Eva

Deutschland 2015, Melanie Jilg
85 Minuten

 

 

Eine junge Frau, ein riesiger schwarzer Ochse und ein Hund bilden eine ungewöhnliche Reisegemeinschaft. Durch verschiedene Jahreszeiten hindurch wandern sie an Autobahnen entlang, durch mitteleuropäische Wälder und Dörfer. Die menschliche Kommunikation mittels Sprache rückt dabei an den Rand des Bewusstseins. Die HfG-Absolventin Melanie Jilg überführt in EVA ihr dokumentarisches Ausgangsmaterial in einen träumerischen, rauschhaften Wahrnehmungstrip.

„Episch, archetypisch und kraftvoll – diese zeitlose Straße ins Nirgendwo ist gleichermaßen eine Ode an die Freiheit (der Bewegung) und ein spirituelles und sinnliches Abenteuer. Aus langsamen Schwenks, extrem inspirierten visionären Aufnahmen und den Versen eines isländischen Gedichts aus dem 13. Jahrhundert entsteht ein hypnotisierendes Werk.“ (Paolo Moretti, Festival Visions du Réel 2015)


Zu Gast Melanie Jilg