Elina

Schweden / Finnland, Klaus Härö, 80 Min.
ab 7

 

 

Schweden in den 1950er Jahren. Die neunjährige Elina gehört zu einer finnisch sprechenden Minderheit und lebt mit ihrer Mutter und den Schwestern im Norden des Landes. Ihr Vater, den sie sehr geliebt hat, ist schon vor einigen Jahren gestorben, doch im Moor hinter dem Haus geht sie auf seinen Wegen und spricht mit ihm in Gedanken. Weil sie lange krank war, muss sie das Schuljahr wiederholen. Ihre Lehrerin, Frau Holm, hält sie für verwahrlost und hat sich vorgenommen eine ordentliche Schülerin aus ihr zu machen: Elina soll perfekt Schwedisch sprechen, keine finnischen Ausdrücke verwenden und vor allem soll sie gehorchen, ganz besonders ihrer Lehrerin. Elina, schüchtern aber auch stolz, wehrt sich gegen die Art, wie Frau Holm sie behandelt. Nun steht ihr eine schwere Zeit bevor, denn die Lehrerin tut einfach so, als wäre Elina gar nicht da. Als sie wieder einmal allein im Moor ist, vergisst Elina, dass der Boden unter den Füßen sumpfig ist und gerät in eine lebensbedrohliche Situation, nach der sich alles ändert...