Werner Nekes

»Meine Filme sind als Reaktion auf Filme zu verstehen, die mich unbefriedigt lassen mussten. Der Film ordnet visuelle und akustische Materialien. Bewegtes Licht ist der Träger der Gedanken des Filmemachers. Filme werden dadurch unbeschreibbar. Filme sollten nur Geschichten erzählen, wenn sie durch Worte nicht beschreibbar sind.« (Werner Nekes)

Werner Nekes lebte von 1944 bis 2017 und schuf in dieser Zeit ungefähr 100 Filme, die mal länger und mal kürzer waren, jedoch stets einen avangardistischen Ansatz verfolgten. Er gehört damit heute zu den wichtigsten deutschen Experimentalfilmer*innen. Über die Jahre baute Nekes eine beachtliche Sammlung von historischen optischen Spielzeugen aus der Früh- und Vorzeit des Kinos auf, die am Ende mehr als 40.000 Objekte umfasste. Die Geräte setzte er auch bei seinen Filmessays immer wieder ein. Sein Interesse galt der Erforschung der Wahrnehmung und der Erschaffung einer kinematographischen Wirklichkeit. Anlässlich der Premiere von Ulrike Pfeiffers Porträt stellen wir zwei Arbeiten dieses Ausnahme-Filmemachers vor, sowie einen kürzeren Film seiner damaligen Ehefrau, der Künstlerin Dore O.

 

Filme & Spielzeiten

Do, 14. Dezember
19:00
Fr, 24. November
19:00
Do, 30. November
19:00
Fr, 24. November
19:00
Di, 28. November
19:00