Rain

Bahamas 2008, Maria Govan
mit Irma P. Hall, Ricki Micheaux, CCH Pounder, Renel Brown. Digital, 93 Min., dt.UT

 

 

Das Mädchen Rain, das bei seiner Großmutter auf einer kleinen Insel der Bahamas aufgewachsen ist, macht sich nach deren Tod auf den weiten Weg nach New Providence, um seine Mutter zu suchen. In der Großstadt Nassau findet Rain sie in einem von Armut und Aids geprägten Stadtteil, wo sie mit Prostitution ihre Drogensucht finanziert. Gestrandet in einer unbekannten Umgebung, die sie ängstigt, und konfrontiert mit einer Mutter, die ihr fremd ist, versucht Rain, ihren eigenen Weg zu finden. Ihre Begabung als Läuferin fällt bald der Trainerin des Sportteams an ihrer Schule auf, die sie fortan unterstützt. Durch ihre Hilfe und neue Freundschaften gewinnt Rain zunehmend an Selbstvertrauen. Angespornt vom Verhalten der Tochter, will auch die Mutter ihrem gemeinsamen Leben eine neue Wendung geben. In ihrem beeindruckenden Debütfilm gilt das Hauptinteresse der Regisseurin Maria Govan den Frauen auf den Bahamas, die sie exemplarisch in drei Generationen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen vorstellt. RAIN war auf zahlreichen Festivals zu sehen und wurde u.a. auf dem Internationalen Frauenfilmfestival in Créteil ausgezeichnet.

 

Im Anschluss an die Vorführung am 19.2. besteht Gelegenheit zum Gespräch mit Pfarrerin Ute Niethammer.

 

In Zusammenarbeit mit den Evangelischen Frauen in Baden anlässlich des Weltgebetstags, der 2015 den Bahamas gewidmet ist.