Was hält Europa zusammen?

 

 

Was ist eigentlich Europa? Und was hält Europa zusammen? Seine gemeinsamen Werte, seine Geschichte, das Versprechen von Wohlstand und Frieden? Diese Fragen sind heute ebenso aktuell wie nach dem Zweiten Weltkrieg, als Jugendliche aus Deutschland und den Nachbarländern sich trafen, um in der persönlichen Begegnung Misstrauen und Vorurteile zu überwinden und nach gemeinsamen Wurzeln zu suchen. Zusammen entwarfen sie die Vorstellung eines zukünftigen Europa. Festgehalten und kommentiert wurden diese Begegnungen, die Hoffnungen und die Aufbruchstimmung in mehreren Dokumentarfilmen. Eine Auswahl davon wird anlässlich des 50. Jubiläums des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages und der Gründung des deutsch-französischen Jugendwerkes im Jahr 1963 in einem Film- und Diskussionsabend am 11. Juni vorgestellt.

 

Die Filme:

 

Ein Fenster in die Welt  

Eva Kroll, BRD 1951, 35mm, 14 Min

 

E comme Europe  

Géza von Rádvanyi, F 1952, DVD 23 Min., frz. Originalfassung

 

Europa hat schon begonnen  

Hans H. Hermann, BRD 1960, 35mm, 14 Min.

 

Verständigung  

Peter Gehrig, BRD 1965, 35mm, Farbe, 26 Min.

 

 

Einführung: Dr. Philipp Stiasny

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang ein.


Der Eintritt ist frei 

 

Eine Veranstaltung des durch die Wissenschaftsoffensive der Trinationalen Metropolregion Oberrhein finanzierten Forschungsprojekts „Rh(e)inFilm“ am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg und am Département d’histoire des sciences de la vie et de la santé der Université de Strasbourg in Zusammenarbeit mit dem Europe Direct Bürgerinformationszentrum im Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Steinbeis-Europa-Zentrum in Karlsruhe. Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Europäischen Union unterstützt.