Wanderschaft 1

 

 


Folgende Filme werden im ersten Programm gezeigt:



Sweat 

Andreas Grindler, 2015, 4 Min.


In einem ruhigen Wald, der von Tieren bewohnt wird, wächst auf dem Gipfel eines Zauberbaumes eine attraktive junge Frau aus einer Knospe. Mit ihrem wilden und rhythmischen Tanz lockt sie die Waldbewohner an. Durch eine Kette verstrickter Ereignisse werden schließlich alle von einem psychedelischen Wirbel verschlungen.

 


Deine Freude 

Gerrit Kuge, 2016, 16 Min.


Eine Mutter umsorgt ihren schwer kranken achtjährigen Sohn. Doch scheinbar ist die Ursache und Art der Krankheit trotz etlicher Arztbesuche nicht herauszufinden. Ein stimmungsvoller Film, der eine Mutter-Sohn Beziehung auf vielschichtige und beklemmende Weise andeutet.

 


Lettre de Werderplatz 

Laura Morcillo, 2014, 6 Min.


"Ein Dokumentarfilm ist die Aussage eines Augenzeugen. Aber was wird damit bewiesen? Was geschieht mit der Wirklichkeit, die durch ein Objektiv geht? Wer zeugt letzten Endes für den Zeugen selbst? Das sind die Fragen, denen dieser Film – nach einer Idee von Chris Marker – nachgeht. Am Beispiel des Werderplatzes in Karlsruhe zeigt er, dass es eine feste Einstellung nicht gibt." (Alexander Knopf)

 

 

Performing Grace  
Lisa Bergmann/Alina Schmuch, 2016, 20 Min.
 
In Heidelberg, in einem Seminar, werden angehende Pastor*innen von einem Schauspiellehrer in Rhetorik und darstellerischen Fähigkeiten trainiert. Ein Essay über eine soziale Praxis, die mit dem Geistigen und gleichzeitig dem Materiellen arbeitet. Es werden dabei die Voraussetzungen und Begleitumstände religiöser Andacht untersucht.

 


The State is a Lady 

Anna Gates, 2010, 15 Min., Engl/dt. Untertitel

 
Ein aus menschenartigen, verzerrten Kreaturen bestehendes Parlament ist von unerreichbaren Idealen besessen. Schönheit ist das höchste Ideal in dieser Orwellschen Fabel, jedoch stellt absolute Sicherheit die größte Notwendigkeit dar. Der Parlamentsvorsitzende begehrt beides. Als Folge verstrickt sich der Machthaber in Widersprüche und gefährdet dadurch seine eigene Existenz.

 


Omega 

Eva Franz/Andreas Goralczyk, 2010, 15 Min.


In einem wüstenartigen Ödland, das von bizarren Müllformationen, Staub und Gestein gezeichnet ist, wird auf das Ende der Evolution gewartet. Aus den verstreuten Überresten einer längst vergessenen Kultur etabliert sich ein elektrisches Ökosystem. In diesem System entsteht auch Ohm, ein gefährliches Wesen, dessen Natur es ist, andere zu verschlingen und zu absorbieren. Als eines Tages ein gewaltiger Fremdkörper am Himmels erscheint, gefolgt von geheimnisvollen Lichtkreaturen, greift Ohm auch diese an...

 

 

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung.