Tage des Ruhms

Indigènes
Algerien/Frankreich/Belgien/Marokko 2006, Rachid Bouchareb
Sprachen: Französisch, Arabisch mit deutschen Untertiteln, 119 Minuten.

 

 

1943 stellt De Gaulle ein Heer aus 233.000 Kolonialsoldaten auf, vorwiegend aus Afrika, um Frankreich von den deutschen Besatzern zu befreien. Im Mittelpunkt des Films stehen vier junge Algerier. Said, Yassir, Abdelkader und Messaoud werden nach Italien geschickt, wo sie in den verlustreichen Schlachten von Monte Cassino ihre Feuerprobe bestehen müssen. Anschließend landen sie in Südfrankreich, und sind an der Befreiung Marseilles beteiligt. Im Elsass kommt es zum finalen Gefecht mit der Wehrmacht. Die französischen Ideale von Gleichheit und Brüderlichkeit gelten für die Nordafrikaner allerdings nicht – immer wieder erleben sie Diskriminierung und Rassismus in den eigenen Reihen. So gilt ihr Kampf nicht nur der Befreiung Europas, sondern auch der eigenen Anerkennung und Gleichberechtigung. TAGE DES RUHMS löste in Frankreich eine nationale Debatte über den Beitrag der Kolonialsoldaten aus und wurde gleichermaßen als bewegender Geschichtsunterricht wie als gelungener Kriegsfilm gefeiert.

 

Zu den Schulveranstaltungen am Donnerstag, 14.11. und Freitag, 15.11. jeweils um 9.30 Uhr ist eine Anmeldung bis spätestens eine Woche vor Aufführungsdatum unter 0721-9374714 erforderlich.

 

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Fest der Völkerverständigung e.V.