Kofelgschroa. Frei. Sein. Wollen.

Deutschland 2014, Barbara Weber
Digital, 91 Min.

 

 

Kofel ist der Name des Hausbergs von Oberammergau. Von hier stammen vier junge
Männer, die ab 2007 in ihrer Freizeit zunächst eher traditionelle Volksmusik spielten.
Im Laufe der Jahre wurde ihre Musik immer eigensinniger, so dass sie ihre Band
schließlich „Kofelgschroa“ nannten, nach dem bayrischen Wort für „Geschrei“.
Die überlieferten Volksmusikweisen verbinden sie mit Jazz- und Blues-Elementen,
wechselnden Rhythmen und poetisch-absurden Texten. Die Filmemacherin Barbara
Weber hat diesen Prozess über drei Jahre mit der Kamera begleitet. Das Ergebnis ist
nicht nur das sympathische Porträt einer ungemein kreativen Band aus Oberbayern,
sondern auch ihrer selbstkritischen Suche nach einem ungekünstelten Leben
zwischen Tradition und Moderne, zwischen Stadt und Land. Bei seiner Premiere auf
dem Münchner Dokumentarfilmfestival war KOFELGESCHROA in diesem Jahr einer der
Festivallieblinge bei Presse und Publikum.

 

Am 27. März 2015 ist die Band "Kofelgschroa" zu Gast im Jubez.