Spur der Steine

DDR 1965/66, Frank Beyer
mit Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche. Digital, 139 Min.

 

 

Auf einer Großbaustelle arbeitet Brigadier Balla mit seinen Leuten. Sie arbeiten viel, damit das Geld stimmt und steigen auf die Barrikaden, wenn Sand im Getriebe ist. Um fehlendes Material zu beschaffen, gehen sie eigene anarchistische Wege. Von dieser rauen Truppe sieht der neue Parteisekretär Horrath seine Autorität untergraben. Die beiden Kontrahenten verbindet eine Mischung aus Respekt und Rivalität. Neu auf der Baustelle ist auch die Bauingenieurin Kati, in die Balla als auch Horrath sich verlieben. (filmportal) Über Manfred Krug in der Rolle des Balla schrieb die  Filmkritikerin Rosemarie Rehan: “Nie haben wir eine Arbeiterfigur von solcher Vitalität und Poesie, von so kräftigem Witz und Charme gesehen. Ein Kerl, vierfacher ‘Aktivist’, mit hinreißend anarchistischen Zügen.” SPUR DER STEINE, 25 Jahre lang verboten, ist eine respektlos-humorvolle Auseinandersetzung mit Planwirtschaft und Partei in der DDR Anfang der 60er Jahre, getragen von einem pointierten Buch, ausdrucksstarken Darstellern und einer überzeugenden menschlichen Haltung.