Die Reise des Akkordeons

Kolumbien/Deutschland 2012, Rey Sagbini
80 Min, dt.UT

 

 

Der Kolumbianer Manuel Vega ist ein leidenschaftlicher Akkordeonspieler. Er spielt die Vallenato-Musik, die populärste Volksmusik seiner Heimat, in der sich indigene und afrikanische Rhythmen mit dem Akkordeon verbinden. Seit 16 Jahren versucht er das wichtigste Akkordeonfestival von Kolumbien in Valledupar zu gewinnen. Nach seinem letzten gescheiterten Versuch erhält er mit seiner Band eine Einladung nach Deutschland. Er soll mit dem Orchester der Firma Hohner, den berühmten Instrumentenbauern, ein gemeinsames Konzert in Trossingen geben. Für Vega wird es eine Reise zu den europäischen Ursprüngen des Akkordeons. Die Begegnung mit der ihm fremdartigen Kultur wird zu einem besonderen Erlebnis, bei dem er Kraft und Inspiration für das nächste Vallenato-Festival schöpft. Über vier Jahre arbeiteten der Regisseur Rey Sagbini und sein Kameramann Andrew Tucker an diesem Film, der seine Premiere 2013 in Kolumbien beim Filmfest Catagena hatte, wo er auch den Publikumspreis gewann.