Sergej Eisenstein. Mexikanische Phantasie

Sergej Eisenstein. Mexikanskaja Fantasija
RUS 1998, Oleg Kowalow
35mm, 100 Min., dt.UT

 

 

„Der Film SERGEJ EISENSTEIN. MEXIKANISCHE PHANTASIE ist kein Versuch, das große Filmfresko zu rekonstruieren, das vor dem inneren Auge des Regisseurs stand. Es ist eine freie Reflexion über das Thema des unvollendeten Films, ein Versuch der leichten und vorsichtigen Berührung der Geheimnisse eines untergegangenen Atlantis. Der Schlüssel zu diesen Geheimnissen liegt darin, dass Mexiko ein Land der starken Kontraste ist, das verschiedene religiöse, kulturelle und soziale Lebensformen in sich verbindet; für Eisenstein war es ein Bild der menschlichen Zivilisation, die sich im ewigen Kampf und im ewigen Werden befindet. Das Ziel unseres Films ist es, die Gedanken Eisensteins über Leben und Tod, über Gedächtnis und Schönheit, über den göttlichen Kosmos spüren zu lassen, in dem die Menschheit lebt, liebt und leidet. Wir möchten unseren Zuschauern die Emotion vermitteln, die man bei der Berührung mit dem hinreißend-knisternden Entwurf zu einem tragisch unvollendeten Werk verspürt, das die Vorahnung der Geburt der strengen Harmonie vollendeter Schönheit in sich trägt.“ (Oleg Kowalow, Internationales Forum Berlinale 1998)