Der Junge und die Welt

Brasilien 2014, Alê Abreu, 82 Min.
ab 8

 

 

Ein Junge lebt mit Mutter und Vater auf dem Land ein unbeschwertes Leben mitten in der Natur. Eines Tages muss der Vater jedoch seine Familie verlassen, um in der Stadt Arbeit zu suchen. Bevor er aufbricht, spielt er seinem Sohn eine Melodie auf der Flöte vor, die den Jungen fortan als Erinnerung begleitet. Der Junge vermisst den Vater sehr und macht sich bald selbst auf den Weg, um ihn zu suchen. Die weite Welt, in die er sich beherzt hinauswagt, steckt voller wundersamer Zeichen und Schrecken. Er lernt, rasenden Lastwagen auszuweichen, erklimmt Berge und übersteht Taifune. Mal findet er sich in einem bunten Karnevalstreiben wieder, irrt durch Industrielandschaften oder gerät in die furchterregende Großstadt und landet als blinder Passagier auf einem Containerschiff. Zum Glück begegnet er auf seiner Reise immer wieder Menschen und Tieren, die ihn behüten... Ein außergewöhnlicher Animationsfilm, der einen Reichtum an Gestaltungselementen entfaltet und seine Geschichte allein durch seine Bilder erzählt.