Gabbeh

Iran 1996, Mohsen Makhmalbaf
mit Abbas Sayahi, Shaghayeh Djodat, Hossein Moharami. 35mm, 75 Min., dt.Untertitel

 

 

'Gabbeh' heißen die berühmten, von Nomaden geknüpften persischen Teppiche. Die Motive sind inspiriert vom alltäglichen Leben und den zu durchquerenden Landschaften. Gabbeh heißt auch die älteste Tochter des Oberhauptes eines Nomadenstammes. Sie möchte heiraten, doch der Vater verweigert ihr seine Zustimmung. Bald steht sie vor der schwierigen Entscheidung, sich dem väterlichen Willen unterzuordnen oder mit dem Geliebten zu fliehen.

In wunderschönen farbintensiven Bildern erzählt Makhmalbaf die Geschichte einer romantischen Liebe. Gleich den kunstvollen, eingewobenen Motiven der Gabbeh-Teppiche, denen etwas ausgesprochen Narratives innewohnt, entstand ein sinnlicher, lyrischer Film - ein Poem über die Menschen und Landschaften im Südosten Irans.