Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe

Deutschland 2013, Philipp Hartmann
Digital, 80 Min.

 

 

Eine filmische Suche nach dem Wesen der Zeit, die von dokumentarischen Beobachtungen etwa der deutschen Atomuhr in Braunschweig, über persönliche Gedanken zur Wahrnehmung von Zeit und die Familiengeschichte des Filmemachers führt, bis hin zu inszenierten Erinnerungen und literarischen Geschichten zu Leerstellen und Systemfehlern im System der Zeit.

„Die Zeit als Gegenstand eines Films ist ein unmögliches Unterfangen. Aber Philipp Hartmanns ebenso schlaue wie witzige, analytische wie spekulative Herangehensweise erfindet Wege und Bilder, Argumente und Anmutungen, die von der Zeit erzählen. So erzählen, als wäre sie ein seltsames Tier, ein Lufthauch, ein Raum, ein Gedicht. Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe – eine Behauptung, die von der Großmutter des Filmemachers stammt – ist ein höchst vergnüglicher, lehrreicher, fantastischer und am Ende doch möglicher Essay über das Unmögliche.“ (Viennale 2013)


Philipp Hartmann wird zu beiden Vorführungen anwesend sein und zum Gespräch zur Verfügung stehen.