18 Mahlzeiten

18 Comidas
Spanien/Argentinien 2012, Jorge Coira, 101 Min.
Digital, dt.Untertitel

 

 

Sol, eine junge Mutter, steckt in einer Lebenskrise und sehnt sich nach ihrer Jugendliebe Edu. Víctor und Sergio leben seit Jahren zusammen, doch bisher hat Víctor seiner Familie verschwiegen, dass er einen Mann liebt. Vladimir erwartet eine Frau zum Abendessen und wird von dieser immer wieder kurzfristig versetzt. Eine raffinierte Montage kurzer und längerer Episoden, die an einem Tag in Santiago de Compostela stattfinden. Die Stadt an der galizischen Küste ist für Pilgerreisende der Ort, den sie am Ende des Jakobswegs erreichen. In Jorge Coiras Ensemblefilm sieht man die Hauptfiguren jedoch in ihrem Alltag. Einen Tag lang erlebt man unterschiedliche Menschen, wie sie frühstücken, sich zum Mittagessen treffen, Abendessen zubereiten oder zum Essen ausgehen und während dieser drei Mahlzeiten ändert sich das Leben einiger dieser Figuren beträchtlich. Die Lieder von Straßenmusiker Edu sorgen für den Zusammenhalt der einzelnen Szenen und die melancholische Stimmung.