Tödliche Exporte - Wie das G36 nach Mexiko kam

Deutschland 2015, Daniel Harrich
Digital, 60 Min.

 

 

Es ist schwer, gerichtsverwertbare Beweise für illegale Waffenexporte zu bekommen. Dafür sind die Verflechtungen zwischen Politik und Waffenindustrie oft zu undurchschaubar. Im Fall der Lieferung von G36-Gewehren durch die schwäbische Firma Heckler & Koch an Mexiko ist dies nun möglich. Nicht zuletzt dank der Recherchen des Freiburger Friedensaktivisten und Bundessprechers der Deutschen Friedensgesellschaft Jürgen Grässlin, der bei der Stuttgarter Staatsanwaltschaft auch Strafanzeige gegen den Rüstungsbetrieb gestellt hat. In der Dokumentation TÖDLICHE EXPORTE werden die Fakten und Hintergründe dieses Deals offen gelegt.

 

Nach der Vorführung stellt Jürgen Grässlin in einem Vortrag die Waffenfirma Heckler & Koch vor, an der sich die kriminellen Verknüpfungen zwischen Waffenindustrie und Behörden besonders gut belegen lassen. Er wird über den aktuellen Stand der gerichtlichen Auseinandersetzungen um die illegalen und legalen Waffenexporte von Heckler & Koch nach Mexiko und in andere Länder informieren und den unmittelbaren Zusammenhang zwischen deutschen Waffenexporten und strukturellen Fluchtursachen aufzeigen.

 

Anschließend Diskussion mit Jürgen Grässlin, Freiburger Friedensaktivisten und Bundessprechers der Deutschen Friedensgesellschaft.


In Zusammenarbeit mit der Gruppe Karlsruhe der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen