Der Golem, wie er in die Welt kam

Deutschland 1920, Paul Wegener
35mm, 84 Min. Musikalische Begleitung: G√ľnter Buchwald (piano)

 

 

Das Prager Ghetto im 16. Jahrhundert. Als Rabbi Löw in den Sternen liest, dass der jüdischen Gemeinschaft Unheil droht, schafft er nach einer alten Legende eine mächtige Lehmfigur, den Golem, und haucht ihr mit magischen Kräften Leben ein. Der Golem rettet das Leben des Kaisers, und dieser widerruft seinen Befehl, die Juden aus der Stadt zu weisen. Dann jedoch benutzt Löws Schüler den Golem, um einen Rivalen zu bekämpfen, - mit fatalen Folgen. (nach filmportal.de)

„Dieser zweite Golem-Film ist ein Markstein in der Geschichte der Lichtspielkunst. Und zwar deswegen, weil er neue Beziehungen zur modernen Kunst anknüpft ... zu einer phantastischen Architektur einer symbolerfüllten Plastik. Hans Poelzig, der Schöpfer des Großen Schauspielhauses (in Berlin), hat die legendäre, von Mystik durchflossene Welt erbaut, in der der jüdische Zauberer und Kabbalist Bezalel Löw dem tönernen Koloss Leben einhaucht, ..” (Eugen Tannenbaum, BZ am Mittag, 30.10.1920)

Anlässlich der “Wochen gegen Rassismus”

 

Im Rahmen des 15. Stummfilm-Festivals in Zusammenarbeit mit Déjà Vu Film e.V.