Miele

Honig
Italien 2013, Valeria Golino, 96 Min.
mit Jasmine Trinca, Carlo Cecchi, Libero De Rienzo, Vinicio Marchioni, Digital, deutsche Untertitel

 

 

Valeria Golino hat sich bislang als Schauspielerin einen großen Namen gemacht. MIELE, ihr auf dem Festival von Cannes vielbeachtetes Regiedebut, überzeugt durch eine sensibel erzählte Geschichte.

Jeden Monat fliegt Irene nach Mexiko, um das Einschläferungsmittel Lamputal zu beschaffen, denn Irene arbeitet als heimliche Sterbehelferin. Sie ist von ihrer Mission überzeugt, da sie todkranke Menschen von ihren Leiden erlöst. Aber die Tätigkeit in der Illegalität entfremdet die junge Frau zunehmend von ihrem sozialen Umfeld. Eines Tages trifft sie den Ingenieur Carlo Grimaldi. Er ist 70 Jahre alt und kerngesund, aber der festen Überzeugung, genug gelebt zu haben. Irene stößt an die Grenzen ihrer mit guten Absichten untermauerten Prinzipien. Der Film stellt nicht die Frage nach einem Pro oder Contra Sterbehilfe, die Filmemacherin versucht vielmehr, die verborgenen Winkel der Psyche der Protagonistin auszuleuchten.