Eva Hesse

USA/Deutschland 2016, Marcie Begleiter
Digital, 105 Min., Englisch/dt.UT

 

 

Der Film erzählt die Lebensgeschichte der Künstlerin Eva Hesse, der in der Kunstwelt Europas erst in den letzten Jahren größere Aufmerksamkeit zu Teil wurde. Geboren in einer deutsch-jüdischen Familie 1936 in Hamburg, konnte sie als Kind mit ihrer Schwester und ihren Eltern vor den Nazis in die USA entfliehen. Während der 1960er Jahre kämpfte sie sich an die Spitze der männerdominierten US-Kunstszene.

Als sie 1970 an einem Hirntumor starb, hatte sie mit ihrem umfangreichen und eigenständigen Werk die Geschichte der Kunst verändert. Ihre Werke, die zwischen Minimal Art und Surrealismus changieren, wurden in Deutschland erstmals 2013 in der Hamburger Kunsthalle in einer umfassenden Ausstellung gezeigt. Diese nutzte die deutsch-amerikanische Kunst- und Filmdozentin Marcie Begleiter um viele der komplexen Arbeiten von Eva Hesse erstmals filmisch zu dokumentieren. Ihr Porträtfilm zeichnet die Biografie einer außergewöhnlichen Künstlerin, deren kurzes Leben stark geprägt war von den Zäsuren und Aufbrüchen des 20. Jahrhunderts.