Am Ende ein Fest

Mita tova
Israel/Deutschland 2014, Sharon Maymon/Tal Granit
mit Ze‘ev Revach, Levanna Finkelstein, Aliza Rosen. Digital, 93 Min., Hebräisch/dt. Untertitel, empfohlen ab 16

 

 

In einem Altersheim in Jerusalem kommen die Bewohner mehrheitlich aus wohlhabend bürgerlichen Verhältnissen. Der ehemalige Ingenieur Yehezkel beispielsweise, der trotz seines hohen Alters noch über jede Menge überschüssiger Energie verfügt. Seine geliebte Ehefrau Levanna leidet dagegen unter beginnender Altersdemenz. Und auch ihre Freunde Yana und Max machen gerade eine schwere Phase durch. Als Max nicht mehr leben möchte, da er sehr krank ist, bittet Yana Yehezkel um Hilfe. Der konstruiert in der Folge eine Euthanasie-Maschine, die auf perfekte Weise einen sanften Tod ermöglicht. Doch als auch seine Frau davon Gebrauch machen möchte, wird er mit den Folgen seiner Erfindung auf unerwartete Weise konfrontiert. Der Film ist eine Gratwanderung, die als schwarze Komödie beginnt und dann immer ernstere Töne anschlägt. Dabei gelingt es den Filmemachern auf unkonventionelle Art Tabuthemen wie Tod und Sterbehilfe aufzugreifen und dabei eine herzerwärmende Geschichte zu erzählen. In Israel ist ihnen damit ein großer Publikumserfolg gelungen.

 

Anschließend besteht Gelegenheit zum Gespräch mit Astrid Jacob, Krankenschwester und Fachkraft für Gerontopsychiatrie.

 

Spielzeiten

Fr, 05. Mai
19:00