Wasted Youth

Griechenland 2011, Argyris Papadimitropoulos/Jan Vogel
mit Haris Markou, Ieronymos Kaletsanos, Syllas Tzoumerkas. Digital, 96 Min., dt. Untertitel

 

 

Ein drückend heißer Sommertag in Athen. Auf schicksalshafte Weise kreuzen sich die Wege eines Jugendlichen und eines Mannes im mittleren Alter. Der 16-jährige Harris fährt gern Skateboard und streift mit seinen Freunden durch die große Stadt. Er genießt es, jung zu sein. Vasili ist ein Polizist, der um den Lebensunterhalt für sich und seine Familie kämpft. Sein Job, den er hasst, bringt ihn zunehmend an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Er hätte gerne eine größere Wohnung, aber die kann er sich nicht leisten. Der mit kleinem Budget, ohne richtiges Drehbuch und mit Laiendarstellern inszenierte Film ist ein aktuelles Porträt Athens, als einer Stadt in der Krise, die aus der Balance geraten ist. Der Film ist von tatsächlichen Ereignissen im Jahr 2008 inspiriert. WASTED YOUTH zählt zum neuen griechischen Kino, das seit einiger Zeit international für Aufsehen sorgt. Er ist sehr direkt und weniger abstrakt als manche dieser Filme, aber genauso wütend.