Where‘s the Beer and when do we get paid?

Deutschland 2012, Sigrun Köhler/Wiltrud Baier
mit Jimmy Carl Black, Don Preston und anderen „Mothers“, Eugene Chadbourne, The Muffinmen, Moni Black, Blaskapelle Vogling Siegsdorf. Digital, 86 Min., dt. Untertitel

 

 

Jimmy Carl Black, legendärer Schlagzeuger von Frank Zappas „Mothers of Invention“, lebt in einem kleinen bayrischen Dorf. The Indian of the Group kann kaum Deutsch und wird in schönstem Bayrisch mit „Servus, Mr. Black!“ begrüßt. Vom Höpflinger Bahnhof aus tourt der 70-Jährige als Schlagzeuger und Sänger durch Europa und muss seit vierzig Jahren immer wieder die gleichen alten Zappa-Platten signieren. “Don’t ask me, what the sound is. You have to hear it!” Als er mit siebzehn Jahren bei einem Elvis-Konzert die Mädchen reihenweise in Ohnmacht fallen sah, wusste er, daß er Musiker werden wollte. Reich ist er dabei nicht geworden. „To tell you the truth, I don’t like to play the drums that much anymore. It’s too hard a work, man. But I need the money.”
Die letzten zwei Jahre seines Lebens bis zu seinem Tod im Jahr 2008 haben die Filmemacherinnen Jimmy Carl Black im bayrischen Höpfling und bei seinen Auftritten mit der Kamera begleitet. Entstanden ist ein internationaler Heimatfilm über Sex, Drugs, Rock’n’Roll und keine Rente.