Utopians

USA 2011, Zbigniew Bzymek, 84 Min.
Digital, dt.Untertitel

 

 

Roger ist alleinerziehender Vater und arbeitet als Yogalehrer. Die Beziehung zu seiner Tochter Zoe, die gerade aus dem Militärdienst entlassen wurde, ist alles andere als einfach. Auch Zoes Liebe zu Maya, die an Schizophrenie leidet, macht die Sache nicht unkomplizierter. Es ergibt sich eine Möglichkeit für ihn und die zwei Frauen ein Haus mietfrei zu bewohnen, wenn sie dafür die Renovierungsarbeiten übernehmen.

Fernab vom Sozialdrama erzählt der polnisch stämmige Regisseur Zbigniew Bzymek in seinem Debütfilm von drei Menschen, die sich am Rand der Gesellschaft bewegen. Die Struktur des Films entwickelt sich dabei nicht linear, sondern assoziativ mit teils durch Schwarzblenden separierten Szenen. So entsteht eine eigentümlich schwebende Atmosphäre, verstärkt durch einen Soundtrack, der die nachhaltigsten Gitarrenimprovisationen seit DEAD MAN enthält.

 

Utopians ist Teil des Projekts „Living Archive – Archivarbeit als künstlerische und kuratorische Praxis der Gegenwart”, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.