und Frauenrechte. Gehalten wird ihr Kampf von der Stimme einer jesidischen Überlebenden, die als Kind vom IS versklavt wurde und sichtbar macht, was auf dem Spiel steht, wenn dieser Kampf verloren geht. Und während sie den Horror überlebt hat, schloss sich eine deutsche Frau freiwillig dem IS an – und ist heute den Konsequenzen ihrer Entscheidung ausgeliefert. Drei Frauen, drei Entscheidungen, ein Spiegel von Mut, Leid und gefährlicher Verblendung.

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Sa 29.

1700 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1974; 123′

Sa. 29. August 1700 Saal

Die Filme von Jean Eustache

Mes petites amoureuses

Jean Eustache, FR 1974; 123′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mes petites amureuses (Szenenbild)

Ein Sommer der Unschuld endet abrupt. Der 13-jährige Daniel wird aus seinem behüteten Landleben in die Enge der Stadt gerissen und in die Härte der Erwachsenenwelt gestoßen. Statt Schule und Freundschaften bestimmen Arbeit, soziale Kälte und erste Auseinandersetzungen mit Sexualität seinen Alltag. Als Teil von Jean Eustaches autobiografisch geprägtem Kino verdichtet der Film persönliche Erinnerungen zu einem beobachtenden Blick auf das Erwachsenwerden und eine Jugend, die verschwindet, bevor sie sich entwickeln kann. Jean Eustache, ausgebildeter Elektriker und Autodidakt, war als Arbeiter-Kind eine Ausnahmefigur der ansonsten bourgeoisen Nouvelle Vague. Fast autobiografisch spiegelt sich sein Leben auch in seinen Filmen wieder. Mit präziser Aufmerksamkeit für Sprache, Gesten und soziale Wirklichkeiten bewegt sich Eustaches Kino in einem Raum dokumentarischer Fiktion.

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1930 Dokumente Saal

Bettina Blümner, DE 2007; 92′

Das Kollektiv „OBEN OHNE, UNTEN WASSER“ läd zur anschließenden Diskussion ein. „Oben ohne“ unter Wasser zu sein, das ist seit 2023 in Karlsruher Freibädern endlich auch Frauen* erlaubt. Normalisiert ist das leider noch lange nicht. Wir wollen Freiheit für die weibliche Brust, die viel zu lange schon sexualisiert und kaschiert wird. Somit laden wir alle dazu ein, das Bikini-Oberteil zuhause zu lassen.

Sa. 29. August 1930 Saal

Dokumente

Prinzessinnenbad

Bettina Blümner, DE 2007; 92′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Das Kollektiv „OBEN OHNE, UNTEN WASSER“ läd zur anschließenden Diskussion ein.
„Oben ohne“ unter Wasser zu sein, das ist seit 2023 in Karlsruher Freibädern endlich auch Frauen* erlaubt. Normalisiert ist das leider noch lange nicht. Wir wollen Freiheit für die weibliche Brust, die viel zu lange schon sexualisiert und kaschiert wird. Somit laden wir alle dazu ein, das Bikini-Oberteil zuhause zu lassen.

Prinzessinnenbad (Szenenbild)

Sie kennen sich seit ihrer Kindheit, sind jetzt 15 und lebenshungrig. Klara hat keine Lust mehr auf Schule. Sie hat der Oma schon mal 2000 Euro geklaut und schwankt in ihren Berufsvorstellungen zwischen Pornostar oder Tierpflegerin. Ihre Mutter fordert nur "kein Heroin und keine Schwangerschaft". Mina feiert gerade zehnmonatiges Jubiläum mit ihrem Freund und Tanutscha lernt fleißig, um vielleicht mal "was Soziales zu machen". Vor allem glaubt das Trio aber an die Freundschaft zueinander, die ewig halten soll.

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2130 Phantastik Saal

Genki Kawamura, JP 2025; 95′

Sa. 29. August 2130 Saal

Phantastik

Exit 8

Genki Kawamura, JP 2025; 95′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Exit 8 (Szenenbild)

Ein Mann ist in einem seltsam sterilen U-Bahn-Gang gefangen, der sich in einer scheinbar endlosen Schleife ständig wiederholt. Um zu entkommen, muss er den „Exit 8“ finden. Die Regeln sind einfach: Entdeckst du eine Veränderung, kehr sofort um. Entdeckst du keine, geh weiter. Wenn du auch nur einen einzigen Hinweis übersiehst, musst du zurück zum Anfang. Wird er je den „Exit 8“ finden und diesem albtraumhaften Labyrinth entkommen? EXIT 8 fängt den unheimlichen Sog des BACKROOMS-Phänomens ein und macht aus einem scheinbar gewöhnlichen U-Bahn-Gang einen Ort ohne Entkommen. Was als kleines Indie-Game im Netz viral ging und sich zum Sensations-Hit mit Millionen Downloads entwickelte, hat Regisseur Genki Kawamura in einen unheimlichen Kino-Trip verwandelt, der von der ersten Minute an in seinen hypnotischen Bann zieht.

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Fr 28.

1830 Dokumente Saal

Susanne Kim, DE/KR 2026; 89′

Fr. 28. August 1830 Saal

Dokumente

Becoming Kim

Susanne Kim, DE/KR 2026; 89′

Becoming Kim (Szenenbild)

Die deutsche Filmemacherin Susanne, verheiratet mit Jeong Rae Kim, einem Koreaner, richtet die Kamera mit Humor und Zärtlichkeit auf ihre eigene interkulturelle Ehe und Familie. Während sie mit den Rollen als Ehefrau, Mutter und Künstlerin jongliert, inszeniert sie humorvolle und poetische Performances – leise Akte der Rebellion, die ihren Gefühlen und ihrer inneren Welt Ausdruck verleihen. In einem Mix aus Beobachtungen und inszenierten Momenten taucht der Film in das Chaos von Liebe, Identität und kulturellem Aufeinanderprallen ein. ​Zugleich zutiefst persönlich und universell stellt Becoming Kim die Frage: Wie bleiben wir uns selbst treu – und lernen gleichzeitig, einen anderen Menschen zu lieben?

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2030 Filmclub RedaiYü Saal

Kenji Tanigaki, HK/CN 2026; 113′

Fr. 28. August 2030 Saal

Filmclub RedaiYü

The Furious

Kenji Tanigaki, HK/CN 2026; 113′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The Furious (Szenenbild)

Nachdem seine Tochter von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die korrupte Polizei untätig bleibt, nimmt Wang Wei (Xie Miao) ihre Rettung selbst in die Hand. Auf seiner Suche trifft er auf den kompromisslosen Journalisten Navin (Joe Taslim), der seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau einen persönlichen Feldzug gegen das Netzwerk führt. Getrieben von Verlust und Vergeltung geraten die beiden Männer in einen brutalen Strudel der Gewalt – und stellen sich einer übermächtigen Organisation, die keine Zeugen hinterlässt.

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Do 27.

1830 Dokumente Saal

Susanne Kim, DE/KR 2026; 89′

Do. 27. August 1830 Saal

Dokumente

Becoming Kim

Susanne Kim, DE/KR 2026; 89′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Becoming Kim (Szenenbild)

Die deutsche Filmemacherin Susanne, verheiratet mit Jeong Rae Kim, einem Koreaner, richtet die Kamera mit Humor und Zärtlichkeit auf ihre eigene interkulturelle Ehe und Familie. Während sie mit den Rollen als Ehefrau, Mutter und Künstlerin jongliert, inszeniert sie humorvolle und poetische Performances – leise Akte der Rebellion, die ihren Gefühlen und ihrer inneren Welt Ausdruck verleihen. In einem Mix aus Beobachtungen und inszenierten Momenten taucht der Film in das Chaos von Liebe, Identität und kulturellem Aufeinanderprallen ein. ​Zugleich zutiefst persönlich und universell stellt Becoming Kim die Frage: Wie bleiben wir uns selbst treu – und lernen gleichzeitig, einen anderen Menschen zu lieben?

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2030 Secret Cinema Saal

OF

Geheimes Filmprogramm mit europäischem Genrekino in der Originalfassung

Do. 27. August 2030 Saal

Secret Cinema

Grimmige Gesellschaft

  • Originalfassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Geheimes Filmprogramm mit europäischem Genrekino in der Originalfassung

Grimmige Gesellschaft

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion Sex, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Mitgliedern der Grimmigen Gesellschaft öffnet sich monatlich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern.Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust.Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf. Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben. Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

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Mi 26.

1700 Klima | Krisen | Utopien Foyer

Zusammen mit der Offenen Werkstatt reparieren wir Dein Fahrrad!

Mi. 26. August 1700 Foyer

Klima | Krisen | Utopien

Fahrradreparatur vorm Kino

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Zusammen mit der Offenen Werkstatt reparieren wir Dein Fahrrad!

Fahrradreparatur vorm Kino

Ab 17 Uhr helfen wir vor der Kinemathek beim Reparieren des eigenen Fahrrads!
Die Aktion begleitet den Film Automania, der um 19 Uhr startet
Koop-Partner ist die Offene Werkstatt Karlsruhe

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1900 Klima | Krisen | Utopien Saal

Fabian Biasio, CH 2024; 77′

Ab 17 Uhr helfen wir vor der Kinemathek beim Reparieren des eigenen Fahrrads! 19 Uhr Filmstart Koop-Partner ist die Offene Werkstatt Karlsruhe Zoom-Talk mit Regisseur Fabian Biasio Gesprächsgast: Wolfgang Melchert Gruppe Karlsruhe Verkehrsclub Deutschland VCD

Mi. 26. August 1900 Saal

Klima | Krisen | Utopien

Automania

Fabian Biasio, CH 2024; 77′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ab 17 Uhr helfen wir vor der Kinemathek beim Reparieren des eigenen Fahrrads!

19 Uhr Filmstart

Koop-Partner ist die Offene Werkstatt Karlsruhe

Zoom-Talk mit Regisseur Fabian Biasio

Gesprächsgast: Wolfgang Melchert Gruppe Karlsruhe Verkehrsclub Deutschland VCD

Automania (Poster)

Regisseur Fabian Biasio steckt in einem Dilemma: Als Stadtradler hegt er einen latenten Hass auf Autos. Seine Verletzlichkeit gleicht er durch eine großzügige Auslegung der Verkehrsregeln aus. Doch sobald er sich hinter das Steuer eines Autos setzt, wird er mit Leib und Seele zum Autofahrer. Er fragt sich, woher dieses Verlangen kommt, und entdeckt Welten, die ihm bisher verborgen geblieben waren.

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Mo 24.

1930 KinoBar Saal

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Mo. 24. August 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

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So 23.

1500 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1973; 215′

So. 23. August 1500 Saal

Die Filme von Jean Eustache

La Maman et la Putain

Jean Eustache, FR 1973; 215′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
La maman et la putain (Szenenbild)

Ein zielloser Flaneur (Jean-Pierre Léaud) verbringt seine Tage zwischen zwei Frauen, endlosen Gesprächen in Pariser Cafés und der Suche nach sich selbst. Im Zentrum steht eine Dreiecksbeziehung im Nachklang der Umwälzungen des Jahres 1968, die sich mit direkter Offenheit zwischen Selbstinszenierung, Begehren und emotionaler Grausamkeit entwickelt. Ein bis heute herausforderndes Werk über Liebe, Sprache und die Unmöglichkeit, zueinander zu finden. Jean Eustache, ausgebildeter Elektriker und Autodidakt, war als Arbeiter-Kind eine Ausnahmefigur der ansonsten bourgeoisen Nouvelle Vague. Fast autobiografisch spiegelt sich sein Leben auch in seinen Filmen wieder. Mit präziser Aufmerksamkeit für Sprache, Gesten und soziale Wirklichkeiten bewegt sich Eustaches Kino in einem Raum dokumentarischer Fiktion. Neben zahlreichen Kurz- und mittellangen Filmen umfasst Eustaches Hauptwerk seine beiden Langspielfilme LA MAMAN ET LA PUTAIN und MES PETITES AMOUREUSES.

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Sa 22.

1500 Filmclub RedaiYü Saal

Kenji Tanigaki, HK/CN 2026; 113′ (e)

Sa. 22. August 1500 Saal

Filmclub RedaiYü

The Furious

Kenji Tanigaki, HK/CN 2026; 113′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
The Furious (Szenenbild)

Nachdem seine Tochter von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die korrupte Polizei untätig bleibt, nimmt Wang Wei (Xie Miao) ihre Rettung selbst in die Hand. Auf seiner Suche trifft er auf den kompromisslosen Journalisten Navin (Joe Taslim), der seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau einen persönlichen Feldzug gegen das Netzwerk führt. Getrieben von Verlust und Vergeltung geraten die beiden Männer in einen brutalen Strudel der Gewalt – und stellen sich einer übermächtigen Organisation, die keine Zeugen hinterlässt.

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1730 Masel Talk Saal

Benji Bergmann, Jono Bergmann, AT/DE/US/IL 2026; 95′

Sa. 22. August 1730 Saal

Masel Talk

Noga

Benji Bergmann, Jono Bergmann, AT/DE/US/IL 2026; 95′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Noga

Die Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso DIE Musik-Sensation auf den internationalen Bühnen. Provokante Hits wie ‚END OF THE ROAD’ und ‚VIEWS’ füllen die Hallen und machen sie zum heißesten Musikexport Israels. Als sie, von privaten Zerwürfnissen gebeutelt, an ihrem bislang größten Album arbeitet, wird ihr Leben von den politischen Ereignissen in ihrer Heimat erschüttert. Zwischen ausverkauften Konzerten, kompromissloser Kunst und einer Welt im Ausnahmezustand sucht sie nach Antworten – und nach ihrer eigenen Stimme. Mit außergewöhnlicher Nähe erzählen Jono und Benji Bergmann die Geschichte einer Künstlerin, die sich weder vereinnahmen noch zum Schweigen bringen lässt. NOGA ist ein intimes, vielschichtiges und hochaktuelles Porträt über Stardom – und über den Mut, den eigenen Weg zu gehen, selbst wenn die Welt um einen herum ins Wanken gerät.

Der Dokumentarfilm NOGA begleitet die israelische Popsensation Noga Erez an der Schwelle zum internationalen Erfolg – und zeigt, wie Krieg, Heimat und künstlerische Verantwortung ihren Weg auf die Weltbühne erschüttern.

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1930 Deutsches Kino Saal

Angela Schanelec, DE/FR 2026; 93′

Sa. 22. August 1930 Saal

Deutsches Kino

Meine Frau weint

Angela Schanelec, DE/FR 2026; 93′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
meine frau weint (Szenenbild)

Ein gewöhnlicher Arbeitstag auf einer Baustelle. Thomas, ein 40-jähriger Kranführer, erhält einen Anruf von seiner Frau, die ihn bittet, sie vom Krankenhaus abzuholen. Er trifft sie weinend an. Nach MUSIC gelingt Angela Schanelec ein so direkter wie poetischer Film, der sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Sprache auseinandersetzt. Eine Momentaufnahme des Lebens in der Großstadt voller Schönheit und Trauer. Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der 76. Berlinale.

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Fr 21.

1830 Seelische Gesundheit Saal

Daryl Wein, Zoe Lister-Jones, US 2021; 83′ OF

Fr. 21. August 1830 Saal

Seelische Gesundheit

How it ends

Daryl Wein, Zoe Lister-Jones, US 2021; 83′

  • Originalfassung
How it ends (Szenenbild)

Vor dem Ende der Welt erhält die freiheitsliebende Liza eine Einladung zu einer letzten wilden Party. Die anstehende Apokalypse ist allerdings nicht ihr einziges Problem, denn ihr Auto wurde gestohlen. Ein chaotischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

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2030 Filmclub RedaiYü Saal

Kenji Tanigaki, HK/CN 2026; 113′

Fr. 21. August 2030 Saal

Filmclub RedaiYü

The Furious

Kenji Tanigaki, HK/CN 2026; 113′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
The Furious (Szenenbild)

Nachdem seine Tochter von einem skrupellosen Verbrechersyndikat entführt wird und die korrupte Polizei untätig bleibt, nimmt Wang Wei (Xie Miao) ihre Rettung selbst in die Hand. Auf seiner Suche trifft er auf den kompromisslosen Journalisten Navin (Joe Taslim), der seit dem mysteriösen Verschwinden seiner Frau einen persönlichen Feldzug gegen das Netzwerk führt. Getrieben von Verlust und Vergeltung geraten die beiden Männer in einen brutalen Strudel der Gewalt – und stellen sich einer übermächtigen Organisation, die keine Zeugen hinterlässt.

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Do 20.

1830 Deutsches Kino Saal

Jacqueline Jansen, DE 2026; 98′

Do. 20. August 1830 Saal

Deutsches Kino

Sechswochenamt

Jacqueline Jansen, DE 2026; 98′

sechswochenamt (Szenenbild)

Während die Welt sich als Folge der COVID-Pandemie abschottet, muss Lore einen schmerzhaften Verlust bewältigen: Ihre Mutter ist gestorben. Zurück in der Kleinstadt Erkelenz in NRW, kämpft sie gegen festgefahrene Familienstrukturen und eine lähmende Bürokratie. Vor allem muss sie einen Weg finden, den Tod zu verarbeiten und sich von ihrer Mutter zu verabschieden.

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2030 Phantastik Saal

Genki Kawamura, JP 2025; 95′

Do. 20. August 2030 Saal

Phantastik

Exit 8

Genki Kawamura, JP 2025; 95′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Exit 8 (Szenenbild)

Ein Mann ist in einem seltsam sterilen U-Bahn-Gang gefangen, der sich in einer scheinbar endlosen Schleife ständig wiederholt. Um zu entkommen, muss er den „Exit 8“ finden. Die Regeln sind einfach: Entdeckst du eine Veränderung, kehr sofort um. Entdeckst du keine, geh weiter. Wenn du auch nur einen einzigen Hinweis übersiehst, musst du zurück zum Anfang. Wird er je den „Exit 8“ finden und diesem albtraumhaften Labyrinth entkommen? EXIT 8 fängt den unheimlichen Sog des BACKROOMS-Phänomens ein und macht aus einem scheinbar gewöhnlichen U-Bahn-Gang einen Ort ohne Entkommen. Was als kleines Indie-Game im Netz viral ging und sich zum Sensations-Hit mit Millionen Downloads entwickelte, hat Regisseur Genki Kawamura in einen unheimlichen Kino-Trip verwandelt, der von der ersten Minute an in seinen hypnotischen Bann zieht.

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Mo 17.

1930 KinoBar Saal

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Mo. 17. August 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

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So 16.

1500 Deutsches Kino Saal

Mia Maariel Meyer, DE 2025; 102′

So. 16. August 1500 Saal

Deutsches Kino

22 Bahnen

Mia Maariel Meyer, DE 2025; 102′

22 Bahnen (Poster)

Tilda studiert Mathematik, jobbt nebenbei und hält zu Hause vieles zusammen: eine alkoholsüchtige Mutter, eine jüngere Schwester, zu viel Verantwortung und zu wenig Luft zum Atmen. Ruhe findet sie ausgerechnet in einem strengen Ritual im Schwimmbad – 22 Bahnen, Tag für Tag – bis eine Begegnung und eine berufliche Chance alles komplizierter machen. Der Film zeigt präzise, wie Fürsorge zur Last werden kann, und was es kostet, sich ein eigenes Leben zu erlauben

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1800 Deutsches Kino Saal

Jacqueline Jansen, DE 2026; 98′

So. 16. August 1800 Saal

Deutsches Kino

Sechswochenamt

Jacqueline Jansen, DE 2026; 98′

sechswochenamt (Szenenbild)

Während die Welt sich als Folge der COVID-Pandemie abschottet, muss Lore einen schmerzhaften Verlust bewältigen: Ihre Mutter ist gestorben. Zurück in der Kleinstadt Erkelenz in NRW, kämpft sie gegen festgefahrene Familienstrukturen und eine lähmende Bürokratie. Vor allem muss sie einen Weg finden, den Tod zu verarbeiten und sich von ihrer Mutter zu verabschieden.

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Sa 15.

1600 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1974; 123′

Sa. 15. August 1600 Saal

Die Filme von Jean Eustache

Mes petites amoureuses

Jean Eustache, FR 1974; 123′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mes petites amureuses (Szenenbild)

Ein Sommer der Unschuld endet abrupt. Der 13-jährige Daniel wird aus seinem behüteten Landleben in die Enge der Stadt gerissen und in die Härte der Erwachsenenwelt gestoßen. Statt Schule und Freundschaften bestimmen Arbeit, soziale Kälte und erste Auseinandersetzungen mit Sexualität seinen Alltag. Als Teil von Jean Eustaches autobiografisch geprägtem Kino verdichtet der Film persönliche Erinnerungen zu einem beobachtenden Blick auf das Erwachsenwerden und eine Jugend, die verschwindet, bevor sie sich entwickeln kann. Jean Eustache, ausgebildeter Elektriker und Autodidakt, war als Arbeiter-Kind eine Ausnahmefigur der ansonsten bourgeoisen Nouvelle Vague. Fast autobiografisch spiegelt sich sein Leben auch in seinen Filmen wieder. Mit präziser Aufmerksamkeit für Sprache, Gesten und soziale Wirklichkeiten bewegt sich Eustaches Kino in einem Raum dokumentarischer Fiktion.

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1830 Deutsches Kino Saal

Jacqueline Jansen, DE 2026; 98′

Sa. 15. August 1830 Saal

Deutsches Kino

Sechswochenamt

Jacqueline Jansen, DE 2026; 98′

sechswochenamt (Szenenbild)

Während die Welt sich als Folge der COVID-Pandemie abschottet, muss Lore einen schmerzhaften Verlust bewältigen: Ihre Mutter ist gestorben. Zurück in der Kleinstadt Erkelenz in NRW, kämpft sie gegen festgefahrene Familienstrukturen und eine lähmende Bürokratie. Vor allem muss sie einen Weg finden, den Tod zu verarbeiten und sich von ihrer Mutter zu verabschieden.

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Fr 14.

1900 Masel Talk Saal

Benji Bergmann, Jono Bergmann, AT/DE/US/IL 2026; 95′

Fr. 14. August 1900 Saal

Masel Talk

Noga

Benji Bergmann, Jono Bergmann, AT/DE/US/IL 2026; 95′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Noga

Die Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso DIE Musik-Sensation auf den internationalen Bühnen. Provokante Hits wie ‚END OF THE ROAD’ und ‚VIEWS’ füllen die Hallen und machen sie zum heißesten Musikexport Israels. Als sie, von privaten Zerwürfnissen gebeutelt, an ihrem bislang größten Album arbeitet, wird ihr Leben von den politischen Ereignissen in ihrer Heimat erschüttert. Zwischen ausverkauften Konzerten, kompromissloser Kunst und einer Welt im Ausnahmezustand sucht sie nach Antworten – und nach ihrer eigenen Stimme. Mit außergewöhnlicher Nähe erzählen Jono und Benji Bergmann die Geschichte einer Künstlerin, die sich weder vereinnahmen noch zum Schweigen bringen lässt. NOGA ist ein intimes, vielschichtiges und hochaktuelles Porträt über Stardom – und über den Mut, den eigenen Weg zu gehen, selbst wenn die Welt um einen herum ins Wanken gerät.

Der Dokumentarfilm NOGA begleitet die israelische Popsensation Noga Erez an der Schwelle zum internationalen Erfolg – und zeigt, wie Krieg, Heimat und künstlerische Verantwortung ihren Weg auf die Weltbühne erschüttern.

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2030 Re-Edition Box

Nagisa Oshima, JP/FR 1976; 105′

Fr. 14. August 2030 Box

Re-Edition

Im Reich der Sinne

Nagisa Oshima, JP/FR 1976; 105′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Im Reich der Sinne (Szenenbild)

Japanischer Erotikfilm von Nagisa Oshima, der im Japan der 1930er spielt: eine junge Prostituierte beginnt eine Affaire mit dem Besitzer des Bordells. Die Liebesspiele steigern sich in Gewalt und Schmerz.

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2100 Special Foyer

Ob aktueller Chart-Hit oder zeitloser Klassiker – bei unserer Karaoke-Nacht in der KinoBar steht das gemeinsame Musikerlebnis im Mittelpunkt.

Fr. 14. August 2100 Foyer

Special

Karaoke-Nacht im Kino

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ob aktueller Chart-Hit oder zeitloser Klassiker – bei unserer Karaoke-Nacht in der KinoBar steht das gemeinsame Musikerlebnis im Mittelpunkt.

Karaoke-Nacht im Kino

Ob allein, mit Freund oder der Familie: Freu dich auf einen unterhaltsamen Abend in entspannter Atmosphäre. Dazu erwartet dich eine Auswahl an leckeren Snacks, Cocktails und weiteren Getränken in der KinoBar.
Komm vorbei, sing mit und genieße einen musikalischen Abend in geselliger Runde. Wir freuen uns auf dich! Mit Ursula und Gerhard als Icebreaker

Eventdetails

Do 13.

1830 Masel Talk Saal

Benji Bergmann, Jono Bergmann, AT/DE/US/IL 2026; 95′

Do. 13. August 1830 Saal

Masel Talk

Noga

Benji Bergmann, Jono Bergmann, AT/DE/US/IL 2026; 95′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Noga

Die Musikerin Noga Erez ist mit ihrem kreativen Partner und Lebensgefährten Ori Rousso DIE Musik-Sensation auf den internationalen Bühnen. Provokante Hits wie ‚END OF THE ROAD’ und ‚VIEWS’ füllen die Hallen und machen sie zum heißesten Musikexport Israels. Als sie, von privaten Zerwürfnissen gebeutelt, an ihrem bislang größten Album arbeitet, wird ihr Leben von den politischen Ereignissen in ihrer Heimat erschüttert. Zwischen ausverkauften Konzerten, kompromissloser Kunst und einer Welt im Ausnahmezustand sucht sie nach Antworten – und nach ihrer eigenen Stimme. Mit außergewöhnlicher Nähe erzählen Jono und Benji Bergmann die Geschichte einer Künstlerin, die sich weder vereinnahmen noch zum Schweigen bringen lässt. NOGA ist ein intimes, vielschichtiges und hochaktuelles Porträt über Stardom – und über den Mut, den eigenen Weg zu gehen, selbst wenn die Welt um einen herum ins Wanken gerät.

Der Dokumentarfilm NOGA begleitet die israelische Popsensation Noga Erez an der Schwelle zum internationalen Erfolg – und zeigt, wie Krieg, Heimat und künstlerische Verantwortung ihren Weg auf die Weltbühne erschüttern.

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Mo 10.

1930 KinoBar Saal

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Mo. 10. August 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Cocktails & Cinema – Eintritt: 1 Drink

Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

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So 9.

1500 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1973; 215′

So. 9. August 1500 Saal

Die Filme von Jean Eustache

La Maman et la Putain

Jean Eustache, FR 1973; 215′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
La maman et la putain (Szenenbild)

Ein zielloser Flaneur (Jean-Pierre Léaud) verbringt seine Tage zwischen zwei Frauen, endlosen Gesprächen in Pariser Cafés und der Suche nach sich selbst. Im Zentrum steht eine Dreiecksbeziehung im Nachklang der Umwälzungen des Jahres 1968, die sich mit direkter Offenheit zwischen Selbstinszenierung, Begehren und emotionaler Grausamkeit entwickelt. Ein bis heute herausforderndes Werk über Liebe, Sprache und die Unmöglichkeit, zueinander zu finden. Jean Eustache, ausgebildeter Elektriker und Autodidakt, war als Arbeiter-Kind eine Ausnahmefigur der ansonsten bourgeoisen Nouvelle Vague. Fast autobiografisch spiegelt sich sein Leben auch in seinen Filmen wieder. Mit präziser Aufmerksamkeit für Sprache, Gesten und soziale Wirklichkeiten bewegt sich Eustaches Kino in einem Raum dokumentarischer Fiktion. Neben zahlreichen Kurz- und mittellangen Filmen umfasst Eustaches Hauptwerk seine beiden Langspielfilme LA MAMAN ET LA PUTAIN und MES PETITES AMOUREUSES.

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Sa 8.

1500 Internationaler Tag der Katze Saal

Hayao Miyazaki, JP 1989; 103′

Sa. 8. August 1500 Saal

Internationaler Tag der Katze

Kikis kleiner Lieferservice

Hayao Miyazaki, JP 1989; 103′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Kiki (Szenenbild)

Die kleine Hexe Kiki verlässt gemäß der uralten Hexentradition ihre Familie und Freunde, um in einer fremden Stadt ihre Hexenkräfte zu vervollkommnen. Zusammen mit ihrem schwarzen Kater Jiji findet sie durch einen glücklichen Zufall bei einer Bäckerfamilie Unterkunft und entwickelt den Wunsch, selbst einen Betrieb zu eröffnen: Einen Lieferservice, den sie mit ihrer Flugfähigkeit betreiben will. Nach kleineren Startschwierigkeiten bekommt Kiki einige Aufträge und ihr Lieferservice entwickelt sich bald zu einem florierenden Unternehmen. Allerdings machen Kiki die Einsamkeit in der Großstadt und die Tatsache, dass sie anders ist als andere Kinder, zunehmend Probleme. Ihr kleiner Lieferservice und ihre neu gewonnenen Freunde helfen ihr jedoch, auch die schwierigsten Lebenssituationen zu meistern.

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1730 Die Filme von Jean Eustache Saal

Jean Eustache, FR 1974; 123′

Sa. 8. August 1730 Saal

Die Filme von Jean Eustache

Mes petites amoureuses

Jean Eustache, FR 1974; 123′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mes petites amureuses (Szenenbild)

Ein Sommer der Unschuld endet abrupt. Der 13-jährige Daniel wird aus seinem behüteten Landleben in die Enge der Stadt gerissen und in die Härte der Erwachsenenwelt gestoßen. Statt Schule und Freundschaften bestimmen Arbeit, soziale Kälte und erste Auseinandersetzungen mit Sexualität seinen Alltag. Als Teil von Jean Eustaches autobiografisch geprägtem Kino verdichtet der Film persönliche Erinnerungen zu einem beobachtenden Blick auf das Erwachsenwerden und eine Jugend, die verschwindet, bevor sie sich entwickeln kann. Jean Eustache, ausgebildeter Elektriker und Autodidakt, war als Arbeiter-Kind eine Ausnahmefigur der ansonsten bourgeoisen Nouvelle Vague. Fast autobiografisch spiegelt sich sein Leben auch in seinen Filmen wieder. Mit präziser Aufmerksamkeit für Sprache, Gesten und soziale Wirklichkeiten bewegt sich Eustaches Kino in einem Raum dokumentarischer Fiktion.

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2000 Deutsches Kino Saal

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Sa. 8. August 2000 Saal

Deutsches Kino

Everytime

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Every time (Szenenbild)

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

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Fr 7.

1830 Deutsches Kino Saal

Angela Schanelec, DE/FR 2026; 93′

Fr. 7. August 1830 Saal

Deutsches Kino

Meine Frau weint

Angela Schanelec, DE/FR 2026; 93′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
meine frau weint (Szenenbild)

Ein gewöhnlicher Arbeitstag auf einer Baustelle. Thomas, ein 40-jähriger Kranführer, erhält einen Anruf von seiner Frau, die ihn bittet, sie vom Krankenhaus abzuholen. Er trifft sie weinend an. Nach MUSIC gelingt Angela Schanelec ein so direkter wie poetischer Film, der sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Sprache auseinandersetzt. Eine Momentaufnahme des Lebens in der Großstadt voller Schönheit und Trauer. Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der 76. Berlinale.

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2030 Re-Edition Saal

Nagisa Oshima, JP/FR 1976; 105′

Fr. 7. August 2030 Saal

Re-Edition

Im Reich der Sinne

Nagisa Oshima, JP/FR 1976; 105′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Im Reich der Sinne (Szenenbild)

Japanischer Erotikfilm von Nagisa Oshima, der im Japan der 1930er spielt: eine junge Prostituierte beginnt eine Affaire mit dem Besitzer des Bordells. Die Liebesspiele steigern sich in Gewalt und Schmerz.

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Do 6.

1830 Deutsches Kino Saal

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Do. 6. August 1830 Saal

Deutsches Kino

Everytime

Sandra Wollner, AT/DE 2026; 123′

Every time (Szenenbild)

Das letzte Foto, das Jessie gemacht hat, zeigt die Sonne über Berlin. Sie hängt da, als wäre nichts geschehen. Aber Ella hat ihre Tochter verloren. Was ihr bleibt, ist Jessies kleine Schwester und die komplizierte Beziehung zu dem Jungen, dem alle die Schuld geben. Das merkwürdige Trio landet in einem Familienurlaub, den es so nie gab. Unter der flirrenden Sonne Teneriffas verweben sich Erinnerung und Gegenwart unauflöslich ineinander. Die Geister sind überall.

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Mo 3.

1930 KinoBar Saal

Mo. 3. August 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

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So 2.

1600 Französisches Kino Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

So. 2. August 1600 Saal

Französisches Kino

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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1800 Deutsches Kino Saal

Angela Schanelec, DE/FR 2026; 93′

So. 2. August 1800 Saal

Deutsches Kino

Meine Frau weint

Angela Schanelec, DE/FR 2026; 93′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
meine frau weint (Szenenbild)

Ein gewöhnlicher Arbeitstag auf einer Baustelle. Thomas, ein 40-jähriger Kranführer, erhält einen Anruf von seiner Frau, die ihn bittet, sie vom Krankenhaus abzuholen. Er trifft sie weinend an. Nach MUSIC gelingt Angela Schanelec ein so direkter wie poetischer Film, der sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Sprache auseinandersetzt. Eine Momentaufnahme des Lebens in der Großstadt voller Schönheit und Trauer. Der Film feierte seine Premiere im Wettbewerb der 76. Berlinale.

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Sa 1.

1700 Maschenkino Saal

DF

Sa. 1. August 1700 Saal

Maschenkino

Maschenkino | Die Farben der Zeit

  • Deutsche Fassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Maschenkino | Die Farben der Zeit

Beim MaschenKino kannst Du nach Herzenslust stricken oder häkeln, während im Hintergrund ein Film läuft. Das Licht im Kino ist gedimmt, sodass die Maschen noch gut zu sehen sind. Schnapp dir deine Nadeln, dein Garn und deine Freundinnen und Freunde – hier treffen sich Handarbeitsfans für gemütliche Stunden mit Kino-Flair in der Kinemathek.

Filminhalt:

Im Jahr 2025 erfahren 30 entfernte Verwandte, dass sie ein seit Jahren leerstehendes Haus in der Normandie erben werden. Vier Cousinen und Cousins werden beauftragt, das Haus zu inspizieren. Sie stossen auf die Spuren der geheimnisvollen Adèle. Durch gemeinsame Aufarbeitung erfahren sie mehr über ihre Ahne, die mit 20 Jahren ihre Heimat verliess, um in Paris nach ihrer Mutter zu suchen. 1895 in der Hauptstadt angekommen, erlebt Adèle den Fin de Siècle inmitten einer industriellen und kulturellen Revolution. Durch ihre introspektive Reise in ihrer Genealogie entdecken die vier Nachfahren einen besonderen Moment am Ende des 19. Jahrhunderts, geprägt durch den Impressionismus und die Fotografie.

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2000 Deutsches Kino Saal

Mia Maariel Meyer, DE 2025; 102′

Sa. 1. August 2000 Saal

Deutsches Kino

22 Bahnen

Mia Maariel Meyer, DE 2025; 102′

22 Bahnen (Poster)

Tilda studiert Mathematik, jobbt nebenbei und hält zu Hause vieles zusammen: eine alkoholsüchtige Mutter, eine jüngere Schwester, zu viel Verantwortung und zu wenig Luft zum Atmen. Ruhe findet sie ausgerechnet in einem strengen Ritual im Schwimmbad – 22 Bahnen, Tag für Tag – bis eine Begegnung und eine berufliche Chance alles komplizierter machen. Der Film zeigt präzise, wie Fürsorge zur Last werden kann, und was es kostet, sich ein eigenes Leben zu erlauben

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Juli/ Fr 31.

1600 BilderBuchKino Saal

Fr. 31. Juli 1600 Saal

BilderBuchKino

Oh, wie schön ist Panama

Wir lesen animierte Bildergeschichten auf der großen Kinoleinwand! Macht es euch in den Sesseln der Kinemathek gemütlich und begleitet uns nach Panama.

Veranstaltung während des 3. Kaiser-Passage-Hoffest

Eventdetails

1800 Premiere Saal

Suzannah Mirghani, DE/FR/SD 2025; 93′

Fr. 31. Juli 1800 Saal

Premiere

Cotton Queen

Suzannah Mirghani, DE/FR/SD 2025; 93′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Cotton Queen (Szenenbild)

Nafisa (15) lebt in einem traditionellen Baumwolldorf im Sudan. Sie hat Sommerferien und muss mit ihren Freundinnen bei der Baumwollernte ihrer Großmutter helfen. Außerdem ist sie zum ersten Mal verliebt – in einen Jungen aus dem Dorf.

Ihre Großmutter Al-Sit, die geachtete Matriarchin, hält die Fäden des Dorfs fest in ihren Händen und gibt ihr Wissen an Nafisa weiter.

Die Ankunft von Nadir, einem jungen sudanstämmigen Geschäftsmann aus dem Ausland, droht das Leben des Dorfs durch neue Technologien im Baumwollanbau zu erschüttern. Nafisas Eltern wittern die Chance, ihre Tochter mit Nadir zu verheiraten und so den Wohlstand der Familie zu vergrößern.

Hin- und hergerissen zwischen den Forderungen ihrer Familie und ihrem Wunsch nach Unabhängigkeit muss Nafisa ihren eigenen Weg zwischen Tradition und Moderne finden.

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Mi 29.

1900 Klima | Krisen | Utopien Saal

Laurent Charbonnier, Michel Seydoux, FRANKREICH 2022; 80′

Mi. 29. Juli 1900 Saal

Klima | Krisen | Utopien

Die Eiche – Mein Zuhause

Laurent Charbonnier, Michel Seydoux, FRANKREICH 2022; 80′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Die Eiche – Mein Zuhause (Szenenbild)

Es war einmal eine alte Eiche… Die Jahreszeiten ändern sich, aber die Bewohner bleiben die gleichen: das flinke Eichhörnchen, die farbigen Rüsselkäfer und viele andere Lebewesen. Sie alle finden Zuflucht, Unterschlupf und ein Zu-hause in diesem majestätischen Baum. Im Anschluss Gespräch mit Karlsruher Baumpfleger*innen.

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Mo 27.

1930 KinoBar Saal

Mo. 27. Juli 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Speakeasy Cinema

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Fr 24.

930 Saal

Ein Kinderbuchprojekt zwischen Mensch, Natur, Sprache und Vielfalt

Fr. 24. Juli 930 Saal

Buchvorstellung: Ein Kind der Erde

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ein Kinderbuchprojekt zwischen Mensch, Natur, Sprache und Vielfalt

Buchvorstellung: Ein Kind der Erde

Dieses Buch ist aus der Verbindung zwischen Mensch und Natur inspiriert und erzählt die Geschichte aus der Perspektive eines Kindes der Erde namens Sara, das im Iran geboren wurde. Im alten Iran wurden Naturkräfte durch die vier Elemente – Wasser, Luft, Erde und Feuer – symbolisch beschrieben, als Ausdruck von Leben, Bedeutung und der tiefen Verbindung des Menschen mit dem Sein. Diese Symbole spiegeln sich bis heute in vielen Festen und kulturellen Traditionen wider.

Sara Manzari wurde in Teheran geboren und ist mit der persischen Sprache und Kultur aufgewachsen. Nach ihrem Schulabschluss im Bereich Mathematik und Physik studierte sie Kunst und war viele Jahre in den Bereichen Mode, Medien und Journalismus tätig. Nach ihrem Neuanfang in Deutschland erweiterte sie ihre Qualifikationen in Informatik und Journalismus und arbeitet heute im pädagogischen Bereich mit Kindern an der Anne-Frank-GMS in Karlsruhe – einer Schule, die von sprachlicher und kultureller Vielfalt geprägt ist.

Als Mutter einer zwölfjährigen Tochter verbindet sie persönliche Erfahrungen von Mehrsprachigkeit, Migration und kultureller Vielfalt mit ihrer pädagogischen und künstlerischen Arbeit.

Seit ihrer Kindheit prägen Erinnerungen an gemeinsame Gespräche mit ihrem Vater über die Natur, den Himmel und die Welt der Sterne ihre Sicht auf die Welt. Vielleicht entstanden genau dort die ersten Wurzeln ihrer Fantasie und ihrer Liebe zum Erzählen.

Aus dieser Verbindung entstand ein außergewöhnliches Kinderbuchprojekt, das seit dem vergangenen Schuljahr gemeinsam mit einer heutigen vierten Klasse der Anne-Frank-Schule entwickelt wurde und nun kurz vor der Veröffentlichung steht.

Das Buch wurde in fünf Sprachen – Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Persisch und Hebräisch – verfasst und ist in enger Zusammenarbeit mit rund 100 Kindern entstanden. Die beteiligten Kinder bringen unterschiedlichste kulturelle und sprachliche Hintergründe mit – genau diese Vielfalt wurde zu einer der wichtigsten Inspirationsquellen des Projekts und spiegelt sich sowohl in den Geschichten als auch in den Illustrationen wider.

Im Mittelpunkt des Buches stehen kindgerecht und fantasievoll erzählte Themen wie unsere Erde, Natur, Sprache, Umwelt, Zusammenleben, Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung. Gleichzeitig vermittelt das Projekt auf behutsame Weise Werte wie Freiheit, Respekt und friedliches Miteinander im Alltag von Kindern.

Die Idee hinter dem Buch ist ebenso einfach wie bedeutend: Kinder sollen früh erfahren, dass Vielfalt keine Trennung bedeutet, sondern eine Stärke ist. Dass unterschiedliche Sprachen verschiedene Klänge derselben Menschlichkeit sein können. Und dass wir Verantwortung tragen – füreinander, für unsere Gesellschaft und für den Planeten Erde, den wir gemeinsam bewohnen.

Ein weiterer Teil des Projekts ist ein kurzer Dokumentarfilm, produziert von Sara Manzari, der den Entstehungsprozess des Buches begleitet und Einblicke in die kreative Zusammenarbeit der Kinder gibt. Der Film wird im Rahmen der Buchpräsentation gezeigt.

Ein solches Projekt lebt von Zusammenarbeit und Vertrauen. Besonderer Dank gilt den engagierten Lehrerinnen der Anne-Frank-GMS Karlsruhe: Marika Jox, Ann-Kathrin Kaufeis, Dorothea Greif und Christiane Hausen, die das Projekt mit Offenheit und großem Engagement begleitet haben. Ein herzlicher Dank geht insbesondere an Dorothea Greif für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Verwirklichung des Buches.

Ebenso gilt großer Dank den Übersetzer*innen Marina Koka (Englisch) und Samuel Israel (Hebräisch) sowie den beteiligten Schülerinnen und Schülern, deren Fantasie, Zeichnungen und Ideen diesem Buch Leben geschenkt haben – darunter Aurelia, Celine, Nela, Violetta, Armani, Michele, Natalia-Elena und Scharona Sani stellvertretend für viele weitere Kinder.

Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem der Kinemathek Karlsruhe für die Unterstützung der Buchpräsentation und die Möglichkeit, diesem besonderen Gemeinschaftsprojekt Raum zu geben.

Die feierliche Bucheröffnung findet am 24. Juli um 9:30 Uhr in der Kinemathek Karlsruhe statt. Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule werden diesen besonderen Tag mitgestalten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein, das Projekt kennenzulernen und die Kinder auf ihrem kreativen Weg zu begleiten und zu ermutigen. Wir freuen uns auf einen inspirierenden Vormittag voller Begegnungen und gelebter Vielfalt.

Anwesend sind Bürgermeisterin Frau Melchien sowie das Musikensemble der Musikhochschule mit der Aufführung der neuesten Komposition „6 Miniatures“:

Veronika Reutz Drobnić (Blockflöte, Komposition)
Ivan Andrijević (Klarinette)
Imge Tiryaki (Flöte, Komposition)

(Fotograf: Nico Hummel)

Eventdetails

Mo 20.

1930 KinoBar Saal

Mo. 20. Juli 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

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Sa 18.

1900 Filmclub RedaiYü Saal

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′ (e)

Sa. 18. Juli 1900 Saal

Filmclub RedaiYü

Resurrection

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
Resurrection (Szenenbild)

In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren. Mit seinem dritten Film RESURRECTION hat Ausnahmeregisseur Bi Gan (LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT) ein bildgewaltiges Werk von rauschhafter Fantasie erschaffen, wie es das Kino nur selten wagt – eine Sinnesreise durch die tiefsten Sehnsüchte des Menschseins, deren Bilder noch lange nachhallen. Bi Gan ist ein vom Kino Besessener, so wie sein Protagonist ein vom Träumen Besessener ist, und wurde für RESURRECTION bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. In den Hauptrollen: Der chinesische Superstar Jackson Yee und die unvergleichliche Shu Qi (THE ASSASSIN).

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Do 16.

1900 Ki:NO – Sommer Saal

Alex Garland, USA 2014; 108′

Ort: Kinemathek!

Do. 16. Juli 1900 Saal

Ki:NO – Sommer

Ex Machina

Alex Garland, USA 2014; 108′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ort: Kinemathek!

Ex Machina (Szenenbild)

ACHTUNG! Wegen Regenwahrscheinlichkeit findet die Vorstellung in der Kinemathek statt!

Zum Abschluss unseres ANYMOS KI:NO-Sommers präsentieren wir am 16. Juli den Science-Fiction-Thriller „Ex Machina“.

In einer dichten Mischung aus Spannung und philosophischem Drama folgt der Film dem jungen Programmierer Caleb, der zu einem abgelegenen Anwesen eingeladen wird, um an einem außergewöhnlichen Experiment teilzunehmen: Er soll die Künstliche Intelligenz Ava auf ihre Menschlichkeit hin testen. Was als wissenschaftliche Aufgabe beginnt, entwickelt sich schnell zu einem intensiven Machtspiel zwischen Mensch und Maschine.

„Ex Machina“ stellt dabei auf faszinierende und zugleich beunruhigende Weise Fragen nach Bewusstsein, Kontrolle und den Grenzen künstlicher Intelligenz und danach, was uns eigentlich menschlich macht.

Der Eintritt ist kostenfrei und es gilt das Prinzip – first come, first serve. Einlass ist um 18:30 Uhr.

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2000 Saal

OF (e)

Do. 16. Juli 2000 Saal

Trash or Treasure wird zu Grimmige Gesellschaft

  • Originalfassung
  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Trash or Treasure wird zu Grimmige Gesellschaft

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion Sex, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Monatlich öffnet sich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern.Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust.Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf.Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben. Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

Eventdetails

Mo 13.

1930 Saal

KinoBar mit Drinks + Film

Mo. 13. Juli 1930 Saal

Speakeasy Cinema

KinoBar mit Drinks + Film

Speakeasy Cinema

Jeden Montagabend können Sie in der Kinemathek vor dem Abendprogramm köstliche Cocktails genießen: Es stehen zwei Filme auf dem Programm, deren Titel bis zum Beginn der Vorstellung geheim bleiben.

Eventdetails

Sa 11.

1830 Boxy Eyes Saal

Sa. 11. Juli 1830 Saal

Boxy Eyes

Boxy Eyes: 10 Dinge, die ich an Dir hasse

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Boxy Eyes: 10 Dinge, die ich an Dir hasse

Der Jugendclub der Kinemathek befindet sich aktuell in der Findungsphase– umso mehr freuen wir uns, gemeinsam erste Aktionen zu erleben, uns weiterzuentwickeln und als Gruppe zusammenzuwachsen.Gemeinsam schauen wir die beliebte Teenie-Romcom „10 Things I Hate About You“ und besprechen sie anschließend.Damit ist der Abend noch nicht vorbei: Nach dem Film wollen wir gemeinsam Pizza bestellen und verwandeln den Kinosaal in ein gemütliches Nachtlager. Wer noch nicht müde ist, kann noch einen Film anmachen oder wir schauen Trailer und planen die nächsten Aktionen. Mit Raum für Diskussionen und Reflexion. Die Jugendlichen kommen miteinander ins Gespräch, teilen Eindrücke und diskutieren die Inhalte der Filme und ihre Wünsche und Ideen. Wir freuen uns auf einen tollen gemeinsamen Abend.

Filmabend des Jugendclubs Boxy Eyes – Sleepover-Teilnahme nur nach Anmeldung an boxyeyes@kinemathek-karlsruhe.de

Start: 18:30
Film: 19:00
Pizza wird gegen 21:00 geliefert
Ende: am nächsten Morgen nach dem Frühstück gegen 11:30

Mit freundlicher Unterstützung von DELUXE – LANGE NACHT DER JUGENDKULTUR

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Fr 10.

1900 Masel Talk Saal

Avner Faingulernt, IL/DE/CA 2024; 124′

Fr. 10. Juli 1900 Saal

Masel Talk

It Happened on our Ground

Avner Faingulernt, IL/DE/CA 2024; 124′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
It Happened on our Ground

Drei Generationen von Frauen setzen sich mit dem Erbe ihrer Familie aus der Zeit des Holocaust, deren Verstrickung in das NS-Regime und ihrem Widerstand auseinander.„IT HAPPENED ON OUR GROUND“ ist eine einfühlsame Auseinandersetzung mit Schuld, Erinnerung und der Kraft, die zur Heilung nötig ist.

Auf einem friedlichen, traumhaft schönen Landsitz in Süddeutschland leben drei Generationen von Frauen mit der stillen Last einer schmerzhaften Vergangenheit. In „It Happened on Our Ground“ bringt Regisseur Avner Faingulernt das außergewöhnliche Leben von Wendelgard von Staden – Wendi – auf die Leinwand: eine Frau, die in ihren letzten Lebensjahren immer noch mit dem langen Schatten ringt, den die Nähe ihrer Familie zur NS-Macht und die Gräueltaten des Holocaust auf sie werfen. Wendi ist keine gewöhnliche Zeitzeugin. Sie ist die Nichte von Hitlers erstem Außenminister, Konstantin von Neurath, und verbrachte ihre Teenagerjahre während des Zweiten Weltkriegs auf dem Anwesen ihrer Eltern in Kleinglattbach, wo Land beschlagnahmt und in das KZ Wiesengrund umgewandelt wurde, ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof. Ihre Mutter, Irmgard von Neurath, widersetzte sich der moralischen Abstumpfung ihrer Klasse und ihrer Zeit und versuchte, den Gefangenen selbst unter den stets wachsamen Augen der SS zu helfen. Wendi, damals noch ein Teenager, war eine widerwillige Zeugin. Ihre Memoiren „Nacht über dem Tal“ bildeten die Grundlage für diese eindringliche filmische Reflexion über Erinnerung, Schweigen und Mitschuld. Doch Faingulerns Film ist mehr als ein historisches Porträt – er ist eine Meditation über generationenübergreifendes Trauma und das Schweigen, das sich nach dem Krieg über viele deutsche Familien legte. Der Film begleitet Wendi, ihre Tochter Inga und ihre Enkelin Gina über mehrere Jahre hinweg und lädt die Zuschauer zu einer Reihe intimer, oft schmerzhafter Gespräche ein. Was haben die Kinder des Krieges miterlebt? Was haben sie tief in sich vergraben?

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Mo 6.

1930 Saal

Mo. 6. Juli 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

Sa 4.

1500 Filmclub RedaiYü Saal

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

Sa. 4. Juli 1500 Saal

Filmclub RedaiYü

Resurrection

Bi Gan, CN/FR 2025; 160′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Resurrection (Szenenbild)

In einer Welt, in der die Menschheit zugunsten des ewigen Lebens das Träumen aufgegeben hat, begibt sich ein junger Namenloser auf eine fantastische Odyssee durch Zeit und Raum, um die Träume vor dem Vergessen zu bewahren. Mit seinem dritten Film RESURRECTION hat Ausnahmeregisseur Bi Gan (LONG DAY’S JOURNEY INTO NIGHT) ein bildgewaltiges Werk von rauschhafter Fantasie erschaffen, wie es das Kino nur selten wagt – eine Sinnesreise durch die tiefsten Sehnsüchte des Menschseins, deren Bilder noch lange nachhallen. Bi Gan ist ein vom Kino Besessener, so wie sein Protagonist ein vom Träumen Besessener ist, und wurde für RESURRECTION bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. In den Hauptrollen: Der chinesische Superstar Jackson Yee und die unvergleichliche Shu Qi (THE ASSASSIN).

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1930 Fragile Teilhabe Saal

Xavier Dolan, CA 2014; 139′

Sa. 4. Juli 1930 Saal

Fragile Teilhabe

Mommy

Xavier Dolan, CA 2014; 139′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Mommy (Szenenbild)

Die resolute Diane liebt ihren 15-jährigen Sohn Steve über alles, obwohl er sie mit seinen extremen Wut- und Gewaltausbrüchen in den Wahnsinn und in den Ruin treibt. Seit dem Tod seines Vaters hat Steve eine Reihe von Heimen für schwer erziehbare Kinder durchlaufen. Nun kommt er zurück zu seiner Mutter, weil niemand sonst mit ihm fertig wird. Mit seinem fordernden Anspruch auf die Rolle des Mannes im Haus und seiner überbordenden Liebe zu ihr stellt er seine Mutter auf die Probe. Dabei ist Diane auch ohne ihren unbändigen Sohn längst überfordert mit sich und der Welt. In ihrem Bemühen, ihr Schicksal zu meistern, bekommt sie unverhofft Hilfe von der schweigsamen Nachbarin Kyla, der es gelingt, eine Balance in der Mutter-Sohn-Beziehung zu schaffen und eine zarte Hoffnung auf eine vielleicht doch noch glückliche Zukunft aufkeimen zu lassen.

Mit ungeheurer Wucht erzählt MOMMY von einer außergewöhnlichen Mutter-Sohn-Beziehung, in der Zärtlichkeit und Brutalität nur einen Herzschlag voneinander entfernt sind. Regiewunderkind Xavier Dolan feiert mit großem stilistischen Wagemut, mitreißender Musik und viel Liebe zu seinen Figuren die Möglichkeiten des Kinos. MOMMY ist so intensiv, dass er fast die Leinwand sprengt und direkt unter die Haut geht. In Cannes begeisterte der Film Kritiker und Publikum gleichermaßen und wurde mit dem Preis der Jury 2015 ausgezeichnet.

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Do 2.

1700 Junge Kinemathek Saal

45′

Alle eingeladen

Do. 2. Juli 1700 Saal

Junge Kinemathek

Das Klimamonster-Mini-Filmfestival

45′

Alle eingeladen

Das Klimamonster-Mini-Filmfestival

Schüler*innen der Grundschule Grünwinkel, der Grundschule Knielingen, der Schillerschule und der Viktor-von-Scheffel Schule zeigen ihre Animationskurzfilme, die in den letzten Monaten unter der Workshopleitung der Trickfilmerin Franziska Poike entstanden sind. Alle Filme wurden von den Kindern in Gruppenarbeit selbst entwickelt und thematisieren die ökologischen Krisen und ihre Lösungsmöglichkeiten.

Das Projekt fördert die Klima- und Nachhaltigkeitsbildung an Schulen und wird von der BW Stiftung gefördert. Kit Klimamonster ist das Kindermaskottchen der Parents for Future Deutschland. www.klima-kit.de

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Mi 1.

1930 Fragile Teilhabe Saal

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

Mi. 1. Juli 1930 Saal

Fragile Teilhabe

Sieger Sein

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Sieger Sein (Szenenbild)

Die elfjährige Mona ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine Schule im Berliner Wedding. Mona kann kein Wort Deutsch, aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Chepovsky, kurz Herr Che, erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Mona ist eine Kämpferin, merkt aber bald, nur wenn sie und die anderen Mädchen zusammenspielen, können sie auch Sieger sein.

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Juni/ Mo 29.

1930 Saal

Mo. 29. Juni 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

So wie Untergrundbars der Prohibitionszeit öffnet jeden Montag ab 18 Uhr die KinoBar für SPEAKEASY CINEMA.
Die Bar serviert euch die Cocktails und um 19:30 spielt ein Film, der nach dem Sneakpreview-Prinzip im Vorfeld nicht bekannt ist: statt einem Kinoticket reicht der Kauf eines (natürlich auch alkoholfreien) Cocktails zum Filmbesuch. Kommt vorbei!

Eventdetails

Sa 27.

1900 Koop-Kino Saal

Katharina Singer, DE 2026; 45′

Eintritt Frei

Sa. 27. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Kassensturz – Kommunen vor dem Kollaps

Katharina Singer, DE 2026; 45′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Eintritt Frei

Die deutschen Städte verbuchen 2025 das größte Defizit der bundesdeutschen Geschichte. Und jetzt sparen sie was zu sparen geht: an Straßen, Kultur, erhöhen Gebühren für Kitas und Nahverkehr. Und die Bürger:innen gehen auf die Barrikaden. Die „ARD Story“ begleitet deutsche Städte ein Jahr durch die Krise: Warum fehlt plötzlich so viel Geld? Welche Folgen hat das für die Menschen und am Ende für die Demokratie?

Deutschlands Städte sind im Minus, im tiefroten Minus. 2025 verbuchen sie das größte Defizit der bundesdeutschen Geschichte. Und jetzt sparen sie was zu sparen geht: an Straßen, Kultur und den Innenstädten, erhöhen Gebühren für Kitas, Schwimmbäder und den Nahverkehr. Geht gar nicht, finden viele Bürger:innen und gehen auf die Barrikaden.Die „ARD Story“ begleitet deutsche Städte ein Jahr durch die Krise, zeigt Politikerinnen und Politiker bei der Herausforderung: Wo kann man überhaupt noch sparen? Trifft Bürgerinnen und Bürger, die gegen die Sparpläne kämpfen und Angst um ihre Zukunft haben. Warum fehlt plötzlich so viel Geld? Was bedeutet die Finanznot der eigenen Stadt für das tägliche Leben? Und was passiert, wenn Frust und Wut der Bürger:innen über Einsparungen überhandnehmen? Gefährdet das die Demokratie?

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Fr 26.

1600 BilderBuchKino Saal

Fr. 26. Juni 1600 Saal

BilderBuchKino

Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke

Wir lesen animierte Bildergeschichten auf der großen Kinoleinwand! Macht es euch in den Sesseln der Kinemathek gemütlich und begleitet Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke.

Eventdetails

1900 Koop-Kino Saal

Hind Meddeb, FR/TN 2025; 76′ (e)

Mit Einführung (20')

Fr. 26. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Sudan, Remember Us

Hind Meddeb, FR/TN 2025; 76′

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Mit Einführung (20')

Sudan, Remember Us (Szenenbild)

Vor dem Film etwa 20-minütige Einführung in die aktuelle Lage im Sudan und danach die Möglichkeit zum Austausch!

Eindringliches Porträt einer Generation, die der Poesie den Vorzug vor dem Schweigen und der Fantasie den Vorzug vor der Angst gab. Shajane, Maha, Muzamil, Khatab und die Stimme des Dichters Chaikhoon bilden einen filmischen Chor – jung, politisch rebellisch und künstlerisch furchtlos. In ihren Zwanzigern stehen sie an vorderster Front einer Revolution und stellen sich einer korrupten Armee und paramilitärischen Milizen entgegen, die für brutale Kriegsverbrechen in Darfur, Kordofan und am Blauen Nil verantwortlich sind. Sie hätten die Hoffnung schon vor dem Start verlieren können. Stattdessen bauten sie durch Gesänge, Gedichte und Träume eine Bewegung auf, die dazu beitrug, ein Regime zu stürzen. „Sudan, Remember Us“ verbindet intimes Geschichtenerzählen mit weitreichender politischer Dringlichkeit und fängt den ungleichen Kampf zwischen dem Feuer der Milizen und den unerschütterlichen Stimmen des Volkes ein. Es ist eine Hommage an die Kraft der Worte – und eine Erinnerung daran, dass Freiheit ein Kampf ist, der zuerst in der Vorstellungskraft entsteht.

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Do 25.

1900 Koop-Kino Saal

Dmytro Sukholytkyy-Sobchuk, DE/UA 2025; 90′

Do. 25. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Silent Flood

Dmytro Sukholytkyy-Sobchuk, DE/UA 2025; 90′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Silent Flood (Szenenbild)

Am Ufer des Dnjestr in der Westukraine lebt eine kleine religiöse Gemeinschaft, die ihren Alltag bis heute weitgehend ohne moderne Technik gestaltet. Die Menschen bewirtschaften ihre Felder mit Pferd und Wagen, leben eng mit der Natur und folgen einer pazifistischen Glaubenstradition.

Die Region war bereits Schauplatz der beiden Weltkriege und wird regelmäßig von Überschwemmungen heimgesucht. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist der Krieg erneut Teil des Alltags. SILENT FLOOD begleitet die Dorfgemeinschaft und ukrainische Soldaten, die sich nach ihrer Heimat sehnen, und zeigt, wie unterschiedliche Lebensrealitäten unter den Bedingungen des Krieges aufeinandertreffen. Ohne Kampfszenen entsteht ein eindringliches Bild von Gemeinschaft, Verlust und der Suche nach Normalität in einer von Unsicherheit geprägten Zeit.Nach dem Film lädt der Verein Ukrainer in Karlsruhe zum Filmgespräch ein.

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Mi 24.

1900 Klima | Krisen | Utopien Saal

Stéphan Aubé, DE 2023; 70′

Mi. 24. Juni 1900 Saal

Klima | Krisen | Utopien

Suiten für eine verwundete Welt

Stéphan Aubé, DE 2023; 70′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Suiten für eine verwundete Welt

Das Filmkonzert ist ein außergewöhnliches Projekt der renommierten Cellistin Tanja Tetzlaff (https://tanjatetzlaff.com/suites4nature/). Für den Film besuchte sie Orte, die vom Klimawandel betroffen sind, u.a. den Harz, die französische Atlantikküste und den Aletschgletscher, um dort die Bachsuiten 4 & 5 live zu spielen. Die Schönheit der Musik steht in Kontrast zu den teils dramatischen Bildern aus der verwundeten Natur, sie stemmt sich gegen die Endgültigkeit der Zerstörung. Ein musikalisch und visuell bewegendes Plädoyer für mehr Achtsamkeit und Demut gegenüber der Schönheit unseres Planeten. Berührend und bedrückend zugleich.

Nach dem Film Gespräch mit Detlef Grooß, Nationaltheater Mannheim und Vorsitzender des Vereins Orchester des Wandels, und Heinrich Goelzenleuchter, Badische Staatskapelle – Orchesters des Wandels (https://www.orchester-des-wandels.de). Moderation: Klaus Heid

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Mo 22.

1930 KinoBar Saal

Mo. 22. Juni 1930 Saal

KinoBar

Speakeasy Cinema

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Speakeasy Cinema

Cocktails & Cinema - statt eines Tickets reicht der Kauf eines Drinks (natürlich auch alkoholfrei) zum Kinobesuch

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So 21.

1500 Sonderveranstaltung Foyer

So. 21. Juni 1500 Foyer

Sonderveranstaltung

Sadakos Kraniche – Für eine Welt ohne Atomwaffen!

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 werden am 21. Juni von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Kinemathek Origami-Kraniche gefaltet. Die Tradition Origami-Kraniche zu falten geht auf die vor über 70 Jahren verstorbene Überlebende des Atombombenabwurfs Sadako Sasaki zurück und beruht auf einer alten japanischen Legende, nach der derjenige, der 1000 Origami-Kraniche falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekomme.

Die Kraniche werden anschließend zur Gedenkveranstaltung nach Hiroshima geschickt.

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gruppe Karlsruhe der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen DFG-VK https://karlsruhe.dfg-vk.de/

Alle eingeladen

Eventdetails

1500 Box

Alain Gagnol, Jean-Loup Felicioli, FR/LU 2023; 80′ DF

So. 21. Juni 1500 Box

Nina und das Geheimnis des Igels

Alain Gagnol, Jean-Loup Felicioli, FR/LU 2023; 80′

  • Deutsche Fassung
Nina und das Geheimnis des Igels (Szenenbild)

Nina ist zehn Jahre alt und hört seit jeher die Gutenachtgeschichten ihres Vaters, die von einem kleinen Igel handeln, der die Welt entdeckt. Doch seit die Fabrik, in der Ninas Vater gearbeitet hat, geschlossen wurde, gibt es keine Geschichten mehr und Ninas Welt steht Kopf. Ihr Vater hat sich verändert und auch die Ferien müssen sie jetzt zu Hause verbringen. Doch da macht das Gerücht die Runde, dass der verhaftete Manager der Fabrik die Buchhaltung manipuliert, Geld gestohlen und versteckt hat. Wenn sie dieses Geld finden, könnten sie alle Probleme lösen. Also machen sich die selbsternannten Hobbydetektive Nina, ihr bester Freund Mehdi und der kleine Igel auf die abenteuerliche Suche nach dem Schatz. Erwachsene und junge Menschen werden in NINA UND DAS GEHEIMNIS DES IGELS gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Der wunderbar charmante und großartig animierte Film ist großes Kino!

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1515 Fragile Teilhabe Saal

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

So. 21. Juni 1515 Saal

Fragile Teilhabe

Sieger Sein

Soleen Yusef, DE 2024; 119′

Sieger Sein (Szenenbild)

Die elfjährige Mona ist mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien geflüchtet und kommt auf eine Schule im Berliner Wedding. Mona kann kein Wort Deutsch, aber Fußball. Der engagierte Lehrer Herr Chepovsky, kurz Herr Che, erkennt ihr außergewöhnliches Talent und nimmt sie in das Mädchenteam auf. Mona ist eine Kämpferin, merkt aber bald, nur wenn sie und die anderen Mädchen zusammenspielen, können sie auch Sieger sein.

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1730 Menopause Saal

Louise Unmack Kjeldsen, DE/DK/NR 2026; 75′

So. 21. Juni 1730 Saal

Menopause

Mein neues altes Ich

Louise Unmack Kjeldsen, DE/DK/NR 2026; 75′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Mein neues altes Ich (Szenenbild)

In MEIN NEUES ALTES ICH begibt sich die Filmemacherin Louise Unmack Kjeldsen auf eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause. Louise und andere betroffene Frauen aus aller Welt erzählen offen über ihre Erlebnisse mit starken Symptomen der Menopause.

Obwohl die Hälfte der Weltbevölkerung die Menopause erlebt und viele Frauen darunter so leiden, dass ihr Alltag stark beeinträchtigt ist, ist diese Lebensphase noch immer wenig erforscht. Über Jahrhunderte trugen historische Vorurteile dazu bei, dass viele Betroffene im Stillen litten und Wissen bis heute begrenzt ist.

Nun suchen Forschende weltweit nach Antworten, um die Auswirkungen des Östrogenrückgangs auf Körper und Gehirn zu ergründen.

Warum haben vier von fünf Frauen Hitzewallungen, mehr als ein Viertel Schlafstörungen? Warum leider 41% unter Gedächtnisproblemen? Warum hat die Altersgruppe 45-54 Jahre die höchste Selbstmordrate? Wie hängen Menopause-Symptome mit dem dreifach höheren Alzheimer-Risiko von Frauen und Depressionen zusammen? Welche Möglichkeiten gibt es, entgegen zu wirken?

MEIN NEUES ALTES ICH bricht Tabus, deckt Mythen und Fehlinformationen auf und rückt die Menopause in ein neues Licht.

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1800 Französisches Kino Box

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

So. 21. Juni 1800 Box

Französisches Kino

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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Sa 20.

1700 Französisches Kino Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

Sa. 20. Juni 1700 Saal

Französisches Kino

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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1730 Cinefete Box

Jennifer Devoldère, FR 2024; 93′

Sa. 20. Juni 1730 Box

Cinefete

Le Panache

Jennifer Devoldère, FR 2024; 93′

Le Panache (Szenenbild)

Das hartnäckige Stottern ist nur eines von vielen Problemen des jungen Colin. An seiner neuen Schule, die er nach der Scheidung seiner Eltern besucht, fühlt er sich ausgeschlossen und allein. Der charismatische Lehrer M. Devarseau sieht Colins Potenzial und besetzt ihn in einer Theateraufführung von „Cyrano de Bergerac“. Um auf der Bühne zu bestehen, muss der unauffällige Colin jedoch nicht nur sein Stottern in den Griff kriegen.

Erst in der vorigen Cinéfête-Saison in 2024/2025 zeigten wir erstmals einen Film der französischen Regisseurin und Autorin Jennifer Devoldère. In SAGE-HOMME widmete sie sich einem jungen Mann, der auf dem Weg zu seinem „unmännlichen“ Traumjob allerlei innere und äußere Hürden überwinden musste. Kaum ein Jahr später ist sie mit LE PANACHE zurück und zeigt erneut, wie wichtig nicht nur ein gesundes Selbstvertrauen, sondern auch Inspiration durch Freunde und Vorbilder ist.

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1900 Cinefete Saal

Éric Besnard, FR 2024; 109′

Sa. 20. Juni 1900 Saal

Cinefete

Louise und die Schule der Freiheit

Éric Besnard, FR 2024; 109′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Louise und die Schule der Freiheit (Szenenbild)

Im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts geht ein Beben durchs Land. In Paris wird beschlossen, die landesweite Schulpflicht einzuführen. Die ambitionierte Lehrerin Louise Violet trifft in einem kleinen ländlichen Dorf ein, um dort den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Doch bevor sie damit beginnen kann, muss sie den verärgerten Eltern erklären, warum Bildung wichtig für die Zukunft ihrer Kinder ist.

Eine Welt ohne das elementare Grundschulwissen können wir uns in Europa heute gar nicht mehr vorstellen, doch vor kaum 150 Jahren war geistige Bildung ein Privileg, das nur GroßstadtbewohnerInnen vorbehalten war. Trotz (oder gerade wegen) der schier unendlichen Informationen der modernen Welt wächst das Misstrauen zwischen den Menschen heute wieder. LOUISE VIOLET ist ein Plädoyer für das gegenseitige Entgegenkommen auf dem Weg in die Zukunft.

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1930 Cinefete Box

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

Sa. 20. Juni 1930 Box

Cinefete

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare) (Szenenbild)

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

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Fr 19.

1830 Cinefete Box

Éric Besnard, FR 2024; 109′ OF

Ciné Club: Originalsprache mit französischen UT

Fr. 19. Juni 1830 Box

Cinefete

Louise und die Schule der Freiheit (OmfU)

Éric Besnard, FR 2024; 109′

  • Originalfassung
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

Ciné Club: Originalsprache mit französischen UT

Louise und die Schule der Freiheit (Szenenbild)

Im Frankreich des späten 19. Jahrhunderts geht ein Beben durchs Land. In Paris wird beschlossen, die landesweite Schulpflicht einzuführen. Die ambitionierte Lehrerin Louise Violet trifft in einem kleinen ländlichen Dorf ein, um dort den Kindern Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Doch bevor sie damit beginnen kann, muss sie den verärgerten Eltern erklären, warum Bildung wichtig für die Zukunft ihrer Kinder ist.

Eine Welt ohne das elementare Grundschulwissen können wir uns in Europa heute gar nicht mehr vorstellen, doch vor kaum 150 Jahren war geistige Bildung ein Privileg, das nur GroßstadtbewohnerInnen vorbehalten war. Trotz (oder gerade wegen) der schier unendlichen Informationen der modernen Welt wächst das Misstrauen zwischen den Menschen heute wieder. LOUISE VIOLET ist ein Plädoyer für das gegenseitige Entgegenkommen auf dem Weg in die Zukunft.

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1900 Koop-Kino Saal

2018; 45′

Fr. 19. Juni 1900 Saal

Koop-Kino

Margarete Schütte-Lihotzky – Architektin, Kommunistin, Widerstandskämpferin

2018; 45′

  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch

In einer Epoche, in der Frauen selten als Architektinnen anerkannt wurden, entwarfMargarete Schütte-Lihotzky die revolutionäre Frankfurter Küche, den Vorläufer moderner Einbauküchen. Obwohl sie nie selbst gekocht hatte, wurde sie ihr Leben lang mit dieser nnovation in Verbindung gebracht. Sie widersetzte sich den Nationalsozialisten, wurde zum Tode verurteilt, überlebte jedoch durch Glück und Zufälle. Die beeindruckende Wienerin, diefast 103 Jahre lebte, wird in dieser Dokumentation gewürdigt.

Als Vorfilm spielen wir die Kurzdoku Die Frankfurter Küche (stumm,8′). Nach der Vorstellung besteht die Möglichkeit, sich bei einem Cocktail in unserer KinoBar noch über die großartige Architektin zu unterhalten.

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Do 18.

1500 Cinefete Saal

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′ DF

Do. 18. Juni 1500 Saal

Cinefete

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

  • Deutsche Fassung
Die leisen und die großen Töne (En Fanfare) (Szenenbild)

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

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1515 Cinefete Box

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

ElternKinoZeit: Angenehmes Kinoerlebnis mit Baby bei gedimmtem Licht und nicht so laut.

Do. 18. Juni 1515 Box

Cinefete

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare)

Emmanuel Courcol, FR 2024; 103′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

ElternKinoZeit: Angenehmes Kinoerlebnis mit Baby bei gedimmtem Licht und nicht so laut.

Die leisen und die großen Töne (En Fanfare) (Szenenbild)

Thibaut ist ein berühmter Dirigent, der die Konzertsäle der ganzen Welt bereist. In der Mitte seines Lebens erfährt er, dass er adoptiert wurde und dass er auch einen jüngeren Bruder hat, Jimmy, der in einer Schulküche arbeitet und Posaune in der Blaskapelle einer Arbeiterstadt spielt. Die beiden Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Nur in einer Sache sind sie sich einig: ihrer Liebe zur Musik. Thibaut ist beeindruckt vom musikalischen Talent seines Bruders. Er will die Ungerechtigkeit ihres Schicksals begleichen, seinem Bruder die eine Chance geben, die er nie hatte: sein Talent zu entfalten, seinem Herzen zu folgen und mit dem kleinen Orchester einen nationalen Wettbewerb zu gewinnen. Jimmy beginnt, von einem ganz anderen Leben zu träumen…

Ein Kino der Superlative hat Regisseur Emmanuel Courcol mit diesem Film geschaffen: eine Geschichte, die sowohl im Kleinen als auch im Großen, im Privaten wie im Politischen überwältigt, berührt und vor allem unterhält. Benjamin Lavernhe (BIRNENKUCHEN MIT LAVENDEL) und Pierre Lottin (EIN TRIUMPH) sind brillant in dieser großen filmischen Erzählung von zwei Männern, die Brüder werden, und erst dadurch die Welt verstehen.

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1900 Cinefete Saal

Artus, FR 2024; 99′

Do. 18. Juni 1900 Saal

Cinefete

Was ist schon normal?

Artus, FR 2024; 99′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Was ist schon normal? (Szenenbild)

Paulo und sein Vater Lucien sind Bankräuber, sie haben sich außerdem verschätzt. Als die Flucht nach einem Raubzug aus dem Ruder gerät, schließen sie sich einer Reisegruppe eingeschränkter Männer und Frauen an und geben sich als Betreuer und Schützling aus. Eigentlich müssen sie das Spiel nur einige Tage aufrecht erhalten, bis Gras über ihren Raub gewachsen ist, doch sie unterschätzen die Auffassungsgabe ihrer Mitreisenden.

Die Inklusion von behinderten Menschen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, zumindes theoretisch. Praktisch sind geistig oder körperlich Behinderte nur selten Teil des Alltags und der gemeinsamen Popkultur. Dass dies auch anders geht, zeigt der Kinohit UN P’TIT TRUC EN PLUS, der in Frankreich fast 11 Millionen BesucherInnen amüsierte. Dabei werden vor allem seine gehandicappten Figuren weder auf ein Podest gestellt, noch zur Seite geschoben, stattdessen einfach so gezeigt, wie sie sind: Ganz normal eben.

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1930 Horror Box

(e)

Do. 18. Juni 1930 Box

Horror

Trash or Treasure

  • Originalfassung mit englischen Untertiteln
Trash or Treasure

In den goldenen Zeiten war es in Europa noch möglich, Filme zu drehen, die sich hinter Hollywood nicht verstecken mussten. Sicher, nicht auf Augenhöhe – doch was an Budget fehlte, wurde durch Kühnheit, Einfallsreichtum und pures Showtalent mehr als ausgeglichen. Wenn Reisen an exotische Schauplätze unerschwinglich waren, fanden Filmemacher stets Wege, sich mit Improvisation aus den Zwängen knapper Mittel zu befreien. Eine gute Portion Sex, Gewalt und andere publikumswirksame Zutaten gehörten selbstverständlich dazu, während grelle Plakatkunst die kleinen und großen Mängel dieser Produktionen geschickt kaschierte.

Monatlich öffnet sich ein Rahmen, der so in keinem regulären Programm existiert. Gezeigt werden Werke, die sich jenseits kanonischer Filmgeschichtsschreibung bewegen. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Genreproduktionen, insbesondere den radikaleren Strömungen der 60er bis 80er Jahre – ergänzt durch vereinzelte Abweichungen in andere Regionen, Zeiten und Ländern.Die Auswahl folgt nostalgischen Impuls, Interesse an Reibung, Abenteuerlust.Begleitet werden die Abende durch kurze Einführungen, manchmal Kontexte aber oft auch nur knappe Begrüßungen. Wer Zeit für ein Gespräch danach hat, es gibt gewiss Bedarf.Die Filme werden im Vorfeld nicht bekannt gegeben (es gibt aber Hinweise über Social Media). Wer kommt, entscheidet sich bewusst für das Ungewisse.

Eventdetails

Mi 17.

1930 Fragile Teilhabe Box

Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, FR/BE 2022; 88′

Mi. 17. Juni 1930 Box

Fragile Teilhabe

Tori & Lokita

Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne, FR/BE 2022; 88′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
  • Vorstellung mit Einführung/Filmgespräch
Tori & Lokita (Szenenbild)

Auf der Flucht von Benin nach Europa lernt Tori die ältere Lokita kennen. In Belgien angekommen, geben sie sich als Geschwister aus. Für die illegal eingereiste Lokita ist das die einzige Chance, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Allmählich werden die Behörden skeptisch – ein DNA-Test soll Klarheit schaffen. In einem Strudel aus Not und Kriminalität wird die Freundschaft der „Geschwister“ auf die Probe gestellt.

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Di 16.

1900 Triangel Transfer | Kultur | Raum Unterwegs

Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens, DE 2025; 107′

Eintritt Frei

Di. 16. Juni 1900 Unterwegs

Triangel Transfer | Kultur | Raum

Kein Land für Niemand

Maik Lüdemann, Maximilian Ahrens, DE 2025; 107′

Eintritt Frei

Kein Land für Niemand (Szenenbild)

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.

Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.

Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

Film findet im Rahmen des Demokradienstags statt und in Kooperation mit dem TRIANGEL | TRANSFER | KULTUR | RAUM.Ort: Kronenplatz Open Air (bei schlechtem Wetter in der Kinemathek)

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Mo 15.

1930 Saal

Mo. 15. Juni 1930 Saal

Speakeasy Cinema

Speakeasy Cinema

Eventdetails

Sa 13.

1700 Französisches Kino Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

Sa. 13. Juni 1700 Saal

Französisches Kino

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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1900 Premiere Saal

Alain Gomis, FR/SN/GW 2026; 185′

Sa. 13. Juni 1900 Saal

Premiere

Dao

Alain Gomis, FR/SN/GW 2026; 185′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Dao (Szenenbild)

Bei einem Filmcasting begegnen sich zwei Frauen und werden vor der Kamera zu Mutter und Tochter: Gloria und Nour. Und die Familie wächst vor unseren Augen. Mit anderen Schauspieler:innen und Laien feiern sie eine rauschende Hochzeit in Paris und reisen nach Guinea-Bissau, um ihr Familienoberhaupt zu verabschieden. Zwischen diesen beiden Ritualen – zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart – verweben sich wahre Geschichten mit erfundenen Erzählungen. Was folgt, ist eine große Feier des Lebens: ein kreisender Tanz aus Liebe und Schmerz, aus Freude und Loslassen. DAO ist mehr als nur ein Film – es ist eine grenzenlose Familie, in deren Umarmung wir fallen und von deren Kraft wir getragen werden.

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Do 11.

1900 Triangel Transfer | Kultur | Raum Unterwegs

Hayao Miyazaki, JAPAN 1997; 128′

Eintritt Frei

Do. 11. Juni 1900 Unterwegs

Triangel Transfer | Kultur | Raum

Prinzessin Mononoke

Hayao Miyazaki, JAPAN 1997; 128′

Eintritt Frei

Prinzessin Mononoke (Szenenbild)

Am zweiten Open-Air-Event des ANYMOS KI:NO-Sommers begeben wir uns am 11. Juni auf dem Kronenplatz mit „Prinzessin Mononoke“ von Studio Ghibli auf eine epische Reise zwischen Natur, Mensch und Mythos.

Mit „Prinzessin Mononoke“ erwartet Dich ein eindrucksvolles Kinoerlebnis, das Dich in eine faszinierende Welt entführt, in welcher uralte Naturkräfte und menschlicher Fortschritt aufeinandertreffen. Herzlich laden wir Dich ein, gemeinsam mit uns in diese kraftvolle Geschichte einzutauchen und Dich von ihrer einzigartigen Atmosphäre mitreißen zu lassen.

Im preisgekrönten Anime von Hayao Miyazaki folgt der junge Prinz Ashitaka einer geheimnisvollen Spur in die Wälder, wo er auf die wilde Kriegerin San trifft – bekannt als Prinzessin Mononoke. Zwischen den Fronten eines erbitterten Konflikts zwischen Menschen und Natur muss er seinen eigenen Weg finden und das Gleichgewicht der Welt bewahren. Was folgt ist ein bildgewaltiges, emotionales Abenteuer voller Spannung und Tiefe, das eindrucksvoll zeigt, wie sensibel das Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur ist.

Alle Personen, die im Ghibli Cosplay zum Kino kommen, bekommen von uns ein Freigetränk spendiert!

Der Eintritt ist kostenfrei und es gilt das Prinzip – first come, first serve. Einlass ist um 18:30 Uhr.

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1930 Französisches Kino Saal

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

Do. 11. Juni 1930 Saal

Französisches Kino

Ein Sommer in Paris

Valentine Cadic, FR 2025; 77′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Ein Sommer in Paris (Szenenbild)

Paris im Sommer 2024: Während die ganze Stadt wegen der Olympischen Spiele Kopf steht, stolpert die schüchterne Blandine aus der Normandie von einem Missverständnis ins nächste. Eigentlich ist sie gekommen, um bei den Schwimmwettkämpfen der Frauen ihren heimlichen Schwarm anzufeuern. Stattdessen verläuft sie sich in den fremden Straßen, kommt mit dem Gesetz in Konflikt und begegnet scheinbar nur Menschen, die ganz anders ticken als sie.

Auch die Kommunikation mit ihrer Halbschwester Julie, mit der Blandine viele Jahren lang keinen Kontakt hatte, ist voller Tücken. Besser läuft es mit Alma, Julies kleiner Tochter, die ihr sofort ans Herz wächst. Zwischen sportlicher Euphorie, chaotischen Familienmomenten und einem unverhofften Rendezvous folgt Blandine unbeirrt ihrem eigenen Rhythmus und erlebt ein unvergessliches Großstadtabenteuer.​EIN SOMMER IN PARIS erzählt mit Witz und ganz viel Herz vom Zauber, sich die Welt trotz aller Regeln und Hektik mit der ganz individuellen Sensibilität zu erschließen — und gerade so sich selbst und andere zu finden. Eine herrlich verspielte und umwerfend charmante Sommerkomödie!

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Mi 10.

1730 Premiere Saal

Pedro Pinho, PT/FR/BR/RO 2025; 211′

Letzte Vorstellung

Mi. 10. Juni 1730 Saal

Premiere

I Only Rest in the Storm

Pedro Pinho, PT/FR/BR/RO 2025; 211′

  • Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Letzte Vorstellung

I Only Rest in the Storm (Szenenbild)

Sérgio reist ins westafrikanische Guinea-Bissau, um dort als Umweltingenieur für eine NGO an einem Straßenbauprojekt zwischen Wüste und Wald mitzuarbeiten. Bei seinen Streifzügen durch die Großstadt lernt er Diára und Gui kennen, die Teil der lokalen queeren Community sind. Während Sérgio miterlebt, wie sich die Kolleginnen aus seinem europäisch geprägten Arbeitsumfeld oftmals herablassend und sogar gewalttätig gebärden, werden Diára und Gui zu seinem einzigen Zufluchtsort und eine fragile Beziehung entsteht. Aber versucht Sérgio einfach nur der Einsamkeit in der Fremde zu entgehen? Oder kann er seine Rolle als Europäer in einem afrikanischen Land reflektieren und seinen neuen Freundinnen auf Augenhöhe begegnen?

Mit I ONLY REST IN THE STORM legt Pedro Pinho nach A FABRICA DE NADA ein weiteres beeindruckendes Zeugnis für die Kreativität des portugisieschen Kinos vor: ein quicklebendiger, mäandernder und überraschender Film voller unvergesslicher Bilder, der das Verhältnis zwischen Europa und Afrika sowie die ambivalente Rolle der Entwicklungzusammenarbeit untersucht.

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