Mohnblumenwiese

Jardin de Amapolas
Kolumbien 2012, Juan Carlos Melo Guevara, 100 Min.
Digital, dt.Untertitel

 

 

Emilio und sein neunjähriger Sohn Simon verlassen ihr Dorf in den kolumbianischen Bergen, nachdem Emilios Frau und seine Tochter von der paramilitärischen Anti-Guerilla getötet wurden. Vater und Sohn wollen in einem anderen Bergdorf ein neues Leben beginnen. Emilio findet schnell Arbeit auf einer Mohnplantage und verstrickt sich unfreiwillig immer tiefer in den Drogenanbau. Währenddessen  freundet sich Simon mit der gleichaltrigen Luisa an, einem Mädchen aus dem Dorf. Die Machtverhältnisse sind hier eindeutig. Es gibt gegenseitige Abhängigkeiten, wer sich nicht anpasst, riskiert sein Leben. Eine Spirale aus Gewalt und Gegengewalt bedeutet ein Leben unter ständiger Bedrohung, die auch für die Kinder deutlich spürbar ist. Neben vielen dramatischen und tragischen Momenten, bietet der Film auch humorvolle Passagen, die besonders den beiden Kinderdarstellern zu verdanken sind.