Faust

Deutschland 1926, Friedrich Wilhelm Murnau
mit Emil Jannings, Gösta Ekmann, Camilla Horn. 107 Min.

 

 

Murnaus letzter Film in Deutschland basiert zum einen auf Motiven der Volkslegende und zum anderen auf den Dramatisierungen von Christopher Marlowe und Goethe. Faust, ein großer Gelehrter, verschreibt seine Seele dem Teufel und erhält dafür ewige Jugend und alle Schätze der Welt. Als er sich in das unschuldig-reine Gretchen verliebt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf.

„Mit diesem filmischen Kunstwerk hat die siebente Kunst eine Einfachheit und Klarheit, aber auch eine Würde und Tiefe erreicht, die das Sakrale und Mystische als ihren innersten Kern einschließen und sie zur Größe von Bach-Oratorien erheben.“ (Helma Sanders-Brahms, Berlinale Retrospektive 2003)

 

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik / Abteilung Mediävistik am KIT